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Ev.-Luth. Andreaskirchgemeinde Leipzig

 

ANDREASGEMEINDE

Leuchtfeuer des Glaubens - mit Iris Völlnagel

In unregelmäßigen Abständen wollen wir Gemeindeglieder hier vorstellen. Heute: Iris Völlnagel. Iris ist Journalistin, arbeitet als Reporterin für den MDR, war viel international unterwegs. Seit 2011 ist sie Mitglied in der Gemeinde, war zwischenzeitlich in der LEC und besucht seit 2023 regelmäßig Gottesdienste in der Andreasgemeinde. Bei einem Kaffee kam Christian mit ihr intensiver ins Gespräch.

Liebe Iris, oft sind die Wege nicht geradlinig, auch bei dir. Ich erinnere mich an unsere erste persönliche Begegnung im Fußballstadion, bei der du mir einige Wegstationen berichtet hast, die mich neugierig gemacht haben. Erzähl uns mal…

Iris:

Aufgewachsen bin ich in Baden-Württemberg, in einem frommen Elternhaus. Nach meinem Abitur war ich für ein Jahr in Israel. In der Zeit merkte ich, dass ich auf die Frage  »Warum bist du Christ?« keine wirkliche Antwort hatte außer der, dass ich im christlichen Abendland aufgewachsen bin. Ich fand es dann ehrlicher, mit Glaube und Kirche nichts mehr zu tun zu haben. Während des Studiums kam die Frage nach Gott wieder auf. Ich erinnerte mich an meinen Konfirmationsspruch »Die mich suchen, finden mich« (Spr. 8,17) und machte mich neu auf die Suche...  

Was bedeutet das für dich im Alltag und wie beeinflusst dein Glaube dein Leben?

Ich habe für mich entdeckt, es geht nicht um Moral, sondern um Beziehung. Gott möchte mir ein Leben in Fülle schenken. Das heißt nicht, dass alles glatt läuft. Im Gegenteil, auch und gerade in den schwierigen Situationen, ist er da. Jesus ist mein bester Freund. Ich finde es spannend, Gott im Alltag zu erfahren. Das gilt für mein Leben als Single genauso wie für meinen Alltag als Journalistin.

Hast du ein Beispiel?

Vor zweieinhalb Jahren war ich zur Berichterstattung im Ahrtal. Ich erinnere mich an eine Begegnung mit einem Mann vor seinem zerstörten Haus. Er war sehr verzweifelt. Mein Job war es zu berichten, ich konnte ihm nicht helfen. Aber ich betete, dass Gott ihm Hilfe schickt. Keine fünf Minuten später kam eine Gruppe junger Menschen, die mich fragten, wo sie helfen könnten...

Manche Situationen in meinem Job sind nicht ungefährlich. Ich werde nie vergessen, wie ich zum ersten Mal in Dresden auf einer Pegida-Demonstration war und mir 5.000 Menschen »Lügenpresse« entgegenriefen. Das macht mir Angst.

Boah, das ist krass. Wie bereitest du dich darauf vor?

Inzwischen fahren wir zu solchen Einsätzen nur noch mit Personenschutz. Natürlich gilt es auch, Risiken einzuschätzen. Keine Geschichte ist es wert, Menschenleben zu riskieren. Bevor ich zu solchen Einsätzen fahre, bete ich und bitte Freunde, das auch zu tun.

Ein anderes Beispiel war für mich die Hochzeit meiner Nichte. Als Single finde ich Hochzeiten manchmal nicht so einfach. Ich wusste, dort wird getanzt, aber ich hatte niemanden, mit dem ich tanzen konnte. Ich tanze sehr gern und auch gut. Das habe ich Jesus gesagt. Dann stellte sich heraus, das Brautpaar hatte seinen Tanzlehrer eingeladen. Hinterher meinte meine Patentante: »Iris, du hattest den besten Tänzer von allen! « Ein Leben mit Gott ist voller Überraschungen.

Iris, du hast auch ein großes Interesse an fernen Ländern, warst schon viel international unterwegs und warst in Indien in der Seelsorgearbeit aktiv. Wie sah das aus?

Das war eine sehr prägende Zeit in meinem Leben. Ich war mit einem Team von ICL (Anm. d. R: Institut für christliche Lebens- und Eheberatung), wo ich meine Seelsorgeausbildung gemacht habe, mehrmals in Delhi. Unser Ziel war es, Einheimische in Seelsorge zu schulen und Materialien, darunter auch Videos, zu erstellen, mit denen sie andere Menschen schulen können. Bei den Videos konnte ich gut meine Fernsehexpertise einbringen. Mich hat es sehr bewegt miterleben zu dürfen, wie das Leben von Menschen sich verändert, wenn sie ihren Wert entdecken, den sie in Jesus haben. Auch in einem komplett anderen kulturellen Kontext. Da gäbe es viel zu erzählen...

Wow! Du erlebst viel mit Gott, man will gar nicht aufhören, dir zuzuhören. Das passt finde ich gut zu unserer Gemeinde, wo viele Menschen Dinge mit Gott erleben. Was schätzt du besonders an der Andreasgemeinde?

Ich freue mich sehr, dass hier Menschen sind, denen lebendiger Glaube wichtig ist. Ich mag den Lobpreis, dass Jesus im Mittelpunkt steht. Und dass ich hier Predigten höre, bei denen ich montags noch weiß, worum es ging.

Eine persönliche Frage: Wie ist es für dich als Single in unserer sehr familiär geprägten Gemeinde?

Dazu kenne ich die Andreasgemeinde noch zu wenig von innen. Viele Singles tun sich in Gemeinden schwer, weil sich so vieles um Familie, Ehe und Kinder dreht. Das ist gut, kann Alleinlebenden aber schnell das Gefühl vermitteln, nicht Teil des Ganzen zu sein. Singlesein heißt nicht zwangsläufig ein defizitäres Leben zu leben. Aber es braucht andere Antworten auf Sätze wie: Es ist nicht gut ist, dass der Mensch allein ist oder dass Gott ein Leben in Fülle verheißt.

Leipzig gehört in Deutschland zu den Städten mit den meisten Singlehaushalten. Ich wünsche mir, dass Gemeinden für diese gesellschaftliche Realität einen Blick bekommen und praktische Angebote schaffen.

Warum und wie engagierst du dich für Singles?

Ich bin seit langer Zeit mit „Solo & Co“ verbunden, einem bundesweiten Netzwerk christlicher Singles. Ich finde es wichtig, dass Singles sich vernetzen und jenseits von Ehe und Familie, Formen von Gemeinschaft finden, die zum Leben passen. Als Single zu leben, hat so viele Chancen und Möglichkeiten und es wäre schade, das Leben mit Warten auf Mr. Right auf der Bahnsteigkante des Lebens zu verbringen. Am 24. Februar findet in Magdeburg von „Solo& Co“ ein Tag für Singles statt. Von Leipzig aus ist eine Fahrgemeinschaft mit dem Zug geplant. Wer mag, kann sich direkt anmelden oder auch bei mir melden. https://www.soloundco.net/veranstaltungen/detail/event/soloco-on-tour-3

Zu guter Letzt: Welche Ermutigung möchtest du der Gemeinde mitgeben?"

Gott ist ein Gott, der es liebt, wenn wir mit unseren Problemen zu ihm kommen! Das erlebt man am besten, wenn man sich darauf einlässt.   

Vielen Dank fürs Gespräch!

 

Du hast jemandem auf dem Herzen, der für unser neues Format unbedingt mal interviewt werden sollte? Dann melde Dich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!

Hauskreisleitertreffen

Weißt Du, wie viele Hauskreise es aktuell in der Andreasgemeinde gibt? Ja, diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt.

Ich hörte von diesem Hauskreis (HK) oder weiß von jenem HK etwas, aber wie viele HK leben in unserer Gemeinde eigentlich? Der Hauskreis, die kleinste Zelle unseres Gemeindelebens, lebt und daran hatte ich nie einen Zweifel. Aber haben auch alle einen Hauskreis gefunden, die einen suchen und Teil der kleinen, persönlichen Gemeinschaft sein möchten?

Für den 8. Januar hatte unser Pfarrer Albrecht Schödl alle Hauskreisleiter eingeladen und ich staunte … wir waren eine große Gruppe. Nun war ich echt überrascht, als ich zählte, 11 Leiter kamen zum Hauskreisleitertreffen und 2 Leiter waren verhindert. Ist das nicht eine schöne Zahl?

Wir stellten gegenseitig unsere HK vor und erzählten von glaubensstärkenden Situationen, aber auch von herausfordernde Zeiten in unseren kleinen Gemeinschaften. So nahmen wir alle gegenseitig Anteil am Leben der Hauskreise.

Ich ermutige alle, die einen Hauskreis suchen oder einen Hauskreis selber aufbauen möchten, sprecht einfach jemanden an oder meldet Euch bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, bei einem Kirchvorsteher oder im Gemeindebüro, Tel. 0341/ 309060.

Unsere Gemeinde ist eine wachsende und lebendige Gemeinde. So kam der Gedanke einer Predigtreihe auf, um alle zu ermutigen, ihren Glauben in diese kleine Gemeinschaft zu leben und zu teilen und somit den persönlichen Platz in ihr zu finden.

Auf das fröhliche Miteinander im Glauben, im Zusammenleben und mit Aktionen freue ich mich auf dieses Jahr 2024 mit Euch allen!

Eure Christiane

Silvester in Ljubljana

Während mancher schläfrig die Weihnachtsfeiertage verdaute, startete der Gemeindebus am 27.12. kurz vor Mitternacht nach Ljubljana, der Hauptstadt von Slowenien. An Bord sieben Junge Erwachsene auf dem Weg zum Taizé Europatreff*.

Bei unserer Ankunft staunten wir nicht schlecht, als wir auf bekannte Gesichter aus Leipzig trafen. Über fünf Tage hinweg begleitete uns das Thema »Journeying Together«, zusammen reisen. Mit Passagen aus der Bibel, kurzen Predigten in den Gottesdiensten und Austausch in kleineren Gruppen tauchten wir tiefer ein in verschiedene Dimensionen des Reisens. Dabei handelte es eher weniger von Urlaub, siehe untenstehende Impulse**.

Die Gottesdienste sind strukturiert durch meditative Gesänge und sieben Minuten Stille. Es ist beeindruckend, wenn 5000 Menschen miteinander singen, doch noch beeindruckender ist es, wenn sie schweigen. Diese Gebete reißen einen wirklich aus dem Alltagstrott und man kann ruhig werden. Neben alldem blieb uns noch genügend Zeit, um die Stadt zu erkunden und den einen oder anderen Kaffee zu schlürfen, um dann abends müde zu unseren Gastfamilien zurückzukehren. Um viele Begegnungen reicher und mit einigen Themen zum Grübeln im Gepäck fuhren wir wieder nach Leipzig. Die Reise geht weiter!

Miriam Schneider

*Taizé ist eine Bruderschaft in einem landschaftlich wunderschönen Örtchen in Südfrankreich, welche in den letzten Jahrzehnten zur Pilgerstätte vieler junger Menschen aus der ganzen Welt wurde. Sicherlich waren einige von euch schon einmal dort oder kennen Taizé-Lieder wie „Meine Hoffnung und meine Freude«. Über Silvester organisiert die Communaté jedes Jahr ein mehrtägiges Treffen für Junge Erwachsene in einer europäischen Großstadt (nächstes Jahr in Thalin, Estland).

** Hier zwei Impulse aus dem Jahresbrief zum Weiterdenken: Das Leben als Reise betreffend: »Während wir durch unser Leben reisen, sind wir dabei Touristen oder Pilger? Reisen wir bloß, um das Äußerliche zu betrachten oder ist da ein innerer Durst, der uns vorwärts zieht? Obwohl der Pilger den Endpunkt nicht sieht, sucht er in jedem Schritt der Reise nach Sinn und spürt intuitiv die Richtung. Aber ein Weg ohne Ziel kann zu bedeutungslosem Umherwandern werden.« Eine tröstliche Antwort darauf gibt Johannes 14,6 für das Zusammenleben in Gemeinschaft: »Die Saiten einer Gitarre liegen nebeneinander. Doch wenn sie zusammen angespielt werden, erzeugen sie einen wunderbaren Klang.«

Ein Zeugnis von Gottes Wirken unter uns

Katrin Killenberg sprach mit B.

Ich bin eingeladen bei B, sie wird mir heute ihre Geschichte erzählen. Wir kennen uns schon viele Jahre vom Sehen und nebeneinander Wohnen in Siloah und vom Segnungszelt, wo sie oft als Beterin anzutreffen ist. Ich bin gespannt.

Vor sechs Jahren wurde bei B ein Lymphom entdeckt – also Krebszellen im Lymphgewebe. Sie bekam eine zunächst dreitägige Chemotherapie verordnet; im Anschluss ging es ihr sehr schlecht und sie wurde vom Notarzt in die Klinik eingewiesen, wo sie eine Woche blieb. Eine Freundin hatte sie besucht und ihr eine Karte mit einem Leuchtturm inmitten eines tosenden Meeres geschenkt.
Als sie so völlig entkräftet in ihrem Bett lag, sprach JESUS zu ihr:
Meine liebe Tochter, weshalb kommst Du nicht zu mir hoch auf den Leuchtturm, anstatt Dich von den Wellen hin- und herwerfen zu lassen?

Wow, das würde ich auch gern erleben, so ganz klar das Reden Jesus zu hören, ohne jeden Zweifel...

Also nahm B einen göttlichen Perspektivwechsel vor und stand neben ihrem geliebten Retter auf dem Turm. Sie hatte ganz stark den Eindruck, dass JESUS sie aufforderte, mit der Chemotherapie aufzuhören. Was nun?
B entschied sich dafür, dieser Ansage zu folgen, positionierte sich dementsprechend bei den Ärzten und wurde Ende der Woche aus dem Krankenhaus entlassen. Aus medizinischer Sicht wurde ihr eine Lebenserwartung von etwa zwei Jahren ohne Chemotherapien angekündigt. Eine durchgeführte Untersuchung ergab aber schon keine Hinweise mehr auf verbliebene Krebszellen! Hallelujah!
B sagt heute, ihre Dankbarkeit sowie ihr Vertrauen in ihren himmlischen Vater ist stetig gewachsen und sie freut sich, weiter für ihren lieben Mann und die ganze Familie da sein zu können. Es ist ihr sehr wichtig weiterzusagen, dass jeder Mensch Im Vertrauen und Glauben zu Jesus auf den Leuchtturm kommen kann und dort sicher stehend auf das Meer der Probleme schaut. Ehre sei Gott!

Der Name des Herrn ist ein starker Turm, der Gerechte läuft dahin und ist in Sicherheit. (Spr. 18.10)

[Anmerkung der Redaktion: Bitte versteht das Absetzen von medizinischen Therapien als persönliches Zeugnis in einem speziellen Fall. Keinesfalls sollte dies als grundsätzliches Prinzip missverstanden werden.]

Elkes Bericht vom „Marsch für das Leben“ in Berlin

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Meine Berührungen mit dem Thema Schutz des ungeborenen Lebens liegen schon viele Jahre zurück. In der Kirch­gemeinde, in der ich aufwuchs, als auch in meiner Familie hörte ich darüber nichts, soweit ich mich recht erinnere. Erst eine Veranstaltung für Interessierte auf einer Kirchenwoche in Reichen­bach bei Königsbrück, zu der ich als Teenagerin gefahren war, öffnete mir die Augen. Es wurde ein Film gezeigt, der eine Abtreibung dokumentierte. Es war real und furchtbar und seitdem war für mich klar, dass dies ein großes Unrecht ist. Neben einem Marsch für das Leben in Uppsala/Schweden und einem kurzen Aufenthalt in einer Abtreibungsklinik im Waldstraßenviertel als Kranken­schwes­tern­­schülerin, die ich nach kurzer Zeit verließ, rückte dieses Thema wieder in den Hintergrund.

Dann beschäftigte ich mich vor einiger Zeit im Rahmen von Ausarbeitungen zu christlicher Bildung und Erziehung u. a. mit der Achtung und dem Schutz des menschlichen Lebens in allen seinen Phasen. Dazu schrieb ich folgendes: "Der Ausgangspunkt für die Würde des Menschen … ist die Gottesebenbildlichkeit des Menschen. Gott schuf den Menschen als SEIN Gegenüber. ER kannte uns bereits vor der Erschaffung dieser Welt (Eph. 1,4). ER schuf uns auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise. ER nahm uns wahr, als wir im Mutterleib gebildet wurden (Psalm 139,13-16). Der Mensch hat ein Recht auf Leben. Dies ergibt sich aus dem Gebot: ,Du sollst nicht töten.' (2. Mose 20,13).“ Als ich mir über diese Dinge Gedanken machte, war mir plötzlich klar, wie gut und wichtig es ist, Geburtstage zu feiern. Auch wenn Kindergeburtstage anstrengend sein können. 😉

Zudem nahm ich mir vor, zum „Marsch für das Leben“ zu fahren. Organisiert wird der Marsch, der immer am dritten Samstag im September stattfindet, von dem „Bundesverband Lebens­recht“ (BVL). Am 15. September lud der BVL bereits zu einer Fachta­gung zu den Themen „Menschsein – von Anfang an bis zum Ende“ ins Mövenpick-Hotel am Anhalter Bahnhof ein. Bereits auf dem Gehweg vor dem Hotel wurde ich mit unschönen Straßenschmierereien auf die stattfindende Veranstaltung hingewiesen (siehe Bild anbei).

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Leider konnte ich nur noch den letzten Vortrag anhören. Der hatte es aber in sich. Alexander Scha­denberg, der geschäftsführende Direktor der kanadischen Lebensrechts­organisation „Euthanasia Prevention Coalition“ berichtete von den erschreckenden Entwicklungen seit der Legalisierung der Sterbehilfe 2016 in Kanada. Alex stellte aber fest, dass sich die wenigsten der Sterbehilfenutzer, in einer ausweglosen Situation schlimmster körperlicher Leiden befinden. Meist sei es ein „Death of Despair“ („Tod aus Verzweiflung“), bei dem Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Angst und Armut die entscheidende Rolle spielten.

Am Samstag, den 16.9. 13-17 Uhr fand dann der „Marsch für das Leben“ vor dem Branden­burger Tor auf dem Platz des 17. Juni statt. Stände von Lebensrechtsorganisationen waren schon seit dem Vormittag aufgebaut. Man konnte sich mit Schildern und Luftballons für die Demo ausstatten. Ein Oranienburger Bäcker hatte für die Teilnehmer tausende Brezeln gebacken, auch Wasser in Pappbechern wurde gereicht. Lobpreismusik von „Gnadensohn“ (sehr gute Musik!) wurde auf der Bühne gespielt. Es war eine tolle, friedliche Atmosphäre. Ungefähr 4000 nette, ernsthafte, darunter viele christliche Leute waren da.

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Alles war sehr gut vorbereitet und organisiert – sowohl vom Veranstalter als auch von der Polizei. So verließ ca. 14 Uhr der Demonstrationszug den Platz und bewegte sich durch Berlin. Immer wieder erwarteten uns Gruppen von Abtreibungsbefürwortern mit Rufen wie: „My body – my choice“, „Hätt´ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben.“, „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“ bis zur Heiserkeit und unzähligen Stinkefingern. Aber der große Zug für das Leben ließ sich davon nicht beeindrucken, was natürlich auch der uns flankierenden Polizei zu verdanken war. Schade, dass dies nötig ist.

Nächstes Jahr ist der Marsch für das Leben am 21. September. Es wäre großartig, wenn sich noch andere aus der Gemeinde finden würden, um mitzufahren. Falls ihr Interesse habt, meldet euch gerne bei mir und wir planen eine wichtige Reise in die Hauptstadt.

Eure Elke Holtz (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

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Treffen der Lobpreisleiter und Techniker

Lobpreis und musikalische Anbetung sind ein wichtiger Teil unseres Gottesdienstes in der Andreasgemeinde. Damit dabei musikalisch, geistlich und technisch alles passt, braucht es viel Übung, Erfahrung, Kommunikation und Organisation. Für alle Mitarbeitenden ist es deshalb wichtig Erfahrungen und Persönliches auszutauschen, Neues zu lernen und Gemeinschaft zu haben.

Nachdem dies einige Jahre nur sehr sparsam stattfinden konnte, gab es am 9.9.23 einen Neuanfang. Schon morgens versammelten sich in der Messehalle 14 Mitarbeitende aus den Bereichen Lobpreisleitung und Technik. Dabei waren wir nach Alter, Erfahrung und Stil sehr bunt durchmischt. Mit der Unterstützung von Pfarrer Albrecht Schödl gab es dann einen spannenden Austausch. Dabei konnten wir uns als Gruppe ein Stück besser finden und feststellen, wo jeder gerade steht. Und wir durften von Albrecht einige Impulse zum Gottesdienstablauf und Liturgie mitnehmen. Ein wichtiger Punkt war dabei, die uralten, traditionellen Gottesdienstteile in ihrer Bedeutung zu verstehen und diese mit moderneren Formen auszugestalten, die zu unserer Gemeinde passen.

Nach leckerer Pizza und Getränken sind wir zum praktischen Teil übergegangen. Dabei haben wir eine völlig neue Band zusammengestellt und den Song "Der Sieg gehört dir allein" zusammen eingeübt. Im Anschluss sind wir etwas spontaner noch weitere Lobpreislieder mit Corinna als Leiterin durchgegangen. Die Techniker hatten solange Zeit die Band abzumischen und einige Tricks auszutauschen. Das Ziel war am Sonntag, gemeinsam im Gottesdienst zu spielen. Die große Besetzung war herausfordernd und manche von uns standen noch nie gemeinsam auf der Bühne. Trotzdem funktionierte es ziemlich gut. Alle konnten etwas von ihrem Stil und ihren Erfahrung einbringen. Als Gemeinschaft konnten wir mit unserer Musik vor Gott kommen. Am Sonntag und (ganz spontan) auch am Lobpreisabend haben wir dann als Lobpreisleiter-Combo die Gemeinde unterstützt. Das war eine sehr schöne Erfahrung, die sich in Zukunft bestimmt in einer ähnlichen Form wiederholen wird.

Jannik Benndorf

Verabschiedung Schwester Waltraud

Wer kennt sie nicht: unsere Sr. Waltraud?

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Das Erste, was mir in den Sinn kommt, wenn ich an Sr. Waltraud denke, ist, wie sie immer fröhlich mit ihrem Fahrrad an mir vorbeisaust, stets auf Achse zu irgendeinem Termin: mal ist es ein Gebetskreis, mal ein Besuch im Krankenhaus oder im Städtischen Altenheim, und ich muss lächelnd denken: ‚Wann schläft diese kleine Powerfrau eigentlich?‘

Seit sie Anfang 2015 in Leipzig „gestrandet“ ist und über kleine Umwege schließlich bei uns ihre Heimat fand, ist sie aus unserer Gemeinde nicht mehr wegzudenken.

Schon im Frühjahr 2015 half sie regelmäßig bei den Freundesgeburtstagen und war dort ein gern gesehener Gast. Genauso wie beim Café International, welches wöchentlich erst montags, dann später auch dienstags stattfand. Wenn Sr. Waltraud die Spiel- und Malkisten aus den Schränken holte, begannen die Augen der Kinder zu leuchten.

Gleichzeitig suchte Sr. Waltraud auch noch Projekte, wo sie sich mit ihren Berufungen einbringen konnte und wurde bald Mitglied im Gebetshaus Leipzig und bei Tor nach Zion. Ihre Leidenschaft der Fürbitte führte sie mehrmals nach Israel und Auschwitz.

Auch bei „Weihnachten fürs Volk“ war sie regelmäßig dabei. Ebenso wenn es darum ging, die Begrüßungsdienste abzusichern, bei der Austeilung des Abendmahls zu helfen oder im Segnungszelt zu beten, konnte man sich immer auf Sr. Waltrauds Unterstützung verlassen und sie war ganz mit ihrem Herzen dabei. Die großen Konferenzen aus den letzten Jahren im Pavillon muss ich da gar nicht mehr erwähnen…

Warum uns Sr. Waltraud nun verlässt?

Nach den Kongregationen der Christusbruderschaft kann man ab einem Alter von 75 Jahren entscheiden, ob man weiter außerhalb des Konvents dienen möchte oder zurück in den Orden geht. Auch wenn sie für Außenstehende immer noch aktiv und emsig wirkt, merkt sie doch, wie ihre Kräfte weniger werden und hat sich deshalb für den Rückzug nach Selbitz entschieden.

Zum Abschied erzählt Sr. Waltraud, dass sie in den fast 9 Jahren in Leipzig liebe Freunde gewonnen und viel mit Gott und den Menschen erlebt hat, wofür sie sehr dankbar ist. Der Andreasgemeinde wünscht sie von Herzen Gottes reichen Segen.

Natürlich freut sich Sr. Waltraud, wenn wir weiter mit ihr in Kontakt bleiben oder sie in Selbitz besuchen. Dazu hat man verschiedene Möglichkeiten:

Schreibt ihr eine Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder ruft sie an: 01577 1109848

oder besucht sie: Communität Christusbruderschaft Selbitz

(Übrigens ist sie mit ihrem Smartphone genauso fit wie mit ihrem Fahrrad ;-))

Liebe Sr. Waltraud, Du bist inzwischen so selbstverständlich für uns geworden und es ist sehr schade, dass Du uns nun bald verlässt. Möge der Segen, den Du in unsere Gemeinde gesät hast, auch über Dir aufgehen und Dich behüten und begleiten.

Zum Abschied möchte ich Dir folgenden Vers aus Sprüche 31 mit auf den Weg geben:

»Es sind wohl viele tüchtige Töchter, du aber übertriffst sie alle.« (Spr. 31, 29)

Danke, liebe Sr. Waltraud! 

(von Silke Faber)

Jugendfreizeit Peenemünde

von Peter Kahlert

Liebe Gemeinde,

es ist an der Zeit, auf die Jugendfreizeit in der ersten Sommerferienwoche zurückzublicken, welche uns nicht nur Freude, Gemeinschaft und einen gestärkten Glauben geschenkt hat, sondern auch einen besonderen Abschied markiert. Unsere Tage in Peenemünde auf Usedom waren erfüllt von wertvollen Momenten, die uns noch lange begleiten werden.

Auf der Ostseeinsel angekommen, erwarteten uns nicht nur der Strand und das erfrischende Meer, sondern auch ein abwechslungsreiches Programm für alle Interessen. So gab es beispielsweise die Möglichkeit das historisch-technische Museum (die Versuchsanstalten Peenemünde waren von 1936 bis 1945 das größte militärische Forschungszentrum Europas) oder aber die Phänomenta, eine Reise durch die Welt der Physik und der menschlichen Sinne, zu besuchen.
Die Abende verbrachten wir oft am Lagerfeuer oder mit Gemeinschaftsspielen, welche jederzeit für eine heitere Stimmung sorgten.
Ein besonderer Höhepunkt war zweifellos das Sportfest, das nicht nur unseren Ehrgeiz, sondern auch unseren Teamgeist geweckt hat und letztendlich in einem spannenden Volleyballfinale entschieden wurde.

Neben den sportlichen Aktivitäten fanden jedoch auch Momente der Stille und Besinnung ihren Platz. Inspirierende Inputs zum Propheten Haggai regten zum Nachdenken an und boten uns wertvolle Impulse für unseren Glauben.

In den Kleingruppen fanden wir Raum für tiefere Gespräche und den Austausch über unsere Gedanken und Erlebnisse. Diese Momente schufen eine enge Gemeinschaft und halfen uns, unser Verständnis für den Glauben zu vertiefen.

Eine besondere Bedeutung erhielt die Jugendfreizeit durch den Abschied unseres langjährigen, geschätzten Jugendleiters Markus. Es war seine letzte Fahrt mit uns und ist definitiv ein würdiger Abschluss gewesen. Die gemeinsamen Erinnerungen werden uns noch lange begleiten.

Die Zeit in Peenemünde hat uns gezeigt, wie kostbar Gemeinschaft, Glaube und Erinnerungen sind. Wir sind bereichert, gestärkt und motiviert, unseren Weg im Glauben weiterzugehen und die Verbundenheit untereinander zu pflegen.

20 Jahre Tor nach Zion e.V. - Ein Grund zum Feiern

„Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis seine Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und sein Heil brenne wie eine Fackel."

Dieses Wort aus Jesaja 62,2 und ein brennendes Herz für Israel und sein Volk haben Maria und Manfred Hoffmann, Peter Slowik und einige Freunde und Wegbegleiter bewogen, vor 20 Jahren den Verein „Tor nach Zion“ ins Leben zu rufen. Durch Gottes Gnade konnten wir in diesem kleinen Verein ein Tor sein, durch das Versöhnung zwischen Deutschen und Holocaust Überlebenden und ihren Nachkommen geschehen konnte. Wir konnten ein Tor sein, durch das Unterstützung zu messianischen Gemeinden in Israel und Deutschland geflossen ist. Wir konnten ein Tor sein, durch das Christen die jüdischen Wurzeln ihres Glaubens entdecken durften und ein Tor sein, durch das Juden in Deutschland und Israel Wertschätzung und Hilfe erfahren haben.

All das war Grund genug zu feiern und unserem Herrn und vielen treuen Freunden zu danken.

Am Sonnabend, dem 01. Juli, luden wir darum zu einem Fest ins Gemeindehaus ein. Eine wunderbare Klezmer Band eröffnete den Abend. Danach gab es einen Rückblick von Maria und Manfred mit vielen Fotos aus den letzten 20 Jahren. Wieder habe ich gestaunt, was unser Herr für große und kleine Wunder in dieser Zeit geschenkt hat. Miriam und Simeon Rau haben gemeinsam mit ihrer Tochter Yonita einige hebräische Lieder mit uns gesungen und Torsten hat ein geistliches Wort über den Vers aus Jes. 62,2 (siehe oben) gehalten. Dann gab es einige Grußworte von Freunden aus nah und fern. Wunderbarerweise waren einige Freunde aus Israel gerade zu Gast zur „Jüdischen Woche“ und konnten darum mit uns feiern. Eine besondere Freude war für mich, dass ich bei diesem Fest für meinen Dienst bei „Tor nach Zion“ gesegnet worden bin.

Natürlich gab es auch eine Zeit, um unseren Herrn DANKE zu sagen. Mit einem fröhlichen Klezmer Lied beendeten wir das Festprogramm.

Damit war der Abend aber noch nicht zu Ende. Bei einem Gläschen Sekt und einem kleinen Snack ergaben sich viele gute Gespräche mit alten und neuen Wegbegleitern, Freunden und allen, die gekommen waren.

Wir sind so dankbar für diesen schönen Abend und natürlich sehr gespannt, was unser Herr noch alles für die nächsten 20 Jahre vorbereitet hat.

Kerstin Kluge

Abschied von Pfr. Lüder Laskowski und Dank an die Vakanzvertreter

Eine lange Zeit der Vakanz geht zu Ende. Wir freuen uns, dass unser Pfr. Dr. Albrecht Schödl am 01.06.23 seinen Dienst in unserer Gemeinde begonnen hat und nun alle Amtsgeschäfte in seinen Händen liegen.

Voll Dankbarkeit schauen wir auf zwei Jahre zurück und freuen uns, dass unser Gemeindeleben gut und gefüllt weiter ging. Der Kirchenvorstand hat sehr engagiert und exzellent unser Gemeindeschiff durch diese Zeit manövriert. Euch allen danken wir von ganzem Herzen für euren besonderen Einsatz, für die viele Zeit, die Ihr investiert habt und für alles, was keiner sieht oder ahnt und von Euch erledigt wurde. Ihr seid eine spitzen Mannschaft für unser Schiff. Herzlichen Dank Euch allen!

Pfr. Lüder Laskowski, als Vakanzverwalter, Pfr. i.R. Klaus Bergmann und Pfr. i.R. Michael Jahn waren gemeinsam unsere Ansprechpartner für alle Fragen und Anliegen, für sakrale Handlungen, für Gottesdienste, für seelsorgerliche Gespräche und für vieles mehr. Wir danken Euch ganz herzlich, dass Ihr für uns da wart und dadurch uns immer wieder Mut und Hoffnung geschenkt habt. Das langwierige Bewerbungsverfahren, mit allen Tücken, habt ihr sehr gut vorangebracht. Wir danken Euch ganz herzlich für Eure treue Begleitung durch diese Jahre, für alles Organisieren, Durchführen, Ermutigen und für alle Stabilität, die Ihr unserer Gemeinde gegeben habt. Mögen die kleinen Olivenbäumchen gute Früchte tragen und Euch weiterhin viel Lebensöl schenken.

Von Pfr. Laskowski müssen wir uns leider wieder verabschieden. Wir danken ihm ganz herzlich, dass er ein Stück des Glaubens mit uns gegangen ist, dass er unsere Gemeinde nach außen so gut vertreten hat und wir danken ihm für das, was jeder Einzelne von uns von ihm empfangen durfte.

Wir wünschen Ihnen, Herr Laskowski, alles Gute und Gottes Segen für ihre weiteren missionarischen Dienste in unserer Stadt.

Kanawoche im Kloster Volkenroda

Vom 1 6 . – 2 2 . J U L I 2 0 2 3 findet wieder die Kanawoche im Kloster Volkenroda statt.

Die Kanawoche ist eine Einkehrwoche für Paare, die ihre Beziehung erneuern, vertiefen und Gott anvertrauen möchten. Zentraler Inhalt ist dabei die Geschichte der Hochzeit von Kana.

In dieser biblischen Geschichte verwandelt Jesus das Wasser in den Krügen einer Hochzeitsgesellschaft zu Wein. In der Kana-Woche können Paare das Wasser ihres Alltags hinter sich lassen und wieder dem besonderen Geschmack ihrer Beziehung auf die Spur kommen. Veranstalter ist die christliche Gemeinschaft CHEMIN NEUF.

Egal, wo man gerade als Paar steht, ob im höchsten Glück oder in einer schwierigen Phase, die Veranstaltung ist ein Segen. Viele, die schon einmal dabei waren, würden das wahrscheinlich bestätigen. Kana berührt die Herzen. Das liegt auch an dem außergewöhnlichen Ort und an dem Wetter, das scheinbar immer gut ist in Volkenroda.

Volkenroda ist ein kleiner Ort, mitten eingebettet in die Thüringer Natur.

Und dort steht eine beeindruckende Klosteranlage. Neben der alten Klosterruine, die architektonisch modern ergänzt wurde, steht der Christus Pavillon (dt. Pavillon auf der Expo 2000 in Hannover), der demontiert und original in Volkenroda wieder aufgebaut wurde.

Diese Woche ist ein Angebot an Paare (verheiratet oder nicht, konfessionell gebunden oder konfessionslos, mit oder ohne Kinder, jeden Alters).

Die Mitarbeiter von der Gemeinschaft CHEMIN NEUF ermöglichen durch ihre liebevolle Kinderbetreuung allen Paaren mit Kindern Zeit zu zweit.

Es gibt einen Bauernhof mit Tieren und einen großen Spielplatz. Die älteren Kinder können in ein eigenes Jugendhaus außerhalb des Klosters fahren.

Also:
Herzliche Einladung zur diesjährigen KANA-Woche in den Sommerferien vom 16. bis 22. Juli 2023 Es sind nur noch wenige Plätze frei. Wer neugierig geworden ist, erhält weitere Informationen über den Flyer: https://www.erzbistumberlin.de/fileadmin/user_mount/PDF-Dateien/Veranstaltungen/Kanawoche_Juli_2021_-_Flyer.pdf

PS:   Man kann die KANA-Woche auch verschenken ;-)

Bitte sprecht bei finanziellen Engpässen die Brüder und Schwestern von CHEMIN NEUF an. Geld soll für die Teilnahme kein Hinderungsgrund sein.

Anmeldelink: https://www.chemin-neuf.de/vorschlag/kana-woche-in-thueringen-2023/

Die Rennschnecken

Mittsommer am Nordkap!

In einem langen Ritt fahre ich in diesem Sommer einmal durch 9 von 10 Ländern um die Ostsee (Russland leider ausgeschlossen).
Und weil das einfach so zu langweilig wäre, nehme ich mit meiner Freundin Heike Anna aus Dresden an einer Rallye teil.
https://superlative-adventure.com/baltic-sea-circle/teamprofil/die-rennschnecken.html

Warum?
Wir möchten in dem Zuge Spenden für einen guten Zweck sammeln: SelbstBestimmt Leben e. V. Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz Leipzig hilft uns Angehörigen von Demenzerkrankten sehr, indem sie mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es schwierig wird.

Bedingungen für die Teilnahme an der Rallye sind:
- Es muss ein Auto gefahren werden, das mind. 10 Jahre alt ist. Unseres ist 20: Ein Hundefänger (Kangoo) von Renault aus dem Jahre 2003. Da kriege ich Extrapunkte.
- Es darf keiner der ca. 7.500 km auf der Autobahn gefahren werden. Dadurch wird die ganze Reise doch erheblich entschleunigt! Deshalb dauert das Ganze auch 16 Tage...
- Wir dürfen nicht mit Navi fahren, sondern müssen uns old-school auf den Navi mit Ohren auf dem Beifahrersitz verlassen. Wir werden allerdings getrackt – und das könnt Ihr auch live verfolgen, wenn Ihr wollt: http://www.superlative-adventure.com/live/. Wir sind das Team #171 Die Rennschnecken.

Wir haben bereits einen Instagram-Account erstellt, wo wir unsere Vorbereitungen und dann jeweils die Highlights vom Tag auf der Reise posten: https://www.instagram.com/dierennschnecken/?igshid=OGQ5ZDc2ODk2ZA%3D%3D .

Folgt uns gern – auch wenn Ihr nicht spenden wollt/könnt!!

Los geht es am 17. Juni. Zurück kommen wir am 2. Juli. Spenden können bis zu diesem letzten Tag eingehen (dürfen auch danach eingehen, werden uns dann bloß nicht für die Ral-lye zugute kommen ;) Im Ver-wendungszweck „Rennschnecken“ oder „BSC“ und eure Adresse rein-schreiben – für die Spen-denbescheinigung!
SelbstBestimmt Leben e. V. IBAN: DE69 5206 0410 0008 0262 89

Daher eine Idee: Wer möchte pro 100 km, die wir tatsächlich fahren, einen Betrag X (z. B. 1€ od. 50c) in die Schale werfen und somit die Spendenaktion zu einem Spiel machen? Am Ende sieht man dann, wie viel dieser wunderbare Verein erhält!

Spenderbrief Jugend, März 2023

Liebe Unterstützer der Jugendarbeit der Andreaskirchgemeinde, liebe Spender,

auf diesem Wege möchte ich mich ganz herzlich für die Unterstützung im letzten Jahr aber auch die letzten sechs Jahre davor bedanken. Durch eure Gaben und Gebete konnten wir die segensreiche Arbeit im T4J fortführen und weiterentwickeln. Die Konfirmanden des Jahrgangs 2016 und der früheren Jahrgänge haben den Dienst maßgeblich mitgestaltet und engagieren sich mittlerweile in der Junge-Erwachsenen-Gemeinde der Andreasgemeinde. Zudem durften wir nun schon drei Jugendbands mit Hilfe des Kulturwerks M14 an den Start bringen, eine vierte ist im Entstehen. Es ist eine Freude zu sehen, wie junge Menschen in unserer Gemeinde gereift sind, in Ihre Berufung gefunden haben und überdies nun als Erwachsene in der Andreasgemeinde aktiv werden!

Allerdings: In den vergangenen drei Jahren waren die Arbeitsbedingungen corona-bedingt sehr herausfordernd. Die Arbeit war zwar kostengünstig zu gestalten (Zoom, kein Essen, keine freizeitpädagogischen Angebote, weniger Arbeitszeit) aber zuweilen auch eintönig. Dennoch wuchs die Gruppe zwischenzeitlich auf 25 regelmäßige Besucher am Freitagabend an. Im Jahr 2022 haben wir auch dank eurer Unterstützung viel nachholen können.

In dem unteren Link findet ihr ein Video, das wir zusammengestellt haben, um euch zu zeigen, was im vergangenen Jahr im T4J lief. Solltet ihr technische Probleme haben beim Öffnen, dann meldet euch gerne bei mir.

Seit dem vergangenen Jahr bahnt sich nun ein Generationswechsel sowohl bei den Teilnehmern als auch den Mitarbeitern an. Die jungen Erwachsenen scheiden nach und nach aus dem Kernteam des T4J aus. Die nachfolgenden Generationen Konfirmierter docken jedoch nicht mehr so zahlreich an der Gruppe an. Aktuell kommen um die 10 Jugendliche zu den wöchentlichen T4J-Abenden. Hin und wieder erreichen uns dafür Anfragen fremder Personen, die eine christliche Jugendgruppe suchen

Auch dies im Blick habend hat der Kirchenvorstand Anfang diesen Jahres einen laufenden Gesprächsprozess initiiert: Was will die Jugend, was brauchen und wünschen sie sich? Wie können wir Außenstehende Jugendliche in unserem Gemeindegebiet besser erreichen? Und welchen Impuls braucht es von außen?

In diese Situation hinein wirkten und wirken auch Fragen nach meiner beruflichen Orientierung. Hintergrund ist einerseits mein Übernehmen von pfarrdienstähnlichen Aufgaben (z.B. Gottesdienstplanung) infolge unserer Pfarrstellenvakanz. Da ich mich hierbei in einem Arbeitsfeld bewegte für das ich weder eine Qualifikation noch die Begabung hatte war manches schwer, wie ich nach intensiver Reflexion feststellen musste.
Andererseits und gewissermaßen in diesem Kontext habe ich mich im Herbst 2022 auf die neue Gemeindepädagogenstelle für Ehrenamtsmanagement beworben, die in unserer Gemeinde dank der Förderung der Landeskirche entstehen wird. Allerdings merkte ich im Auswahlprozess, dass mein Gabenprofil und Herzschlag nicht zu den von mir erwarteten Tätigkeiten und Arbeitsfeldern der neuen Stelle passen, sodass ich meine Bewerbung im Februar zurückzog. 

Im Kontext meiner Bewerbung hatte der Kirchenvorstand jedoch zwischenzeitlich damit gerechnet die Jugendarbeit personell neu aufzustellen und diesbezüglich Beratungen gestartet. Auch ich hatte mich schon mit meinen Ideen dazu eingebracht. Zusammengenommen mit dem Eindruck, dass es für die Jugend einen neuen Impuls von außen braucht, hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass meine über die Andreasgemeinde und eure Spenden finanzierte Anstellung über den Pavillon der Hoffnung Ende Juli beendet wird. Bitte betet dafür, dass wir als Gemeinde hier eine gute und die Jugendarbeit stärkende Nachfolgelösung finden.

Bis zum Juli werde ich also nun meine Kraft und Zeit auf eine gute Integration der diesjährigen Konfirmanden und einen guten Abschluss für die bestehende Gruppe, u.a. mit der Jugendfreizeit in Peenemünde richten.

Vielen Dank nochmal für euer Vertrauen und euer finanzielles, treues Zutun in den letzten Jahren! Ich hoffe, dass eure Spendenbereitschaft für die Jugend auch unabhängig von meiner Person bestehen bleibt.

Liebe Grüße
Euer Markus Holtz

Sederfeier am 06.04.2023

Liebe Gemeinde, liebe Freunde von Tor nach Zion,

von ganzem Herzen laden wir Euch in diesem Jahr wieder zu einem gemeinsamen Sederabend ein.

Dieser Abend ist der Vorabend und Auftakt des jüdischen Passahfestes. An ihm wird des Auszugs vom Volk Israel aus Ägypten gedacht. In Erinnerung an Gottes Schutz und Befreiung aus der Sklaverei wird das Passahlamm gegessen. Auch Jesus kam mit seinen Jüngern nach Jerusalem, um in einem letzten Abendmahl Passah zu feiern. Wie müssen sich die Jünger gewundert haben, als Jesus statt der vertrauten Worte sagte: „Das ist mein Leib, der für Euch gegeben wird.“
Und: „Das ist mein Blut, das für Euch vergossen wird.“ - Er ist das wahre Passahlamm.

Wir möchten diesen Gründonnerstagabend gern mit Euch verbringen, Gemeinschaft haben, singen, vom Ursprung des Passahfestes hören, den Sederabend feiern und natürlich fröhlich miteinander essen und trinken. Es wäre schön, wenn jeder wieder etwas für unser Buffet beisteuern könnte. Bringt einfach das mit, was Ihr besonders gerne esst und ein Getränk dazu. So wird es für keinen von uns zu viel und wir haben einen reich gedeckten Tisch.
Damit wir besser planen können, meldet Euch bitte bis zum 2. April unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.
Wer Lust und Zeit hat, uns bei den Vorbereitungen zu helfen, kann mir gerne Bescheid geben!!!!!
So freuen wir uns schon auf unseren gemeinsamen Abend und grüßen Euch von Herzen,

das Vorbereitungsteam von Tor nach Zion

Ende der Gottesdienste zum Wochenende am Freitagnachmittag

Seit der Coronazeit hat ein Team aus haupt- und ehrenamtlichen Gemeindegliedern jeden Freitagnachmittag einen Gottesdienst zum Wochenende in der Scharnhorststr. 29 angeboten und gestaltet.
In dieser schwierigen Zeit war das ein sehr gutes Angebot. Es hat sich eine kleine Gottesdienstgemeinschaft gebildet, unter anderen auch mit Seniorinnen aus dem Betreuen Wohnen in der Andreasstraße.

Alles hat seine Zeit, so auch dieser Gottesdienst. Das Vorbereitungsteam hat sich getroffen, um neu zu überlegen, ob und wie es weitergehen könnte.

Diesen Gottesdienst werden wir ab März nicht mehr in dieser Form anbieten, aber dafür die Seniorenarbeit weiter entwickeln und die bestehenden Gruppen „Senioren unter sich“ und den Senioren-Hauskreis am Donnerstagvormittag unterstützen und stärken. Es sollen auch Gottesdienste mit Abendmahl angeboten werden. Dazu wird das Ehepaar Bornmann jeweils aktuelle Termine bekannt geben. Jeder ist herzlich willkommen!

So laden wir schon jetzt alle Senioren gern am Freitag, 02.06.2023, zu einem Ausflug nach Zwönitz ins Erzgebirge ein. Wir wollen gemeinsam den dort entstandenen Bibelgarten besuchen. Wer möchte, kann sich ab sofort für diesen Ausflug im Gemeindebüro anmelden. Nähere Informationen folgen später.

Wir freuen uns, gemeinsam mit der älteren Generation unterwegs zu sein, um Gottes Wort zu hören, miteinander zu singen und fröhlich zu sein.

Das Vorbereitungsteam mit Markus Holtz

Martinsfeier 2022

Einen kleinen Einblick zum St. Martins - Nachmittag gibt uns Kerstin Kluge:

„Laternen schwingen, Lieder singen, Martinsfest ist heut.....“
In diesem Jahr konnten wir endlich wieder so „richtig“ Martinsfest feiern. Mit „richtig“ meine ich, dass wir nach zweijähriger Pause endlich wieder zum Martinstift kommen durften. Aber der Reihe nach....
Der Start unseres Festes war wie immer im Gemeindehaus. Die Kinder der 1./2. Klasse waren schon sehr aufgeregt, weil sie die Hauptakteure bei unserem Fest waren. Der Saal füllte sich mit Kindern und Eltern und los ging es mit einem Lied, dass die Kinder vom Vorschulkreis vorgesungen haben. Dann kam Willi, der Rabe der in meiner Tasche wohnt. Er hatte sich als gefährlicher Ritter Martin verkleidet, der unbedingt gegen seine Feinde kämpfen wollte. Ach, dieser Willi! Hatte wieder mal keine Ahnung, wie die Geschichte von Martin wirklich war. Zum Glück hatten die Kinder der 1./2. Klasse die Geschichte zufällig einstudiert. So konnten wir Willi und den Gästen die wahre Geschichte von Martin vorspielen. Nach einigen Liedern und natürlich dem Teilen der Hörnchen ging es mit den Laternen los zum Martinstift. Dort wurden wir liebevoll erwartet. Der Wohnstättenleiter Torsten Höse hatte sich schon die Gitarre umgeschnallt und schmetterte mit uns „Sankt Martin“. Seine Mitarbeiterin Feli erzählte uns noch mal kurz die Sache mit dem geteilten Mantel. Natürlich waren wir schon „Auskenner“ der Geschichte. Zwei Martinstiftbewohner stellten den Martin und den Bettler dar. Martin trug auf dem Kopf einen Fahrradhelm. Warum auch nicht, die Zeiten ändern sich eben!!! Dann gab es für alle Kinderpunsch und Glühwein. Jeder war fröhlich und alle plauderten miteinander.

Es war eine wundervolle Atmosphäre und alle gingen gut gelaunt und durch gewärmt vom Punsch und dem schönen Miteinander nach Hause.

Im PlayTogether wird es weihnachtlich ...

Viele haben es bereits gehört: Die SAB hat eine weitere Förderung des Indoorspielplatzes ab dem 01.01.2023 abgelehnt. Aber das Team hat nach dem ersten Schock sofort begonnen, alles für eine weitere Förderung zu tun. So gab es neben Unterschriftssammlungen auch eine Petition. In Dresden sind wir bei Politikern auf ein offenes Ohr gestoßen. Mittlerweile haben uns Abgeordnete aus dem Land und der Stadt im Spielplatz besucht. Der MDR hat in einer Sendung "MDR ab zwei - Starker Osten" einen Filmbeitrag gebracht, der gleichfalls im MDR Sachsen Radio lief. Spontan dazu besuchte "Spiderman" am letzten Sonntag für eine Stunde Spiel und Spaß den Indoorspielplatz, was eine riesgengroße Überraschung war und viel Freude mit sich brachte. Aber es hat sich auch weiterer Besuch angekündigt:

Am 3. Advent, 11.12.2022, um 15.00 Uhr wird KESS zu Gast sein. Mit ihrem Weihnachtsbrummi lädt sie zum weihnachtlichen Mitmachkonzert ein. Und ebenso ein Termin zum Vormerken ist der Montag, 12.12.2022. Im Rahmen seiner weihnachtlichen Aktionen wird MDR Sachsenradio bei uns zu Gast sein. Leider habe ich hier noch keine Zeitangabe. Die könnt Ihr aber dann auch zeitnah in Erfahrung bringen. Gemeinsam mit dem Café International und dem PlayTogether freuen wir uns auf diese Überraschung.

Wir sind froh, dass wenigstens bis Ende Februar der Weiterbetrieb von PlayTogether gesichert ist. Dennoch benötigen wir viele, viele weitere Spenden - egal ob 5, 10, 15 oder 50 und mehr Euro - jeder Cent zählt:

Pavillon der Hoffnung in Leipzig e.V.
Sparkasse Leipzig
IBAN: DE 32 8605 5592 1090 0979 52
VZ: sonstige soziale Angebote des Pavillon der Hoffnung e.V.

Wir bedanken uns für alle Unterstützung und freuen uns, wenn Ihr zu den Veranstaltungen dabei seid.
Katrin

Flaggen im Gottesdienst

„Jubeln wollen wir über deine Rettung, im Namen unseres Gottes das Banner erheben. Der HERR erfülle alle deine Bitten.“ (Psalm 20,6) 

WOZU FLAGGEN IM GOTTESDIENST? 

Von Zeichen, Bannern, Flaggen oder Feldzeichen ist in der Bibel an mehreren Stellen die Rede. Psalm 20 spricht von der Dankbarkeit des Volkes Gottes über die Rettung des Herrn, und die Banner sollen zu Seiner Ehre im Triumph erhoben werden.

Zu Beginn eines Gottesdienstes können wir unseren Retter Jesus Christus dankbaren Herzens mit Bändern, Flaggen und Bannern begrüßen und unserer Freude über seine Gegenwart und die Begegnung mit ihm Ausdruck geben. Gleichzeitig dienen Banner und Flaggen der Proklamation, der Verkündigung Gottes und seines Handelns in Geschichte und Gegenwart. So ruft im Gottesdienst das Schwenken einer Flagge, auf der eine Krone zu sehen ist, die Königsherrschaft Christi aus.

Als Teil des prophetischen Dienstes der Gemeinde kann die Präsentation von Flaggen ein Weg Gottes sein, etwas zu offenbaren: Beispielsweise kann der Einsatz goldener Flaggen die Gegenwart der Herrlichkeit des Herrn anzeigen.

Banner und Flaggen wirken visuell über Form, Farbe und Bewegung. Wie im Gesang der Gemeinde unsere Emotionen am Lobpreis beteiligt sind und unsere Geschwister unsere Anbetung hören können, ist Flaggentanz ein Weg, unsere Anbetung, auch in ihrer emotionalen Dimension, in Bewegung umzusetzen und sichtbar werden zu lassen. In den Psalmen finden viele menschliche Emotionen ihren Ausdruck, und es gibt Bibelstellen, in denen uns Gott als ein fühlender Gott gezeigt wird (bspw. Hebräer 1,9 oder Johannes 3,16).

Flaggentanz kann, wenn er prophetisch ist, eine Offenbarung der Emotionen Gottes vermitteln.

Wie ich meiner Fürbitte manchmal im Aufheben der Hände körperlich Ausdruck verleihe, ist es auch möglich, mit Flaggen Gebet und Fürbitte zu unterstützen und visuell mitzuteilen: In der Andreasgemeinde ist das Schwenken einer rosafarbenen Flagge beispielsweise manchmal allgemein ein Hinweis auf ein Gebet um Heilung (nach Jesaja 58,8).

Der Einsatz von Flaggen im Sinne einer Proklamation kann als Ausrufung und Verkündigung des Sieges Jesu, etwa als des Lammes Gottes oder des Löwen von Juda, in geistlichen Kampf führen.

Unter anderem wegen dieser Dimension des Gebrauches von Flaggen bitten wir zum Schutz der Kinder darum, dass sie nur die kleinen Flaggen und Freudenbänder im Behälter neben dem großen Flaggenständer nutzen und große Fahnen und Banner, wenn überhaupt, nur im Beisein ihrer Eltern.

Bei allen Varianten der Verwendung von Flaggen und Bannern im Gottesdienst ist zu beachten, dass Kraft nicht in ihnen selbst liegt – Bänder, Banner, Fahnen und Flaggen sind Symbole für die Gegenwart Gottes, für seine Kraft bspw. zu heilen oder unseren Geist mit lebendigem Wasser zu erfrischen (etwa bei der Präsentation hellblauer Flaggen), Instrument der Verkündigung, ein Mittel des Ausdrucks unserer Freude, unseres Gebetes oder unserer Anbetung.

In der Bibel finden sich Hinweise darauf, dass Gott sich selbst als unser Banner offenbart (siehe 2. Mose 17,15).

„Und an jenem Tag wird es geschehen: Der Wurzelspross Isais, der als Feldzeichen der Völker dasteht, nach ihm werden die Nationen fragen; und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein.“ (Jesaja 11,10) 

Am 16. Oktober 2022 gibt es im Anschluss an den Gottesdienst Gelegenheit, die Flaggen der Andreasgemeinde in ihrer Vielfalt und Bedeutung kennenzulernen. Treffpunkt ist der große Flaggenständer neben der Bühne. Alle, die mehr über unsere Flaggen erfahren wollen, sind herzlich dazu eingeladen.

Wir arbeiten auch an einer Übersicht der Flaggen der Andreasgemeinde, die als Aushang in der großen Halle des Pavillons der Hoffnung zugänglich sein und Abbildungen der Flaggen mit je kurzen Erklärungen ihrer Bedeutung zeigen soll.

Ina Mauersberger

3 Wochen in Siloah - ein Reisebericht von Christian Keller

Christian berichtet von 3 Wochen aus Siloah: "Siloah ist für viele in der Andreasgemeinde ein Sehnsuchtsort, so auch für uns als Familie. Ankommen und Zuhause sein - das ist das Lebensgefühl, das sich bereits nach wenigen Minuten einstellt und dann auch nach 3 Wochen nicht weichen möchte...

Buchempfehlung für Lobpreisleiter und Lobpreiser

facing the wall
Das Geheimnis von Lobpreis und Anbetung
von Don Potter

Don Potter war im weltlichen Bereich ein erfolgreicher Gitarrist, Sänger und Produzent. Ein Profi also, einer der richtig was kann. Doch nach seiner Bekehrung wendet er sich ab von den Bühnen der Welt und dem Lobpreis zu. Und erlebt dann, dass Gott ihn erst einmal ausbremst: „Ich möchte, dass du die Bühne verlässt, nach Hause gehst und mich dort anbetest, bis du meine Gegenwart erlebst.“

In seinem Buch geht es zunächst darum, was er dann erlebt, während er einsam die Wand anspielt … facing the wall. Der Leser erfährt, wie schwer ihm das gefallen ist und welcher Segen schließlich daraus erwachsen ist. „Hier will ich nie wieder weg, Das ist es, wonach ich mich schon immer gesehnt und was ich nie gefunden habe.“ sagt Potter schließlich nach einem ganzen Jahr Lobpreis nur im stillen Kämmerlein.

Es geht damit weiter, was Potter aus der Bibel über die Grundlagen von Lobpreis und Anbetung gelernt hat. So taucht man als Leser mit ihm tief in das Alte Testament ein. In allem hangelt er sich eng an zahlreichen Bibelstellen entlang.

Nachdem dieser Grund gelegt ist, beschäftigt sich das Buch weiter mit dem Verhältnis Musiker und Gemeinde im biblischen Sinne. Auch hier bleibt das Alte Testament allgegenwärtig, denn Potter beschreibt dies anhand der Rolle und Aufgaben der Leviten. Querverweise auf das neue Testament vervollkommnen das Bild.

Im Weiteren beschäftigt sich der Text mit den verschiedenen Anforderungen an einen Lobpreisleiter. Dabei geht es um Salbung, musikalisches Können und Charisma.

Schließlich wendet sich Potter der praktischen Seite zu. Natürlich kommt dabei auch eines zur Sprache: das Üben! Doch auch die Problemfelder des Verhältnisses zwischen Lopreisleiter und Pastor, zwischen Lobpreisleiter und Musikern sowie zwischen Lobpreisern und Gemeinde werden beleuchtet. Dazu richtet sich ein Abschnitt direkt an Pastoren. In einem anderen Abschnitt geht es um die Unterstützung, die die Lobpreiser in Form von kontinuierlicher Fürbitte aus den Reihen der Gemeinde brauchen.

Nach der Lektüre fühlte ich mich bereichert um ein tieferes Verständnis dessen, was Lobpreis bedeutet. Manches an dem, was Potter schreibt, hat mich erst einmal ziemlich abgeschreckt, was meine eigene „Tauglichkeit“ als Lobpreiser angeht. Doch er führt einen sanft an die Punkte, wo es weh tut und zeigt den Weg, den es zu gehen gilt. Auch wenn es am Ende bedeuten kann, dass man feststellt, nicht zum Lobpreisleiter berufen zu sein. Ehrlich – wo ich stehe, weiß ich immer noch nicht. Ich habe noch viel Grund, dieses Buch immer wieder zur Hand zu nehmen, denn …

Lesen lohnt sich!

Eure Jacqueline Römer

Einladung zum Shabbatabend

„Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm hat Gott von seinem ganzen Schöpfungswerk geruht.“ (1. Mose 2,3)

Liebe Mitglieder von Tor nach Zion, liebe Gemeinde, liebe Freunde,

der siebte Tag als Ruhetag existiert seit der Schöpfung der Welt. Da im Judentum die Tage immer am Abend beginnen, denn laut Schöpfungsbericht wurde jeweils aus Abend und Morgen der neue Tag (2. Mose 1,2), fängt der wöchentliche Ruhetag schon am Freitagabend an.


Diesen Eintritt in den Shabbat möchten wir mit Euch gemeinsam feiern. Darum laden wir Euch herzlich zu unserem Shabbatabend am Freitag, dem 8. Juli, um 19.00 Uhr in das Gemeindehaus der Andreasgemeinde, Scharnhorststr. 29 ein.

Wir wollen gemeinsam den Shabbat begrüßen, miteinander essen, trinken und fröhlich sein. Wir wollen gemeinsam singen, unseren Herrn anbeten und hören, wie sich Gott das eigentlich mit dieser Shabbatruhe gedacht hat.
Es wäre schön, wenn jeder wieder etwas für unser Buffet beisteuern könnte.
Bringt einfach das mit, was Ihr selber gerne esst und ein Getränk.


Dann werden wir wieder einen reich gedeckten Tisch haben. Den Shabbatwein und das Shabbatbrot besorgen wir.
Der Eintritt ist frei. Es wäre aber schön, wenn jeder einen kleinen Obolus für die Raummiete mitbringen könnte.
Wer an diesem Tag Zeit hat, uns bei der Vorbereitung zu helfen, kann mir gerne Bescheid geben.


Bitte meldet Euch bis zum 3. Juli bei mir an (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

In Vorfreude auf unser Fest grüßt Euch herzlich das Vorbereitungsteam von
Tor nach Zion

 

Ein Brief vom Christival

Am Himmelfahrtswochenende fand neben dem Katholikentag und dem Chorfest in Leipzig auch das Christival in Erfurt statt, ein christliches Jugendfestival mit 13.000 Teilnehmern. Elf Jugendliche aus unserer Gemeinde fuhren mit mir dorthin. Wir zelteten neben den Messehallen bei 5 Grad in der Nacht. Aber es hat sich voll gelohnt. Eindrücke davon findet ihr unter den Links.

https://www.youtube.com/watch?v=qnGEh3DW--Q

https://www.mdr.de/religion/christival-erfurt-bilanz-100.html

Neben den großen Hauptveranstaltungen fanden nachmittags sehr gute Workshops rund um den Phillipperbrief statt. Ich besuchte einen davon. Wir wurden von einer katholischen Theologin aufgefordert, doch auch mal einen Brief zu schreiben an unsere Gemeinde. Da ich schon am Morgen nach dem Studium des ersten Kapitels eine neue Begeisterung für die Andreasgemeinde und alle, die sich darin engagieren, empfangen hatte, floss es mir nur so aus der Feder. Ich habe diesen Brief im Stil eines antiken Briefes verfasst und dann tatsächlich abgeschickt und möchte ihn hier mit euch teilen:

„Markus, Diakon in der Andreasgemeinde, an die Gemeinde in Leipzig. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

Als ich heute früh den Philliperbrief las, musste ich an euch alle denken. Ihr habt euch in den letzten Jahren ins Zeug gelegt, um das Evangelium von Jesus Christus für andere erlebbar zu machen. Ihr habt die Gemeinde zu einem Ort gemacht, der Raum für ganz Vieles bietet. Menschen können hier ihre Gaben einbringen und im Glauben wachsen.

Selbst nach so vielen Krisen gibt es die Gemeinde noch. Der Bruch mit Thomas, die Coronazeit und jetzt der Krieg, nichts konnte euch davon abhalten, als Gemeinschaft weiter zu machen. Nebenbei musstet ihr euch noch mit den Anforderungen der Strukturreform auseinandersetzen, trotz Vakanz. Alle Achtung!

Jeden Sonntag finden sich Leute, die den Gottesdienst gestalten helfen, die die Gemeinde im Lob Gottes begleiten. Die Kinder hatten immer einen Ort, wo ihnen gedient wird, zeitweise mit Abstand und Maske. Andere Gemeinden hatten da einfach pausiert.

Ihr betet regelmäßig am Montag und die Jugend sogar noch am Donnerstag. Das wird nicht ohne Auswirkungen bleiben. Ihr besucht die Kranken und betet für sie. Ihr seid weiterhin für die Armen und Geflüchteten da.

Der Kirchenvorstand hat über ein Jahr jede Sitzung überzogen, weil den Mitgliedern die Gemeinde so wichtig ist. Gott sandte euch Lüder Laskowski, um euch in euren Mühen zu unterstützen. Auch mir war er ein guter Berater und Ermutiger.

Einige von euch machen gerade eine Pause. Das ist o.k.. Ihr seid erschöpft und teilweise sehr verletzt. Das tut mir leid. Ich bete, dass Gott euch aufrichtet, heilt und tröstet. Er wird das Gute Werk, dass er in euch angefangen hat, auch vollenden bis Jesus wiederkommt oder ihr zu Jesus geht.

Wenn ich das so schreibe, merke ich erst mal, wie toll das ist, Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Gott geht weiter mit uns. Davon bin ich überzeugt.

Euer Markus“

Einblick in eine neue Beziehung

Claudia Muth berichtet von ihrem gemeinsamen Leben mit 3 ukrainischen Frauen und einer Katze:

Am aufregendsten war die erste Begegnung am Bahnhof: Ich hielt Ausschau nach drei Frauen und einer Katze. Im Vorfeld hatte mich ein Vermittler über eine Plattform kontaktiert, ob ich eine 85-Jährige mit ihren beiden Töchtern (60 und 50) und einer Katze aufnehmen könnte.
Das Abenteuer begann. Es war besonders, drei Menschen in die Arme zu schließen, die ein Bett und ein Zuhause brauchten, obwohl sie das kein bisschen geplant hatten. Weder hatten sie jemals von Leipzig gehört, noch ich etwas von Charkiv, der zweitgrößten und östlichst gelegenen Stadt der Ukraine. Drei Menschen mit einer eigenen Geschichte lebten nun unter meinem Dach. Wir lernten uns kennen: unsere Namen, unsere Art zu essen. Wir teilten unser Essen und lachten zusammen, versuchten uns mit kaum schulfähigem Englisch, mit Händen und Füssen und einer „Translationmachine“ zu erzählen, wer wir sind und wie wir leben. Es gab viele herzliche Momente und noch mehr Missverständnisse. Die Sprache war unser Fallstrick und so verbrachten wir manche Zeit schweigend, aber einvernehmlich - staunend darüber, dass sich unsere Lebenswege kreuzen.
Die Katze und die Menschen eroberten den Garten und genossen in jeder sonnigen Minute die aufblühende Natur.

Wir leben den Spagat zwischen "ich wollte nie hier sein- ich bin dankbar hier zu sein - und der Hoffnung, hier wieder weg zu können".
Die humanitären Hilfen de Stadt waren reichhaltig: endlich wieder etwas besitzen, mehr als nur Kleider: ein Strickzeug, eine Tasse nur für mich.
Freunde und Nachbarn halfen bei der Orientierung in dieser Stadt, beim Straßenbahn fahren lernen, spazieren gehen, den Tagen einen Sinn geben.
Der Papierkram war zu erledigen- und dann. Wohin will ich? Plötzlich gab es so viele Möglichkeiten, doch die Sehnsucht nach den verlassenen Orten und Menschen überwog. Noch ist ein Plan nicht möglich.
Die Zukunft bleibt weiterhin im Nebel, das macht den Augenblick kostbar, aber auch unaushaltbar. Wir versuchen die Würde zu leben, die einem Menschenleben gebührt. Freunde schenken uns Walnüsse und es finden sich akribische Arbeiter, die mit Fleiß und Sorgfalt alles mundgerecht zubereiten. Wie wichtig es ist, gebraucht zu werden.

Eines Tages ist der Sohn zu Besuch, der schon seit 10 Jahren im Ausland lebt, Gott sei Dank. Wir spielen "Mensch-ärgere-dich-nicht", weil es so gut geht ohne Sprache. Er sagt, er hat noch nie erlebt, dass seine Familie gemeinsam ein Spiel spielt... Hoffentlich bleibt diese Zeit eine „heilsame Zeit“.

Rückblick: Aktion Offene Häuser

Bericht über die Aktion offene Häuser bei Familie Vogel

Als ich von der Aktion im Gottesdienst hörte, war ich sofort begeistert: Neue Kontakte knüpfen in der Gemeinde, Gemeinschaft haben in den eigenen vier Wänden, ganz ungezwungen bei Speis und Trank. Nach kurzer Absprache im Familienrat luden wir zu uns ein und es meldeten sich gleich drei Personen. Gedämpft wurde alles, als unsere Tochter Rahel drei Tage davor krank wurde. Wir überlegten hin und her, machten einen Schnelltest (der negativ ausfiel) und entschieden uns, es den Besuchern freizustellen, ob sie kommen wollten.

Und sie kamen und zwar in doppelter Anzahl: aus drei Besuchern wurden spontan nach dem Gottesdienst sechs, so dass unsere Runde aus neun Personen bestand. Gut, dass ich bei der Essensvorbereitung etwas großzügiger kalkuliert hatte ;-).

Nach ein paar kurzen Gesprächen zwischen Tür und Angel und einem Tischgebet konnte es losgehen: Vegetarische Lasagne, dazu Salat. Zum Nachtisch gab es dank Angela einen Schoko-Bananenkuchen mit Walnusseis und einem Heißgetränk nach Wahl.

Die Zeit verging; wir plauderten, scherzten, tauschten alltägliche, biografische, persönliche Dinge aus oder redeten über große Persönlichkeiten wie Martin Luther und anderes. Es war schön, mal aus dem eigenen Gemeindedunstkreis auszubrechen und neue oder weniger bekannte Leute kennen zu lernen. Gleichzeitig konnte man aber natürlich nicht mit jedem gleichermaßen reden, schon gar nicht als Gastgeber oder Eltern eines Kleinkindes. Zudem fiel eine gewisse Männer-Frauen Separierung auf, die etwas durch die Sitzordnung bedingt war (bewusst oder unbewusst?). Dennoch: die Zeit verflog, die Uhrenzeiger rasten im Kreis und gegen 14:30 baten wir dann die Gäste, nach Hause zu gehen, in der Hoffnung, dass unsere kränkelnde Tochter noch einen Mittagsschlaf macht (leider vergeblich - es war wohl zu aufregend).

Trotz der Grenzen dieses Formats war es eine wunderbare Erfahrung und es bleibt der Wunsch, die "alten" Gäste wieder zu sehen, aber auch die Neugierde, "neue" Gäste bei der nächsten Gelegenheit kennen zu lernen - ob als Gastgeber oder als Gast.

Birgitta Vogel

Bericht von der Kirchenbezirkssynode

Unsere Ev.-Luth. Andreaskirchgemeinde wird durch drei Leute in der Leipziger Kirchenbezirkssynode KBS vertreten.

„Was bringt mir das?“ mag mancher fragen. Bitte nicht unterschätzen, die KBS ist gewissermaßen das kirchliche Parlament in der Stadt Leipzig und sie leitet zusammen mit dem Kirchenbezirksvorstand den Kirchenbezirk. Hier werden also die Weichen gestellt für Struktur- und Stellenpläne, für Bautätigkeiten, für die Verteilung von Finanzen und noch für so viele weitere Bereiche. Neugierige können sich unter https://www.kirche-leipzig.de/leitung-kirchenbezirk/ informieren. Das hat also echt etwas mit unserer Gemeinde zu tun, weil in der KBS eben Randbedingungen und auch Freiräume kirchlicher Arbeit geschaffen werden. Fragt doch einfach mal unsere Bezirkssynodalen, z.B. unseren Interims-Pfr. Lüder Laskowski (Vakanzvertreter), Maria Hoffmann oder Manfred Lohöfener.

Das letzte Treffen der KBS fand am 28. Januar 2022 online statt. Auf dem Programm standen Beschlüsse zum Haushalt 2022, also den Finanzen im Kirchenbezirk. Dann ging es um die Einrichtung von Ausschüssen der KBS, wo Synodale mit weiteren Gemeindegliedern wichtige Arbeit für das kirchliche Leben in der Stadt leisten. Da gibt es den unvermeidlichen Finanzausschuss, einen Ausschuss für Kindertagesstätten, einen Strukturausschuss und weitere. Schließlich hörten wir noch Berichte von der letzten Tagung der sächsischen Landessynode, von der Situation in den Einrichtungen der Diakonie Leipzig und von der Arbeit der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft. Jederzeit kann man unter https://www.kirche-leipzig.de/kirchenbezirkssynode/ nachschauen, was es sonst noch Interessantes gibt.

Die nächste Sitzung findet im Mai 2022 statt.

(Manfred Lohöfener am 22.02.2022)

Rückblick Männerwochenende 2023

Was braucht es an Zutaten für ein richtig gutes Männerwochenende? Das ist eigentlich gar nicht so schwer! Man benötigt zuallererst Gottes Beistand, dann Männer (mit ihren von Gott gegebenen Gaben), ein Haus, wo alle schlafen können, eine Mitfahrgelegenheit oder eigenes Fahrzeug, ein Thema und vor allem: genug vorbestellte Nahrung. Und schon kann es losgehen.

Genau nach diesem Rezept sind wir im Oktober letzten Jahres wieder im Sehmatal am Start gewesen. Wir waren insgesamt 28 Männer. Zwar aus verschiedenen Kirchgemeinden und auch Städten, aber im Herzen eins.

Thematisch haben wir uns mit dem Leben des Propheten Daniel beschäftigt, seiner Beziehung zu Gott und natürlich wieder mit der Frage: Was hat das Ganze mit mir zu tun? Bei gemeinsamen Spaziergängen, Erlebnistouren und beim Essen oder in den Kleingruppen gab es viele gute Gelegenheiten, sich gegenseitig näher kennenzulernen.

Wie einige Männer das Wochenende erlebt und was sie zu berichten haben, könnt ihr ein paar Zeilen weiter unten lesen.

Vorher hier noch ein Terminhinweis: Das diesjährige Männerwochenende findet vom 24.10. - 27.10.2024 statt. Tragt Euch den Termin doch bitte schon mal in Eure Kalender (auch die Frauen ;-) ) ein. Es wäre doch sehr schade, wenn einer feststellt, er würde gerne mitkommen, aber sein Chef oder seine Frau haben zu spät davon erfahren…

Wir würden uns sehr freuen, viele der letzten Teilnehmer und auch manchen, die noch nicht dabei sein konnten, in diesem Jahr dabei zu wissen.

Pfr. i.R. Klaus Bergmann & Björn Karachouli

Für alle, die sich noch unsicher sind, lassen wir einfach mal wieder einige Teilnehmer zu Wort kommen:

  • Ich fand es wunderbar. (Andreas)
  • Gemeinsames Beschäftigen mit dem Gottesmann Daniel mit Austausch, Lobpreis, tolle Gemeinschaft mit vielen guten Aktivitäten, ich freue mich aufs nächste Mal. (Burkhard)
  • Ich hab wirklich sehr gute Erinnerungen dran und freue mich schon auf das nächste Mal. Die Männerfreizeit ist eine richtig schöne Gelegenheit zur Gottesbegegnung und zum Austausch mit anderen Männern der Gemeinde. Ich habe sehr die Gemeinschaft, die Bibelarbeiten und den Männer-Lobpreis genossen und ermutige ausdrücklich zur Teilnahme. (Christian)
  • Es war auch für mich ein schönes und erholsames Wochenende. War auch als Christ schön, einmal Paul Gerhardt kennen zu lernen. (Christian S.)
  • Eigentlich wollte ich ja gar nicht mit - so dachte ich seit Jahren darüber. Aber das war eben falsch.... Nachdem meine Frau immer gedrängt hat, ich solle mal mitfahren, gab ich diesmal nach. Und was soll ich sagen. Ich habe die Gemeinschaft sehr genossen, vor allem die intensiven Gespräche untereinander. Und das Thema - Daniel, habe ich noch nie so bearbeitet und gesehen. Also, auf ein Neues und ich kann nur jeden Mann ermutigen, das Gleiche zu tun. (Harald)
  • Wir hatten wieder ein schönes Männertreffen im Erzgebirge mit Bibelstudium, Gebeten, innere Einkehr, Wanderungen, Besuch eines typischen Stollen der Bergleute usw. Neue Kontakte geknüpft, die für mich sehr wertvoll sind. Danke, dass ich dabei sein durfte. (Joachim)
  • Mir hat die liebevolle und achtende Männergemeinschaft sehr gut getan. Daraus ist für mich auch eine Gebets-Zweierschaft entstanden. Es hatte ein bisschen der ersten Kirche, als wir unsere Sünden einander bekannt und füreinander gebetet haben. Das Reich Gottes war zu spüren. (Marcus)
  • Nun schon zum zweiten Mal konnte ein sehr schönes Männer-Wochenende im Bethlehemstift in Neudorf im Erzgebirge stattfinden. Ich danke meinem Vater im Himmel und allen, die mit dabei waren, für drei sehr anregende und aufbauende Tage in Gottes Gegenwart. Wie auch bei den beiden Männer-Wochenenden in den Jahren zuvor, gab es ausreichend Zeit für gute Begegnungen, um alte Kontakte zu pflegen und neue zu starten, für Zeiten in Gottes Gegenwart mit Lobpreis, Gebet, Bibelarbeiten zum Buch Daniel und Segnungsangeboten, und natürlich auch für das Unterwegs-sein in der Natur und, dieses Jahr als Besonderheit, auch unter Tage in einem der vielen sanierten Bergwerke des Erzgebirges. Vielen Dank auch an alle, die dieses Wochenende organisiert und geleitet haben. (Raimund)
  • Vom 19.-22.10.2023 fand das Männerwochenende wieder mit Klaus Bergmann und Björn Karachouli in Neudorf im Erzgebirge statt. Thematisch stand es in diesem Jahr unter dem Propheten Daniel. 
    Am Samstag besichtigten wir ein Schaubergwerk und fuhren mit der Grubenbahn in dieses ein. Am Nachmittag hatten wir Zeit, uns Annaberg anzuschauen. Sehr bewegt hat mich der Segnungsabend am Samstag. Fast wie zu Teeniekreis-Zeiten waren Magnus und ich ein Segnungsteam und durften für die Männer beten. Gottes Wirken dabei zu spüren und (auch im Nachhinein) mitzubekommen, dass Gott durch uns Dinge angesprochen hat, lassen mich sehr demütig werden. Besonders schön empfand ich auch den Lobpreis, denn neben Gitarre und Kontrabass kamen in diesem Jahr noch Holz- und Blechbläser dazu. Trotz aller Unterschiedlichkeit der Instrumente gelang es uns, gemeinsam Gott zu loben und ihm die Ehre zu geben. (Johannes-Benjamin)
  • Auf nach Zion über den Bethlehem-Stift... Schon David preist beim Aufstieg zum Tempel in Zion die wohltuende Gemeinschaft mit Gleichgesinnten: "Ein Lied Davids, zu singen auf dem Weg nach Jerusalem. Wie wohltuend ist es, wie schön, wenn Brüder, die beieinander wohnen, sich auch gut verstehen!" Ein paar Tage später durften wir genau DASSELBE erleben! Wir, unsre Männergruppe, angeführt von Klaus & Björn! Es war eine erholsame Ausspanne und ein gutes Miteinander das Augustinus so schön beschreibt: "In notwendigen Dingen Einheit, in zweifelhaften Freiheit, in allem aber Liebe!" (Lars)
  • Das Leben von Daniel wurde betrachtet, es gab einige neue Facetten, die deutlich wurden. Sein fester Glaube hat ihn zum Überwinder werden lassen während der Zeit in Babylon. Er ist ein Beispiel für Standfestigkeit.
    (Wolfgang K.)
  • Sehr gefallen hat mir die gemeinsame Wanderung durch Wald und Flur am Freitag. Der Besuch im Bergwerk war echt interessant und die Zeit in Annaberg war schön. Der christliche Austausch und die Vorträge super! Am Abend wurde schön Skat gespielt und am Feuer gesessen. Wir hatten Spaß zusammen und haben uns besser kennen gelernt. (Martin)

Buchtipp: Wer so lebt, der stirbt wohl

In der letzten Zeit hatte ich eine dreifache Beschäftigung mit Fragen rund um das Thema Tod. Einmal durfte ich im Rahmen meiner Tätigkeit bei der Diakonie einen Fachtag zum Thema »Sterben? Mitten im Leben« vorbereiten. Dann eröffnet unser Träger gerade ein Hospiz, für das ich geistlich verantwortlich sein werde. Und wir dürfen gerade die letzte Reise meines Schwiegervaters begleiten.

Dabei fiel mir das Buch von John Wyatt in die Hand. Er ist christlicher Arzt aus England und nähert sich in dem Buch vielen wichtigen Fragen rund um Tod und Trauer in einer genialen Kombination von Fachlichkeit und Spiritualität. Er ordnet auch gängige Denkmodelle und medizinische Praktiken geistlich ein. Das Buch eignet sich für jedermann, nicht nur für die, die gerade kurz vor dem Ableben stehen oder solche Menschen begleiten.

Mein Lieblingszitat aus dem Buch John Wyatt »Wer so stirbt, der stirbt wohl« ist:

Der Tod ist und bleibt trotz aller versuchter Einordnung in Modelle »ein zerstörerisches grausames Element. In der Natur kommt nach dem Winter der Frühling, aber ein geliebter Mensch ist einfach weg. Er kommt nicht wieder. Das Bett neben mir bleibt leer. Meine Umarmung greift ins Leere. Es reicht also bei weitem nicht aus, den Tod als etwas Natürliches zu deuten. Wir brauchen eine Erklärung, die sich den Realitäten stellt, die akzeptiert, dass der Tod furchtbar ist – und dennoch über den Tod hinaus auf die Hoffnung schaut …«

Markus Holtz

Lobpreisabend am 26. Januar 2024

Am 26. Januar 2024 ist es wieder soweit. 19:30 Uhr beginnt unser Lobpreis-Abend. Wie gewohnt treffen wir uns im Pavillon der Hoffnung, Pusch-Str. 9.

Wir freuen uns schon sehr darauf, gemeinsam mit Euch allen Zeit zu haben, um dem lebendigen Gott zu begegnen. Was für ein Vorrecht ist es doch: Er selbst lädt uns ein. Ja, zur Begegnung mit ihm sind wir gerufen. Teilhaber seiner Reichtümer sollen wir sein, seine himmlischen Kraftquellen stehen uns zur Verfügung.

Das Thema des Abends heißt: »Zurück zur ersten Liebe«
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. (5. Mose 6,4)

Viele Christen denken: Gott ist dazu da, mir zu dienen. Und Gottesdienst heißt es ja, weil Gott uns dient. Und wenn ich Gott dienen will, dann muss ich irgendeine Aufgabe in der Gemeinde übernehmen. Das freut Gott. Dann ist er zufrieden mit mir. Im Grunde erwarten wir, dass Gott uns liebt. Er liebt uns auch. Das steht außer Frage. Mir scheint es aber. doch, dass wir eine einseitige Beziehung führen, in der Gott in der gebenden Rolle ist und wir empfangen.

Wir alle haben eine bestimmte Vorstellung davon, wie Gott ist. Dieses Bild ist geprägt durch unsere Familie, unsere Erfahrungen und durch die Kirchgemeinde, in der wir leben.

In letzter Zeit muss ich immer wieder über das Gleichnis der 10 Jungfrauen nachdenken, von dem wir in Matthäus 25,1-13 lesen. Alle 10 sagen von sich, dass sie Christen sind und zu Gott gehören. Aber 5 von ihnen weist Jesus schroff ab: Was wollt Ihr von mir? Ich kenne Euch nicht. Ihnen ist der Zugang zum himmlischen Hochzeitsfest versagt. Die Tür ist zu! Sie kommen nicht hinein! Wer von uns möchte schon zu ihnen gezählt werden? Nein, das sind andere. Mich wird es schon nicht treffen. Oder aber die Frage kommt auf: Ist das der gnädige Gott? Wie soll ich das verstehen? Was ist denn nötig, um Einlass zum großen Fest zu erhalten?

Das Wort »kennen«, das Jesus verwendet, ist ein Wort, das Beziehung ausdrückt. Es geht um eine Liebesbeziehung. Dasselbe Wort wird in der Bibel verwendet, wenn ein Mann den Bund der Ehe mit seiner angetrauten Frau vollzieht. Es beschreibt eine tiefe, innige Liebesbeziehung zweier Menschen, ein sich durch und durch kennen und lieben, ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Jesus sucht in uns ein Gegenüber. Er will nicht nur der Gebende sein. Wir können sein Herz tief berühren, wenn wir echtes Interesse an ihm zeigen und  ihn immer tiefer kennenlernen wollen. Das geschieht nicht einfach so.

Du sollst den Herrn lieben - was heißt das?  Wie komme ich dahin? Was ist von meiner Seite nötig? Dem wollen wir an diesem Abend gemeinsam nachspüren.

Eure Corinna Kosin

Anbetungsleiterin und Mitorganisatorin des Lobpreisabends

Berichte der Kirchenvorstandssitzungen 2024

Bericht der Kirchenvorstandssitzung im Januar 2024

Zur ersten Sitzung im neuen Jahr trafen wir uns am 9. Januar im Haus unseres Kirchvorstehers Manfred. Wir begannen outdoor am Grill mit Heißgetränken und witterungsgerechter Kleidung. Das gemeinsame Essen vor der Sitzung ist uns wichtig, um gut miteinander in Kontakt zu sein.

Unser thematischer Impuls mit Austausch rückte die Themen Mission und Evangelisation in unserer Gemeinde in den Fokus. Albrecht startete zunächst mit Begriffsklärungen. Hilfreich ist die Unterscheidung zwischen der besonderen Gabe der Evangelisation und dem Auftrag, den alle Christen haben, Rede und Antwort zu stehen, wenn sie zu ihrem Glauben befragt werden. Die meisten Erwachsenen kommen über persönliche Beziehungen (Familie, Freunde, Kollegen) zum Glauben. Offene Türen für das Evangelium können Übergangsphasen und Krisen eines Menschen sein.

Was heißt dies für unsere Gemeinde? Wie können wir den »missionarischen Herzschlag« wieder stärken? Welche Kontakte haben wir außerhalb unserer Kirchenblase? Welche Erfahrungen machen wir mit unserem Christsein am Arbeitsplatz? Wie lernen wir, in unseren Gottesdiensten eine »gästesensible« Sprache zu sprechen? Welche Bedürfnisse haben kirchenferne Menschen um uns herum?

Über diese Fragen kamen wir ins Gespräch. Ein vorläufiges Fazit: Als Kirchenvorstand ist uns wichtig, zunächst wieder gezielt einen einladenden Lebensstil bei uns selbst und in der Gemeinde zu fördern. Konkret wird dies in einer vierteiligen Predigtreihe mit Austausch gleich im Februar zum Thema »Fragwürdig leben«.

Es folgte ein Bericht vom Hauskreisleitertreffen am Jahresanfang. Wir haben einen reichen Schatz an Kreisen, die sich regelmäßig treffen. Einige haben auch Kapazität, neue Menschen aufzunehmen. Herausfordernd ist es, Leiter für die Hauskreise zu finden. Ein Grund dafür könnte sein, dass in der Vergangenheit überzogene Erwartungen an die Verantwortlichen gestellt wurden. Auch dieses Thema soll perspektivisch mit einer Predigtreihe mit Austausch und unter Einbeziehung der Hauskreise vertieft werden. Denn eine Gemeinde kann nur größer werden und wachsen, wenn sie gleichzeitig kleiner wird (Hauskreise).

Auf der Agenda stand nun ein Rückblick auf »Weihnachten fürs Volk« 2023. Die Organisation und die Zusammenarbeit zwischen Pavillon und Andreasgemeinde liefen richtig gut. Unbefriedigend war aber, dass es in der Unruhe einer Großveranstaltung mit fast 500 Menschen nicht gelang, Raum für die Verkündigung der Weihnachtsbotschaft zu bekommen. Für 2024 steht somit die große Herausforderung im Raum, ob und wie es gelingt, das inhaltliche Anliegen zu profilieren.

Weil der Kirchenvorstand nun in die zweite Hälfte seiner 6jährigen Amtsperiode eintritt, nahmen wir uns Zeit für einen Rückblick und Vorblick. Dankbar sind wir für alles, was gelingen konnte: die Bewältigung der Pandemie und der Vakanzzeit, die Neubesetzung der Pfarrstelle, die Sanierungsarbeiten im Pfarrhaus, die Übergänge unserer Gemeindepädagogik von Kerstin zu Silje, die gemeinsamen Freizeiten und Veranstaltungen, die die Identität unserer Gemeinde bewahrt und erneuert haben. Dazu kam der Austausch, was jeder einzelne im Jahr 2024 bewegen und anpacken will.

Informiert wurde auch über den Zwischenstand für unser neues Gemeindeleitbild. Unser »Herzschlag« soll an drei Stellen spürbar werden: 1) Gott die Ehre geben, Lobpreis; 2) zur Gemeinschaft einladen in Verbundenheit und Vielfalt; 3) Im Glauben und Leben begleiten, Gaben entfalten, Orientierung geben.

Wie in jeder Sitzung berichteten die Arbeitsgemeinschaften des Kirchenvorstands von ihrer Arbeit. Neu am Start ist ein Projektteam, das bis zum Sommer 2024 die Website, das Logo und die Öffentlichkeitsarbeit unserer Gemeinde grundlegend auffrischen und überarbeiten soll.

Die nächsten Sitzungen des Kirchenvorstands finden am 19.03. und 09.04.2024 statt. Anfragen könnt Ihr gerne bis 14 Tage vor der jeweiligen Sitzung an Christian und Albrecht richten.

Bericht der Kirchenvorstandssitzung im Dezember 2023

Am Tag nach dem Heiligen Nikolaus trat unser Kirchvorstand wieder zur Sitzung zusammen. Dabei freuten wir uns über Vollzähligkeit - ein Privileg inmitten oft so unverbindlicher Zeiten, in denen wir leben!

Gestartet wurde die Sitzung mit einer sehr lustigen Fotosession. Dabei trotzten wir den jahreszeitbedingt mäßigen Lichtverhältnissen im Clubraum, schoben Tische, Stühle und Pflanzen umher, um uns schließlich von Jakob für neue Profilbilder ablichten zu lassen. Wir lassen damit die Vorfreude auf die in den kommenden Monaten entstehende neue Gemeindewebseite steigen.
Albrecht berichtete uns von dem Auftakttreffen mit den inzwischen beauftragten Logo- und Webdesignern. Ab Januar trifft sich regelmäßig ein zusammengestelltes Team mit den Kirchvorstehern Albrecht, Veronika und ausgewählten Gemeindegliedern, um anstehende Fragen zu klären. Dort werden auch Logo-Vorschläge gesammelt und eine Vorauswahl getroffen, die dem Kirchenvorstand schließlich zur Entscheidung vorgelegt werden.
Ein weiteres Team ist zudem Mitte Dezember gestartet, um auch das künftige und in diesem Zuge ebenfalls neuzugestaltende Gemeindeblatt mit Inhalten zu beleben. Wer Lust hat, mit frischen Ideen zu einer sehens- und lesenswerten Gemeindepublikation für die etwa 2000 Gemeindeglieder in unserem Stadtteil beizutragen, der melde sich bitte direkt bei Christian Keller.

Intensiv bewegt haben wir die Frage der Seelsorge in unserer Gemeinde. Wir plädieren hier für einen weites Verständnis: Seelsorge geschieht auf den Einzelnen bezogen, aber auch in der Gemeinschaft. Seelsorge meint, dass wir einander beistehen, Freude und Nöte mittragen und uns einander helfen, in unserer persönlichen Berufung zu leben und in die Gemeinde einzubringen. Seelsorge passiert damit in unserer Gemeinde schon an sehr vielen Orten: in Hauskreisen, in Freundschaften, im Segnungszelt, in Gebetsgruppen, im Besuchsdienst oder auch im Format »Auf einen Kaffee mit Albrecht«.
Ausgehend von Albrechts Beobachtungen sprachen wir darüber, wie wir den unterschiedlichen Anforderungen von Bedürftigen, lauten und leisen Gemeindegliedern sowie Ehrenamtlichen mit Verantwortung für andere besser gerecht werden können. In einem ersten Schritt soll das Thema weiter mit den Hauskreisleitern bewegt werden. Ein Treffen Anfang Januar wurde von Albrecht angesetzt.

Weiter beschäftigten wir uns mit möglichen weiteren Anstellungen in der Gemeinde. So sehen wir trotz gefundener Teamlösungen in der Jugendarbeit sowie sehr engagierter Personen bei Abenteuerland und Königskindern in diesen Bereichen weiter Bedarf bei der Unterstützung und Koordination Ehrenamtlicher in der Gemeinde. Die Stellenausschreibung zur Mitarbeit im in der Jugend erhalten wir darum trotz schwieriger Bewerberlage aufrecht, ebenso sprechen wir in diesen Tagen ausgewählte Mütter der Gemeinde an, ob sie sich ein womöglich ein Mehr an Verantwortung bei den Kindergottesdiensten im Rahmen einer kleinen bezahlten Anstellung vorstellen können. Wir danken an dieser Stelle auch allen Kollektengebern, die am Opfersonntag am 3. Advent einen finanziellen Beitrag dazu getan haben.

Auch im Hinblick auf die begrenzten personellen Ressourcen hat der Kirchenvorstand sich gegen eine Durchführung von »camissio« 2024 entschieden. Neben der Vermeidung finanzieller Risiken (Wochenmiete Pavillon, Nebenkosten, Essen) legt der Kirchenvorstand den Fokus damit auf die Konsolidierung der Arbeit mit Kindern in unserer Gemeinde. Dazu gehört u.a. eine Kinderfreizeit für Gemeindekinder und deren Freunde für das Jahr 2024.

Die Planungen für einen Glaubenskurs sind angelaufen. Start ist am 28. Februar 2024. Die Anmeldung läuft erstmalig über Churchtools. Teilt gerne die Einladung und den entsprechenden QR-Code.

Vom 20. bis 22. September 2024 werden wir als Gemeinde ein Seminar zur Geistlichen Resilienz mit Manfred und Ursula Schmidt, langjährige Weggefährten und Freunde der Andreasgemeinde, veranstalten. Herzliche Einladung, sich bereits jetzt den Termin zu reservieren!

Bereits am 20. Januar 2024 findet der Ehrenamtsabend statt, zu dem der Kirchenvorstand und die »AG Zusammenbleiben« herzlich alle jene einladen, die einen kleinen oder großen Beitrag zum Gemeindeleben beigetragen. Anmeldung direkt bei Maya Enghardt.

Die nächsten Sitzungen des Kirchenvorstands finden am 09.01. und 06.02.2024 statt. Anfragen von jedermann können immer bis 14 Tage vor der jeweiligen Sitzung an Christian und Albrecht gerichtet werden.

Was macht eigentlich Diakon Markus Holtz ...

Was macht eigentlich Diakon Markus Holtz …

… das gleiche wie vorher: singen, bedienen und zum Glauben einladen, nur jetzt beim diakonischen Träger Diako Thüringen gGmbH in Ostthüringen.

Am 15. August habe ich meinen Dienst als Pastoraler Mitarbeiter begonnen. Die Vielfalt in unserem Unternehmen ist beeindruckend. Mit 2.500 Beschäftigten insgesamt und 30 Einrichtungen von der Kita bis zum Pflegeheim, für die ich zuständig bin, ist das kein kleiner Träger. Ich freue mich auch sehr über Beispiele gelingender Zusammenarbeit mit den örtlichen Kirchgemeinden. Ein besonderes Erlebnis war ein Essen mit ca. 300 Gästen auf dem Marktplatz von Altenburg, das traditionell zweimal jährlich stattfindet, um die Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Hier haben verschiedene diakonische Träger, das Ev. Gymnasium und die Kirche gut zusammengearbeitet.

Im letzten Monat wurde durch unsere Kreisdiakoniestelle in Jena koordiniert mit der Kirchgemeinde in Lobeda ein opulentes Drei-Gänge-Gastmahl mitten im Wohngebiet auf die Beine gestellt. Es war auch hier ein fröhliches Miteinander von Migranten, Lobedaer Bürgern, Kindern, Alten und Studenten zu erleben.

In einigen Einrichtungen habe ich ein Herbstsingen veranstaltet und in der Woche der Seelischen Gesundheit ein Hoffnungsliedersingen mit Songs von Jonny Cash. Neben der Unterstützung bei den geistlichen Angeboten kann man mich gerne für themenbezogenes Singen einladen (in Ostthüringen).

Ein wertvolles Projekt unseres Teams von der Migrationsberatung ist ein großer Garten mitten zwischen Neubaublocks in Gera-Bieblach. Hier durfte ich an einem fröhlichen Fest mit afghanischer Küche aus einem Erdofen teilnehmen. Wenig später während der Interkulturellen Woche musizierte ich mit den Gästen auf der Straße.

So entsteht durch diakonisches Handeln Miteinander und Menschen werden in Bewegung gesetzt und im besten Falle gestärkt. Wenn Menschen zusammenkommen, entsteht ein Raum, in den Gott hineinwirken kann. Das ist mein ganzheitlicher Ansatz geistlicher Arbeit.

Ein besonderer Auftrag ist die mit der baldigen Eröffnung unseres Hospizes St. Elisabeth in Altenburg einhergehende Gestaltung der geistlichen Angebote am Ende des Lebens. Hier und bei der Migrantenbetreuung engagiere ich mich auch bei der Gewinnung von Ehrenamtlichen.

Die Arbeit in der Diakonie ist im besten Sinne Innere Mission sowohl hinsichtlich der Mitarbeiter als auch der Nutzer, Bewohner und Klienten. Ich bin Teil eines engagierten Teams und habe sogar einen Dienstwagen und die modernste Kommunikationstechnik. Wir gestalten gemeinsam Klausuren, Fachtage, eine Rüstzeit, Einführungstage für neue Mitarbeiter und Grundkurse über Kirche, Glauben und Diakonie. Ich verfasse Rundbriefe und spreche Hörandachten ein etc.. Ich fühle mich von Gott dorthin gestellt und bin gespannt auf die offenen Türen, die ich gerne immer wieder erbete und erwarte von Gott.

Eine lustige Begebenheit ist mir auf dem Geraer Bahnhof passiert. Im „Hygiene-Center“, wie die Toiletten auf Neudeutsch dort heißen, waren beide Waschbecken defekt. So viel zum Thema „Anspruch und Wirklichkeit“, dem wir uns auch in unserer Arbeit immer wieder stellen dürfen.

Euer Markus

Herzliche Einladung zum Laubhüttenfest

„Und ihr sollt es sieben Tage im Jahr als Fest für den HERRN feiern: eine ewige Ordnung für eure Generationen; im siebenten Monat sollt ihr es feiern. In Laubhütten sollt ihr sieben Tage wohnen.“
3. Mose 23, 41-42

Liebe Freunde von "Tor nach Zion e.V.", liebe Gemeinde,

Moses erhielt von Gott den Auftrag, die Israeliten ins gelobte Land Kanaan zu führen. 40 Jahre dauerte diese Wanderung. Unterwegs lebten sie in „Sukkot“ (Laubhütten). Daran erinnert das Fest, was gleichzeitig auch das jüdische Erntedankfest ist.

Auch in diesem Jahr wollen wir gerne dieses fröhliche Fest mit euch feiern und laden euch herzlich am
Donnerstag dem 5.10. oder Freitag dem 6.10.um 19.00 Uhr
in den Gemeindehausgarten der Andreasgemeinde, Scharnhorststr.29 ein.

Wir wollen gemeinsam singen, tanzen, unseren Herrn anbeten und hören, wie und warum eigentlich das Laubhüttenfest gefeiert wird. Natürlich wollen wir auch gemeinsam essen, trinken und fröhlich sein.

Es wäre schön, wenn jeder wieder etwas zum Buffet beisteuern könnte. Bringt einfach das mit, was ihr selber gerne esst und ein Getränk. Der Eintritt in unsere Laubhütte ist frei. Wer möchte, kann aber gerne einen
kleinen Obolus zur Deckung der Unkosten beisteuern. Wer uns beim Aufbau/ Abbau der Laubhütte helfen möchte, kann mir gerne Bescheid geben.

Bitte meldet euch bis zum 01.10. bei mir an ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ).

In Vorfreude auf unser Fest grüßt euch herzlich

das Vorbereitungsteam von Tor nach Zion

Erste Erfahrungen mit dem neuen Format LEBENSWORT

Im September-Newsletter wurde die neue Form der Bibelstunde vorgestellt.

Schon das dritte Mal in Folge konnte ich mittwochabends am gemeinsamen Austausch über Texte der Bibel teilnehmen.

Jeder Monat bietet einen anderen zusammenhängenden Themenschwerpunkt. Aber jeder Abend ist auch für sich allein inspirierend und hilfreich. Im September beschäftigt uns die Bildsprache, mit der Jesus in den Gleichnissen auf ganz knappe Weise Grundlegendes über das Reich Gottes deutlich macht.

Wir waren jeweils ca. 15 Personen, von jungen Erwachsenen bis zur älteren Generation. Eine wunderbare Gelegenheit, über unser jeweiliges Verständnis des Textes und unsere Erfahrungen miteinander in sehr anregendem Gespräch zu sein. Kurze pointierte theologische Gedanken unseres Pfarrers waren sehr nützlich, um an die Schätze der Gleichnisse noch viel tiefer heranzukommen.

Ich bin Abend für Abend mit großem Gewinn nach Hause gegangen, Gewinn an belebenden Beziehungen untereinander, aber auch an Nachhaltigkeit der Gedanken. Mitten im Alltäglichen kommen mir immer wieder kostbare Impulse vom Mittwoch in den Sinn.

Thomas Sitte

Schulanfängergottesdienst am 27.08.23 und Einführung unserer neuen Gemeindepädagogin Silje Eick

Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst mit unseren Schulanfängern am 27.08.23 um 10 Uhr!
Wir werden wieder gemeinsam singen und unseren großartigen Gott feiern – wir werden erleben können, wie Mose dankbar für die Unterstützung seines großen Bruders war – und wir werden gemeinsam spielen und basteln.

Und ganz besonders sind dazu unsere Schulanfänger eingeladen, auf die ein persönlicher Zuspruch, ein Geschenk und ein Segen wartet.

So ein besonderer Einschnitt im Leben wie der Schulanfang darf besonders gefeiert und gewürdigt werden! Für die Kinder startet nun eine ganz neue Zeit als Schulkinder. Und das kann auch ganz verschiedene Gefühle hervorrufen: von großer Vorfreude bis Bammel auf all das Neue und Unbekannte. Wie gut ist es genau dann, wenn wir in einer solchen Umbruchszeit miteinander unseren großen, treuen und so fürsorglichen Gott feiern können. Auch bei aller Ungewissheit über die Zukunft dürfen wir neu Vertrauen fassen, dass Gott die jungen Schätze unserer Gemeinde bewahrt, behütet und reich segnen möchte.

Wir wünschen allen Schulanfängern hiermit eine grandiose erste Schulwoche!

In diesem Gottesdienst wird auch Silje Eick, als unsere neue Gemeindepädagogin, in ihren Dienst eingeführt und für ihre Aufgaben in unserer Gemeinde gesegnet. Wir wünschen Silje viel Freude und Gottes reichen Segen für ihre Arbeit mit den Kindern

Bis bald!
Euer Famigo-Team

Kerstins Dienstende

In einem bunten und fröhlichen Inklusions-Familien-Gottesdienst wurde unsere Gemeindekatechetin Kerstin Kluge am 04.06.2023 aus ihrem langjährigen Dienst mit den Kindern verabschiedet. Es war ein bewegender Dankgottesdienst für so viele Jahre Verkündigung. Sie hat in ihrer tollen Art die Liebe Jesu in die Herzen der Kinder eingepflanzt und die Kinder immer wieder ermutigt, auch im Schulalltag Glauben zu leben.

Wir wünschen ihr Gottes reichen Segen und weiter viele fröhliche Begegnungen mit ihren “kleinen und großen Kindern”.

Kerstin 2

Kerstin schreibt:

Fürchte dich nicht, ich bin bei dir!“,

so war die Überschrift vom letzten, für mich ganz besonderen, Familiengottesdienst.

Danken möchte ich nochmal allen, die diesen Gottesdienst mit so viel Liebe, Kreativität, Mühe und Witz vorbereitet haben. Danke liebe Christiane, für die Kunst, all die vielen Beiträge, die kamen, zu einem bunten Inklusions- Familiengottesdienst zusammenzubinden.

Danke für alle lieben und ermutigenden Worte, guten Wünsche, Eindrücke, Geschenke und DANKE für euer DANKE!!!!!

Danke auch den fantastischen „Flippers“. Ihr Jungs habt mein Herz bewegt.

Nun grüße ich Euch alle mit einem weinenden Auge, weil wunderbare Jahre zu Ende gehen und mit einem lachenden Auge, weil ich gespannt bin, was unser Vater im Himmel bei „Tor nach Zion“ noch so alles für mich vorbereitet hat.

Alles Gute und Shalom wünschen Euch Kerstin und natürlich der Rabe Willi !

Kerstin 3

Einführungsgottesdienst von Pfr. Dr. Albrecht Schödl

Ein Rückblick zum 18.06.2023

Man nehme einen Tennisball …

Seit dem 18. Juni ist es amtlich – ich bin als neuer Pfarrer der Andreasgemeinde offiziell durch Superintendent Feydt eingeführt worden. Viele Menschen aus nah und fern waren zu diesem festlichen Gottesdienst extra in den Pavillon gekommen: aus der Region, aus den umliegenden Gemeinden, aus dem Kirchenbezirk, von befreundeten Vereinen und Werken. Dabei waren natürlich auch meine Frau und unsere vier Kinder, weitere Familienangehörige, Freunde und Weggefährten aus der Volkenrodaer Zeit. Besonders berührt hat mich, dass es einige Menschen gab, die eigens für meine Einführung weite Anreisen auf sich genommen hatten: aus Frankfurt, Berlin, München, Hamburg usw.

Was aber hatte es mit dem Tennisball in meiner Antrittspredigt auf sich? Ich habe an einer kleinen Körperübung damit veranschaulicht, wie genial die einzelnen Teile unseres Körpers zusammenspielen … Denn schon der Apostel Paulus hat im Römerbrief, Kapitel 12, seine Vision von lebendiger Gemeinde mit dem Bild eines Leibes mit vielen Gliedern illustriert. Gott beschenkt uns mit einer Vielfalt an Gaben des Heiligen Geistes, die im Gottesdienst und im Gemeindeleben zur Entfaltung kommen dürfen. Ein Leib, viele Glieder – um das in der Andreasgemeinde zu leben, will ich gern meinen Teil dazu beitragen!

Und wie schön – nach dem Festgottesdienst ging es weiter mit einem lebensfrohen und herzlichen Gemeindefest! Bei schönstem Sonnenschein, launiger Festmusik, Eis, Kaffee, Kuchen, Programmbeiträgen gab es viele schöne Begegnungen untereinander. Ein großes Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, Gottesdienst und Gemeindefest so liebevoll und aufwändig zu gestalten!

Albrecht Schödl

 

 Das ist der Beitrag von Familie Günther:

Zunächst war es schön zu sehen, dass die Messehalle zum Einführungsgottesdienst unseres neuen Pfarrers gut gefüllt war mit Menschen aus den verschiedenen Leipziger Gemeinden, der bisherigen Heimatgemeinde von Albrecht Schödl, aber auch mit Gemeindegliedern, welche in der letzten Zeit nicht mehr regelmäßig gekommen sind.

Bewegend war für uns, die so unterschiedlichen Pfarrer und Pfarrerinnen der Nachbargemeinden, wovon wir nur einige durch persönliche Verbindungen kennen, in „unserem“ Gottesdienst zu sehen. Der Schwerpunkt lag in allen Worten, Beiträgen und der ausgewählten Musik in der Betonung des Gemeinsamen und der Dankbarkeit für all das gute Miteinander über Generationen, unterschiedliche Formen und Erlebnisse hinaus.

Beim anschließenden Gemeindefest war zu spüren, dass die Gemeinde sehr froh ist, Albrecht Schödl als neuen Pfarrer zu begrüßen. In den Erzählungen von Menschen, welche ihn schon etwas besser kennen lernen durften, war viel Wertschätzung und Staunen über diese Zusammenführung zu hören. Einmal mehr haben wir wahrgenommen, wie viele mit ihren Begabungen unser Gemeindeleben in der letzten Zeit nicht nur ermöglicht, sondern sehr bereichert haben. Dankbar haben wir gespürt, wie Gott unsere Gemeinde wunderbar führt.

Beate & Peter Günther

Von seinen Wundern erzählen

Wie können wir Gott heute persönlich erleben?
Ein Beitrag von Katrin Killenberg

Zum Geleit:

ICH WERDE NICHT STERBEN, SONDERN AM LEBEN BLEIBEN UND ERZÄHLEN, WAS DER HERR GETAN HAT. (Psalm 118,17; Hoffnung für Alle)

Dieser Vers wurde mir in den letzten Jahren mehrfach von Geschwistern zugesprochen. Er ist mir eine große Stütze. Im Juni 2021 wurde nach einer Blinddarmnot-OP Darmkrebs diagnostiziert, trotz Chemotherapie metastasierte er im Bauchfell und eine große OP später stehe ich gerade vor der nächsten Kombinationstherapie, die mein Leben aus medizinischer Sicht wohl vor allem verlängern soll.

Natürlich bin ich froh, in einem Land mit guter medizinischer Versorgung zu leben, trotzdem weiss ich, dass mein Leben in Gottes guter Hand ist und erwarte alles von ihm –Heilung, übernatürlichen Frieden, Trost auch für meine Lieben, Licht in den dunklen Stunden, Befreiung von allen Sünden und Selbstverdammnis, Geduld, Freude an jedem Tag, den er gemacht hat, Versorgung auch ohne arbeitsfähig zu sein und so vieles mehr. Er hat mir in den letzten Monaten soooo viel geschenkt – er ist treu und uns nah, wie er es versprochen hat.

Ich halte mich an Jakobus 5, 13-16 fest und viele Geschwister aus unserer Gemeinde, aber auch an anderen Orten beten für unsere Familie. Das ist mir unendlich wertvoll und ich bin dankbar für so viel Treue und Freundschaft, die wir erleben dürfen. Dies und die Unterstützung meines Mannes und der Kinder und unserer Familien halten mich im Leben.

Mein Leben lang will ich meinen Gott preisen, und auch gern etwas zurückgeben mit diesen kleinen Texten. Zuerst dachte ich, der Eingangsvers bedeutet, dass ich nach meiner vollständigen Wiederherstellung alles aufschreiben soll; inzwischen hatte ich den Eindruck, JETZT soll ich von seinen Wundern erzählen – und zwar von denen, die ER schon in unserer Gemeinde getan hat. WOW. Ich bin gespannt, wie viele Geschichten ihr mir noch erzählt, die ich aufschreiben darf – der Anfang ist hiermit gemacht. Danke dafür.
Und vergesst nicht: Nichts ist zu groß, zu klein...Lasst Euch gern inspirieren von Samuel Harfst mit seinem Song: Privileg zu sein.

Ich hoffe, Ihr lasst Euch ermutigen. Seid gesegnet!

Katrin (alias Lotta)  Killenberg im Februar 2023

(Kontakt persönlich oder gern über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Und jetzt geht es los mit dem ersten Zeugnis:

Mein erster Erzähl-Gast ist ein guter Freund, mehrfacher Vater und bewährter Ehemann, nachdenklich, naturverbunden, pragmatisch, hilfsbereit, konsequent, ehrlich. Nennen wir ihn A. Ich bin s e h r gespannt auf seine Geschichte ...ihr hoffentlich auch:)

Mit 41 Jahren stand A., verheiratet, drei Kinder, beruflich gesehen vor einem Scherbenhaufen und wurde arbeitslos. Auf Empfehlung seiner wunderbaren Ehefrau studierte er Soziale Arbeit, zum Familienunterhalt trug er durch Nachtschichten in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung bei – nach sieben Nächten hatte er jeweils sieben Tage frei, dann ging es von vorn los.

Wo ist denn jetzt das Wunder???? Geduld...

Tja, das Studium beinhaltete zwei Praktika a 40 Stunden/ Woche für jeweils sechs Monate. Unser Mann konnte aber auch die Arbeit nicht aufgeben, denn ohne BaFöG und mit Familie ... da biss sich die Katze in den Schwanz. Schlafen ist ja irgendwie als Mensch auch überlebensnotwendig!   Was tun?  Beten und vertrauen!

Das erste Praktikum durfte er auf ein Jahr strecken und konnte so die Freiwoche jeweils nutzen. Es war sehr anstrengend, aber A. und die Seinen standen es durch. Das war aber erst die halbe Miete. Doch hier entschied Gott, wieder einmal so deutlich einzugreifen, dass kein Zweifel am wunderbaren Geschehen blieb: musste überhaupt kein zweites Praktikum machen! Es wurde ihm erlassen, weil die Nachtschichten in der WG angerechnet wurden, exakt zwei Jahre nach Beginn der Tätigkeit- denn dies war die Bedingung.

WOW. Könnt Ihr Euch die große Freude in A.s Haus vorstellen, den Jubel und die Erleichterung für die fünf, die zwischenzeitlich sechs geworden waren?

Rückblickend sagt A., er ist im Vertrauen auf Gott losgegangen und ein für ihn unlösbares Problem wurde gelöst. Während der gesamten Zeit spürte er Rückenwind und Freude bei aller Anstrengung und Entbehrung.

Also ich mag die Geschichte wirklich sehr und bin dankbar für unseren großen Gott, der einen guten Plan mit uns hat und kreative Lösungen auch für die Dinge, die uns zu groß und schwer sind. Danke fürs Weitererzählen, lieber A.

Abschiedsbericht von Bufdi Sonja

Liebe Gemeindeglieder und Freunde der Andreasgemeinde,

jetzt war ich ganze 18 Monate im Pfarramt der Andreasgemeinde als Bundesfreiwilligendienstleistende tätig. Mein Dienst endete am 14. März 2023. Ich kann kaum glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Wie dem auch sei, hier erhaltet ihr einen Rückblick aus meiner Sicht:

Ich erinnere mich noch gut an die ersten Stunden, in denen mich Ina, meine Vorgängerin, mit den wichtigsten Dingen im Büro und drumherum vertraut gemacht hat. Das war für mich ein schönes und herzliches Willkommen. Danach lernte ich die Büroabläufe und meine eigenen Aufgaben nach und nach kennen - inklusive aller regelmäßigen und sporadischen Besucher. Meine Aufgaben waren sehr abwechslungsreich und erstreckten sich - um nur einige zu nennen - vom Führen des Kirchbuchs online über Telefonate und Recherchearbeiten, Archivarbeiten, Vertretungsaufgaben, Mitorganisation der großen Gemeindefreizeit in Siloah im Juli 2022 und Unterstützung bei der Organisation von Weihnachten fürs Volk 2022.

In der Hand hielt ich in diesen Monaten so manches Mal mein Notizbuch, einen Laptop, die Abkündigungen, Umgemeindungsanträge, Schlüssel, unzählige zu faltende Gemeindeblätter und auch ab und an Leitern und Schraubendreher.

Ich erhoffte mir durch den Freiwilligendienst ursprünglich eine neue Arbeitsperspektive und Ideen, wie es bei mir weiter gehen könnte. Auch hatte eine vorherige berufliche Neuorientierung nicht so gut geklappt und ich war durch unpassend gewählte Worte sehr demotiviert gewesen. Durch meinen Dienst in der Andreasgemeinde und das Vertrauen, dass man mir schenkte, konnte ich dann nach und nach wieder neue Kraft und neuen Mut schöpfen und ich danke allen von euch, die mich dabei (auch ohne es zu wissen) unterstützt haben. Das bedeutet mir viel.

Zu Beginn meiner Zeit erlebte ich auch den Abschied vom ehemaligen Pfarrer der Gemeinde, Thomas Piehler mit und nun gehe ich, wo bald der neue Pfarrer, Dr. Albrecht Schödl ins Amt treten wird und die Vorbereitungen auf verschiedenen Ebenen laufen. Diese Veränderung wurde mir besonders bewusst, als zuletzt wieder die schon seit Jahren alle drei Monate stattfindende, mir vertraute "Falt- und Eintütaktion" des neuen Gemeindeblattes mit unseren liebgewonnenen ehrenamtlichen Helfern stattfand und parallel dazu der Raum des zukünftigen Büros von Pfarrer Schödl ausgeräumt und ausgemistet wurde. Ich befand mich in einem lebendig-geschäftigen Chaos: konzentriert falten, gleichzeitig Gesprächen folgen, Staubsaugerlärm hören, Fragen zur Weiterverwendung von Gegenständen beantworten und mich fragen, wie Björn, der Büroleiter, bei seiner Rückkehr aus dem Urlaub die ganze Veränderung wohl aufnehmen würde. Ich erlebte - wie vielleicht der aktuelle Gemeindepfarrer in Vakanz, Herr Laskowski, sagen würde - ich erlebte tatsächlich "die Fülle des Lebens". 

Nun mache ich Platz für den oder die Nächste(n). In meinem Rucksack sind die vielen Erinnerungen an meine gute und gesegnete Zeit bei euch fest und sicher verstaut.

Ganz herzliche Grüße
Sonja Wiedemann

Kinderbibeltage 2023 - Alles muss klein beginnen...

Beitrag zur Kinderbibelwoche vom 22.2. – 24.2.2023 von Ute Benndorf

Alles muss klein beginnen

lass etwas Zeit verrinnen

es muss nur Kraft gewinnen

und plötzlich ist es groß! (Lied von Gerhard Schöne)

Klein begannen die Anmeldezahlen zur Bibelwoche, doch plötzlich waren es über 40 Kinder aus der Andreasgemeinde und der Gemeinde aus Probstheida, die in der Scharnhorststraße saßen und wunderschöne Tage zusammen verbrachten.

Klein waren die Helferzahlen für die hauptamtlichen Katecheten Kerstin Kluge und Barbara Hühler, doch plötzlich kamen viele Teenager und in der Küche ehrenamtliche Erwachsene dazu, so dass es ein entspanntes Arbeiten war.

Klein waren die Helden der spannenden Geschichten, die die Kinder hörten (Mose, David, Samuel), doch sie taten Großes in der Geschichte Israels und sind damit immer noch Vorbilder in unser heutigen Zeit.

Klein waren die Schritte der teilnehmenden Kinder, als sie in die Rolle eines Blinden schlüpften und sich durch den Kirchgarten an einer Leine tasten mussten, doch plötzlich war die Sicht für die Augen wieder frei und die Schritte groß.

Klein waren die Anfänge beim Basteln, doch plötzlich entstanden Körbchen, Windspiel und ein Taschenpsalm.

Klein und zaghaft waren am Anfang die Stimmen bei den Liedern, doch plötzlich wurden sie laut bei den Kanon „Lobe den Herrn, meine Seele“ oder dem alten Superkinderhit „Schwabdidu, Gott kennt meinen Namen!“

Klein waren oft die Aussichten, bei manchem Mittagsrätsel Süßigkeiten zu gewinnen, doch plötzlich war der Korb mit den Riegeln leer und jeder hatte seine Belohnung fürs Raten erhalten.

Klein war oft der Mut, vor so einer großen Gruppe aus seinem Leben zu erzählen, doch plötzlich hörten alle Geschichten aus dem Leben der Kinder, die die biblischen Wahrheiten bestätigten.

Klein war manchmal der Glaube der Kinder, wenn sie zum Segnen gingen, doch danach war oft ein Lächeln auf ihrem Gesicht und die Gewissheit für die nächsten Tage größer: Ich bin ein geliebtes Kind Gottes.

Klein war die Dankbarkeit der Kinder, als sie das erste Mal auf dem Stuhl im Gemeindesaal saßen, doch plötzlich am Ende der Bibeltage konnten sie Vieles erzählen, was sie schön fanden und wofür sie dankbar waren.

Ich könnte meine Liste noch endlos fortschreiben und bin doch plötzlich nur erstaunt, welch großes „Wachstumswunder“ Gott in diesen Tagen geschenkt hat. Danke, dass ich dabei sein durfte.

Und dann seh ich staunend: Ich bin nicht allein.

Viele Kleine, Schwache stimmen mit mir ein:

Alles muss klein beginnen

lass etwas Zeit verrinnen.......ist es groß!

Schöner arbeiten - Gemeinde in Aktion

Das neue Jahr ist nun schon ein paar Wochen alt und so langsam wird es Zeit, sich auf anstehende große Veränderungen vorzubereiten. Unser neuer Pfarrer wird seinen Dienst im Juni antreten und bis dahin gibt es neben diversem Organisatorischen noch einige ganz praktische Dinge zu tun. Die Pfarrwohnung in der Scharnhorststraße muss hergerichtet werden und auch das Arbeitszimmer unseres künftigen Pfarrers im Gemeindebüro und der Clubraum benötigen dringend eine Erneuerung. Manch ein Insider weiß, wovon ich rede…

Um die Wohnung kümmern sich glücklicherweise ein externer Bauleiter und bezahlte Handwerker.

Um Pfarrbüro und Clubraum auch so herzurichten, dass dort ein angenehmes und produktives Arbeiten möglich ist, braucht es neben viel Fantasie und kreativen Ideen auch noch einige helfende Hände.
Und da kommt Ihr ins Spiel. Wie gut, dass es in unserer Gemeinde so viele Menschen mit unterschiedlichen Begabungen und Talenten gibt! Lasst uns das nutzen.

Ich kann gut aussortieren und Dinge organisieren. Deshalb werde ich im Februar Einrichtung und Ausstattung, den Inhalt der Schränke etc. sichten, aussortieren und ordnen. Wenn jemand mich dabei unterstützen möchte - gern!

Außerdem müssen defekte Möbel entsorgt, ggf. einiges repariert werden. Hierfür kann ich auch noch ein paar Helfer gebrauchen!!!

Wer Spaß am Gestalten von Räumen hat, gern Wände streicht oder super im Anbringen von Gardinenstangen ist, tolle Ideen hat, an wen, wie und wofür man aussortierte, aber noch gut erhaltene Dinge weitergeben, nutzen oder verwerten kann, der darf sich ebenfalls an mich wenden. Oder wer den Clubraum öfters nutzt oder dies gern öfter tun würde und noch Tipps hat, was darin unbedingt gemacht und geändert werden muss, wer es auf dem Herzen hat, z.B. die Patenschaft für ein neues Sofa ( wer das „aktuelle“ Modell kennt, weiß WIE nötig das ist…) zu übernehmen oder ein Bücherregal zu tischlern: Meldet Euch, ich freue mich über jeden, der mitmacht!

Ich hoffe, Ihr seid dabei, denn wenn sich keiner meldet, werde ich meine Jungs einspannen müssen… neben dem Aspekt, dass diese sich beschweren würden, dass Kinderarbeit verboten ist, bin ich nicht sicher, ob dies der angestrebten und erhofften angenehmen Raumatmosphäre zuträglich wäre… also, lasst mich bitte nicht hängen!

Ich freue mich auf ganz viele Rückmeldungen und kurzfristige Angebote von Umzugskartons fürs Sortieren.

Maria Keller
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 0173-8439081

PS: Auch finanziell ist Unterstützung gern gesehen und nötig: Patenschaften für einen neuen Schreibtisch, für ein Bücherregal, für einen Lounge-Bereich oder Spenden zur freien Verfügung. Ideen gern auch an mich.

Berichte der Kirchenvorstandssitzungen 2023

Bericht von der Kirchenvorstandssitzung für November 2023

Am 14.11. traf sich unser Kirchenvorstand zur Sitzung. Den reichhaltigen Themen vorangestellt waren wie üblich Lobpreis, Gebet für die Gemeinde und eine Andacht zur persönlichen Erbauung, diesmal zum Thema Berufung. Dabei haben wir festgestellt, dass es auch für uns hilfreich auf dem Weg mit Gott und der Gemeinde ist, einander Feedback zu geben und Berufungen zu sehen, auszusprechen und uns damit zu segnen.

Im ersten Sitzungsteil hatten wir dieses Mal unseren Büro-Mitarbeiter Björn Karachouli zu Gast. Neben einem kleinen Bericht zum Geschehen im Gemeindebüro im zu Ende gehenden Jahr erläuterte uns Björn in der 2. Lesung die Details des Haushalts 2024. Wir sind dankbar, dass im nächsten Jahr die Zuweisungen von der Landeskirche leicht ansteigen. Dies ermöglicht uns u.a. die Investitionen in Gestaltung und technischer Umsetzung von Materialien für unsere Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere Webseite und Gemeindeblatt. Hier hat sich auch ein Fördertopf aufgetan, den wir nun bemühen werden. Andererseits gibt es auch diverse Risiken, etwa infolge rückläufiger Spendenmittel für die Miete im Pavillon der Hoffnung. Hier hoffen wir auf kräftiges Gebet, Versorgungswunder und das eine oder andere Gemeindeglied, das sich entscheidet, einen Teil des Zehnten auch im Gemeindeaufbau zu investieren. In Kürze wird es auch im Rahmen unserer Gottesdienste die Möglichkeit geben, Online-Spenden zu tätigen.

Ebenfalls gemeinsam mit Björn werteten wir unseren Gemeindetag am 31.10. aus. Die Zahl der Anmeldungen, die Atmosphäre und die Ergebnisse überstiegen unsere Erwartungen deutlich. Die darin sichtbare Dynamik wollen wir gern mitnehmen in unseren Gemeindealltag. Wir sind froh über die Feedbackkarten und viele Gespräche, in denen Gemeindeglieder signalisiert haben, an der einen oder anderen Stelle mitzuhelfen. Zum weiteren Fokussieren der Ergebnisse ist nun ein Termin am 3. Adventswochenende geplant. Dafür sind Kirchvorsteher sowie ausgewählte Gemeindetagsteilnehmer angefragt. Zudem werden die Bibelworte im Gemeindegebet montags weiter bewegt.
Die Organisation dieses Tages hat auch viel Kraft gekostet, teilweise auch über Grenzen einzelner Beteiligter hinaus. Für künftige Veranstaltungen dieser Art wollen und müssen wir uns breiter aufstellen. Insbesondere für das Drumherum an Ordnerdienst, Einkauf, Verpflegung, Küche, Technik, Aufräumen sollen künftig im Vorfeld der Veranstaltungen Menschen angesprochen werden. Für den Fall, dass Du, lieber Leser, (unter Vorbehalt terminlicher Verfügbarkeit) anfragbar bist, melde Dich gern im Gemeindebüro😊.

In unseren KV-AGs gibt es einige personelle Veränderungen: In die AG Bau & Finanzen wurde Christian Jehnert berufen. Die »AG Theologie und Geistliche Gemeindeentwicklung« wurde umbenannt in »AG Gottesdienst«. Neu dafür berufen wurde Kristiane Flemmig, aus beruflichen Gründen wird Markus Holtz nicht mehr in der AG aktiv sein .

Beschlossen haben wir eine angepasste Stellenbeschreibung für unsere Gemeindepädagogin Silje Eick. Nach intensiven Beratungen mit Herrn Weber (siehe KV-Infos Oktober) und mit Silje wurde verbindlich vereinbart, welche Tätigkeiten und Angebote sie verantwortet und in welchem zeitlichen Umfang. Wir sind dankbar dafür, dass Silje sich seit der Übernahme der Gesamtverantwortung für die Arbeit mit Kindern in unserer Gemeinde so intensiv und eigenverantwortlich einbringt. Als Kirchenvorstand sind wir in der Verantwortung als Arbeitgeber dies in einen gewissen Rahmen zu setzen. Das schafft für die Gemeinde und für Silje Klarheit, u. a. auch welche Tätigkeiten andere übernehmen müssen. Dies betrifft hauptsächlich die Kindergottesdienste. Wir freuen uns, dass wir für die organisatorische Koordination der Königskinder (3 - 6 Jahre) bereits Ute Benndorf gewinnen konnten. Für das Abenteuerland gibt es erste Ideen, konkrete Beschlüsse wird es voraussichtlich zum nächsten Kirchenvorstand geben. In der Stellenbeschreibung enthalten bleiben dafür die unterwöchigen Angebote, Bibeltage sowie eine jährliche, mindestens 3-tägige Kinderfreizeit. Diese über den Gottesdienst hinausgehenden Angebote betrachten wir wie Silje auch als Kirchenvorstand als sehr wichtig, weil diese lebensweltnahen Angebote besonders anschlussfähig für Nachbarskinder, Schulkameraden und Kinder im Stadtteil sind.

Als Kirchenvorstand ist uns wichtig, dass wir nicht nur Tagesordnungspunkte abarbeiten, sondern auch theologisch und geistlich in die Tiefe gehen. Dafür nehmen wir uns in KV-Sitzungen Zeit, dies führt jedoch häufiger zu Überlänge. Darum haben wir für 2024 zwei zusätzliche KV-Klausurtage im Februar und September eingeplant. Die nächste KV-Sitzung findet am 07.12. statt, die Agenda dafür ist bereits gut gefüllt. Anfragen können dennoch jederzeit an den Kirchenvorstand gerichtet werden. Je nach Thema werden Anliegen entweder einer unserer KV-AGs zugeleitet, in einem Gespräch erörtert oder in der nächstmöglichen Sitzung eingeplant. Wir danken allen Gemeindegliedern für die fortwährende Begleitung im Gebet!

Bericht von der Kirchenvorstandssitzung für Oktober 2023

Am 17. Oktober fand die letzte Sitzung des Kirchenvorstands statt.

Schwerpunkt war die bisher nicht vorhandene Stellenbeschreibung der bestehenden 50%-Gemeindepädagogik-Stelle, die seit August durch Silje Eick besetzt ist. In einem Gespräch mit Bezirkskatechet Ekkehard Weber wurden uns Handlungsbedarfe und -optionen vor Augen geführt. Insbesondere durch die bisher nicht erfolgte Nachbesetzung des Minijobs zur Kindergottesdienst-Koordination kommt es aktuell zu einer zeitlichen Überbeanspruchung von Silje. Für manches zeichnen sich ehrenamtliche Lösungen ab, an anderer Stelle müssen schwierige Abwägungen getroffen werden. Hierzu sind nun weitere Gespräche mit ihr, Pfarrer Schödl und Christian Keller geplant.

Dass wir weiter am Gemeindeaufbau orientiert sind, wurde in den darauffolgenden Tagesordnungspunkten deutlich. So erging an Manfred Lohöfener auf Vorschlag der AG Lobpreis & Technik die Prüfung möglicher Fördermöglichkeiten der EVLKS für eine Pop-Kantorenstelle zur Förderung unserer Lobpreisarbeit in der Andreasgemeinde. Hier gibt es trotz allgemeinen Spardrucks ermutigende Signale seitens der Amtskirche.

Auch in der Haushaltsplanung für 2024 finden sich einige “Investitionsprojekte”. Hier gab es die erste Lesung des Haushaltsentwurfs. Insgesamt zeichnet sich ab, dass die Spielräume durch steigende Kosten wie für Miete Messehalle, Betriebskosten, Personalkosten für Büro und Verwaltung deutlich geringer werden und wir demnach auch unsere Einnahmenseite stärker in den Blick nehmen müssen. Wir sind dankbar dafür, dass unsere Gemeinde seit vielen vielen Jahren von erheblichen Spendenerlösen getragen werden! Dennoch sind diese seit Beginn der Pandemie leicht rückläufig. In diesem Zusammenhang werden wir in den kommenden Monaten häufiger auch über Geld sprechen müssen. So ist geplant, in nächster Zeit eine zusätzliche, digitale Spendenmöglichkeit im Gottesdienst einzurichten.

In den vergangenen zwei Jahren haben wir uns in der Breite der Gemeinde sehr viel mit Gestalt und Durchführung unserer Gottesdienste beschäftigt. Mit Stellenantritt unseres Pfarrers Albrecht Schödl sind schon weitere Akzente sichtbar geworden. Als Kirchenvorstand werden wir für dieses Thema eine neue KV-AG berufen, die den Gottesdienst als Visitenkarte unserer Gemeinde weiter in den Blick nimmt. Der KV hat hier bereits ausgewählte Gemeindeglieder im Blick, die aktuell angefragt werden.

Im Bereich Jugend ist durch die bisher nicht erfolgreiche Nachbesetzung der Jugendstelle aktuell Talida Benndorf kommissarisch leitend. Sie hat sich hier ein Mitarbeiterteam von 7-8 jungen Leuten aufgebaut, die die Arbeit mit dem T4J weiterführen. Mit nun 3 Bewerbungen auf die Jugendleiterstelle sind wir nun zuversichtlich, auch hier wieder belastbare Strukturen aufzubauen.

Immer wieder werden an uns als Kirchenvorstand auch kontroverse, gesellschaftliche Themen herangetragen und von verschiedenen Seiten eine Positionierung eingefordert. In der KV-Sitzung im September haben wir uns sehr intensiv mit der Thematik “Mit Spannungen leben” beschäftigt. Aktuell befinden wir uns im Kirchenvorstand dazu also im Diskussionsprozess. Da wir jedoch auch weitere Akzente zum Gemeindeaufbau vorbereiten und setzen möchten (z.B. Taufe, Seelsorge), nehmen wir uns dafür die nötige Zeit. Ziel ist die Veröffentlichung eines Standpunkts im ersten Quartal 2024.

Die nächsten Sitzungen des Kirchenvorstands finden am 14.11. sowie am 7.12. statt. Themen von Gemeindegliedern können bis jeweils 14 Tage vor dem Termin angemeldet werden. Albrecht und Christian versuchen diese dann entsprechend einzutakten. Wir danken auch für das regelmäßige Gebet für die Ältesten und die Arbeit des Kirchenvorstands.

Bericht von der Kirchenvorstandssitzung für September 2023

Am 14. September tagten unsere Kirchvorsteher. Insbesondere die Planung der Gottesdienste rund um Weihnachten sowie die Jahresplanung 2024 nahmen einen großen Raum ein. Wir freuen uns, dass auch dieses Jahr wieder “Weihnachten fürs Volk” stattfinden kann. Außerdem werden wir am Sonntag nach Epiphanias ein kleines Gemeindeevent zur Segnung unserer Wohnungen und Häuser planen. Im Frühjahr soll es wieder einen Glaubensgrundkurs geben, für den eine organisatorische Leitung sowie Mitarbeiter gesucht werden. Auch eine Mitwirkung von Hauskreisen wäre wünschenswert. Rückmeldungen können direkt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gegeben werden.

In Bezug auf die Gottesdienste sind seit Albrechts Stellenantritt schon viele kleine Änderungen sichtbar. Insbesondere, dass der Gottesdienst immer mehr zur Visitenkarte der Gemeinde wird, der Menschen dazu inspiriert, auch in anderen Formaten Begegnung mit Gott und den Menschen zu suchen. Damit die Gottesdienste noch stärker einen roten Faden durchs Kirchenjahr aufzeigen und zugleich besondere Profile wie Familien- oder Lobpreisgottesdienste Raum haben, soll es eine beratende KV-AG geben. Hierfür wird der Kirchenvorstand gezielt auf einzelne Menschen zugehen.
In jedem Fall soll es auch weiter mindestens monatlich ein Kirchencafé geben. Das Kirchencafé nach dem Gottesdienst ist eine sehr gute Möglichkeit, um Gästen zu begegnen und willkommen zu heißen. Für die Mitarbeit haben sich inzwischen einige Menschen gemeldet. Mit einer Checkliste soll es möglich sein, dass auch weiter Neulinge schnell und einfach beim Kirchencafé mithelfen können.

Für unsere zugegeben inzwischen etwas verstaubte Webseite sind wir weiter auf der Suche nach technisch versierten Menschen, die uns beim Neu-Aufsetzen und der Betreuung der Webseite unterstützen können. Aktuell zeichnet sich ab, dass wir für den Start eine professionelle Lösung nutzen können. Jedoch soll ein Team für Öffentlichkeitsarbeit aufgebaut werden, das neben der technischen auch die inhaltliche Betreuung übernehmen könnte.

Zum Gemeindehaushalt hat uns Harald einen ersten Überblick gegeben. So konnten wir sowohl für die Pfarrwohnung als auch die Arbeiten im Gemeindebüro im geplanten Kostenrahmen bleiben. Dennoch werden wir in diesem Jahr ein größeres Defizit haben, da die Spenden für die Miete der Messehalle leider nicht mit den deutlich gestiegenen Ausgaben für Betriebs- und Heizkosten mithalten. Dies ist zuerst ein Gebetsanliegen der Kirchvorsteher und soll auch beim Gemeindegebet mit vor Gott gelegt werden. Darüber hinaus soll nach digitalen Spendenmöglichkeiten gesucht werden, sodass auch bargeldlose Kollekte möglich wird.

Im Bereich Jugend ist die Jugendmitarbeiter-Stelle weiter vakant. Eingehende Bewerbungen werden geprüft. Aktuell organisiert sich die Jugend unter kommissarischer Leitung von Talida neu.

Mit dem Pavillonteam konnten einige Themen geklärt werden. So wird trotz Schließung auch weiter “playtogether” für Kindergottesdienste nutzbar sein. Die dafür fällige Miete werden wir an anderer Stelle einsparen. So ist das vormals auch für Sitzungen genutzte Büro in der 3. Etage (Raum Riga) nun in die alleinige Nutzung durch den Pavillon der Hoffnung übergegangen. Zudem hat der Pavillon nun in die Sicherheit des Hauses investiert und Videoüberwachungstechnik an den Eingängen installieren lassen. Als Mieter haben wir das hinzunehmen, allerdings konnten wir erwirken, dass die Kamera am Foyer-Eingang zu den sonntäglichen Gottesdiensten ausgeschaltet ist.

Seitens des technischen Dienstleisters für unseren Gemeindenewsletter wird leider der Support eingestellt, sodass ein Umzug zu einem kostenpflichtigen Anbieter erforderlich ist. Aktuell ist das Newsletterteam in Vorbereitung der damit verbundenen Themen.

Darüber hinaus gab es einige weitere Themen, zu denen an späterer Stelle berichtet werden wird. Die nächste Sitzung des Kirchenvorstands findet am 17.10. statt. Wir danken allen Betern, die die Anliegen der Gemeinde mit uns gemeinsam vor Gott legen.

Bericht von der Kirchenvorstandssitzung für Juli/August 2023

Am 22. August traf sich unser Kirchenvorstand wieder, um nach einer kleinen Sommerpause weiter die Gemeindeentwicklung durchzubuchstabieren und wichtige Entscheidungen zu treffen:

  • Zu Beginn unserer Sitzung beschäftigten wir uns mit dem immer wieder inspirierenden Aspekten natürlicher Gemeindeentwicklung nach Christian A. Schwarz vgl. https://nge-deutschland.de/ und tauschten uns zu unseren Wahrnehmungen aus, etwa wie es um die gabenorientierte Mitarbeit, zweckmäßige Strukturen oder einen inspirierenden Gottesdienst bestellt ist und was es dazu noch braucht. Ein konkretes Ergebnis ist, dass wir die KV-AG „Geistliche Gemeindeentwicklung“ wiederbeleben möchten. Hierzu werden wir in der nächsten Sitzung weiter beraten.
  • Ebenfalls geplant wird die grundlegende Überarbeitung des Erscheinungsbilds der Andreasgemeinde in Webseite und Gemeindeblatt. Hier sind wir insbesondere noch auf der Suche nach Profis, die uns im Bereich Webseitentechnik bzw. Design unterstützen können (gegen Entgelt). Empfehlungen aus der Gemeinde sind gern gesehen und können an Albrecht Schödl gesendet werden.
  • Weil Form dem Inhalt folgt, werden wir vor der Umsetzung von Gestaltungsideen zunächst einen Leitbildprozess in die Wege leiten bei dem wir in unterschiedlichen Formaten zu einer kurzen und prägnanten Aussage finden, wer wir als Andreaskirchgemeinde sind und was uns wichtig ist. Den Start wird ein Gemeindetag am 31.10. bilden, bei dem wir mit der ganzen Gemeinde dazu ins Gespräch kommen wollen. Zur Leiterretraite im März 2024 soll dann spätestens das neue Leitbild entworfen sein.
  • Nach einem längeren Ausschreibungs- und Auswahlprozess, begleitet von Bezirkskatechet Ekkehard Weber, konnte unsererseits ein Beschluss zur Anstellung der inzwischen gefundenen (!) Gemeindepädagogin zur Förderung und Begleitung des Ehrenamts in unserer Gemeinde gefasst werden. Dennoch handelt es sich um ein schwebendes Verfahren, da die Entscheidung noch im Landeskirchenamt geprüft werden muss - aber wir sehen dem Ganzen positiv entgegen. Die neue Gemeinde-Mitarbeiterin stellen wir euch dann rechtzeitig vor.
  • Für die Jahresplanung 2024 haben wir allerlei Vorplanungen und auch Wünsche zusammengetragen. Geleitet hat uns dabei der Gedanke, dass wir uns als Kirchgemeinde beauftragt sehen, in vielerlei Hinsicht Räume für die Gemeinschaft mit Gott und miteinander zu schaffen. Im besten Fall bildet sich diese Gemeinschaft bereits im Planen ab, darum wollen wir Engagierte in der Gemeinde zu kleinen Teams zusammenbringen, um diese Ideen ins Leben zu bringen. Beispielsweise suchen wir noch 2 - 3 Menschen, die ein Gemeindewochenende im 3. Quartal 2024 mitorganisieren und planen würden. Interessierte können sich bei Dirk Benndorf melden (Kontakt über das Gemeindebüro).
  • Akut noch für dieses Jahr steht die Frage an, wie wir unseren Gemeidehaushalt ausgleichen. Infolge hoher Investitionen in die Pfarrwohnungsetage sowie sinkender Spenden für die Miete Messehalle haben wir inzwischen manche Rücklage aufgebraucht. Insbesondere die Nebenkostenentwicklung im Pavillon der Hoffnung macht uns Sorge. Hier bitten wir die Gemeinde um Gebet und um Weisheit im Umgang mit dem Zehnten, zumal auch beim Pavillon selbst größere Investitionen anstehen. Als Kirchenvorstand ist es auch unsere Aufgabe, den finanziellen Fortbestand der Gemeinde zu sichern. Insofern sind wir jedem Spender dankbar, der neben der Landeskollekte auch hin und wieder den Opferstock am Ausgang mit einer Gabe füllt.
  • Neben diesen größeren Themen haben wir uns auch mit allerhand Detailfragen auseinandergesetzt, sei es der Wegfall des Geläuts zu Beginn des Gottesdienstes in der Messehalle, der Play-together-Nutzung für Kindergottesdienste oder auch Verwaltungsfragen bezüglich des Tragens des weißen Talars durch unseren Pfarrer.

Die nächste Sitzung des Kirchenvorstands findet am 14.09. statt. Anfragen können jederzeit (für die nächste Zusammenkunft noch bis 06.09.) an den Kirchenvorstand gerichtet werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bericht von der Kirchenvorstandssitzung im Juni 2023

Als Kirchenvorstand haben wir in den vergangenen Monaten schon einige Kontakte zu unserem neuen Pfarrer gepflegt. Nun am 27.06. gab es dann aber auch für uns noch ein erstes Mal: Unsere erste gemeinsame reguläre KV-Sitzung mit Albrecht.

Ob das wirklich so spektakulär war, könnt ihr hier nachlesen:

  • Auch die KV-Sitzung stand im Zeichen des Kennenlernens. Vor allem für Albrecht ist Vieles neu, allerdings hatte er sich sehr gut auf die Sitzung vorbereitet, unsere Geschäftsordnung studiert, die Tagesordnung mit Christian gemeinsam vorbereitet und sogar eigene Beschlussvorlagen mitgebracht. Folgende Themen wurden besprochen:
  • Albrecht ist beim Kennenlernen der Gemeinde, der Hauskreise und Dienstgruppen und einzelner Gemeindeglieder: er war eingeladen auf diversen Geburtstagsfeiern, lernte die Verantwortlichen im Pavillon kennen, machte erste Seniorenbesuche u.v.m.
  • In seinen ersten Gottesdiensten hat er bewusst Akzente gesetzt, mit denen die Gemeinde aktiver in den Gottesdienst einbezogen wird, sei es durch einen Moderator oder eine Fürbitte aus der Gemeinde. Leitend dafür ist das biblische Bild der Gemeinde Christi mit Jesus als Haupt und wir als Glieder der Gemeinde (1.Kor. 12). - Ebenfalls im Fokus steht das Heilige Abendmahl, wo wir nun wieder zur üblichen Ausgabe mit Kelch zurückgekehrt sind, aber die Freiheit lassen, als Empfangender selbst die sogenannte Intinctio zu wählen. Zudem soll das Abendmahl nun wieder zuverlässig alle 2 Wochen stattfinden.
  • Im September ist eine erste Predigtserie angedacht. Mehr Infos folgen zu gegebener Zeit, lasst Euch überraschen!
  • Nach einer in diesem Jahr wieder sehr kurzfristig organisierten, aber nicht minder schönen Leiterretraite haben wir für das kommende Jahr einen Termin Mitte März 2024 festgelegt und ein christliches Gästehaus reserviert. Ein Save-the-date ist in diesen Tagen an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter versendet worden. Im Herbst startet dann die Detailplanung und ggf. eine zweite Einladungsrunde.
  • Auch Kommunikation will geübt sein und mit dem Außenblick von Albrecht überprüfen wir auch Abläufe: Womöglich kennt Ihr das auch aus dem Privaten: viele Messenger und Kommunikationskanäle, aber keiner funktioniert für alle. Wir haben uns nun entschieden, in der KV-Gruppe ausschließlich den ChurchTools-Chat zu nutzen, da dies viele Vorteile bietet. Umso mehr, je mehr auch in anderen Dienstgruppen in der Gemeinde dieses Werkzeug genutzt wird.
  • Gemeindeleben braucht echte Begegnungen. Das erleben wir nicht nur im sonntäglichen Gottesdienst oder in den Hauskreisen, sondern auch bei sonstigen Zusammenkünften wie Lobpreisabenden oder dem Gemeindefest am 18.06. Für letzteres danken wir allen Helferinnen und Helfern, ohne die diese sommerliche Feier nicht möglich gewesen wäre. Veronika und Christian haben für dieses Fest eine Evaluation vorbereitet, die von Gästen wie Mitarbeitern ausgefüllt werden kann und uns für noch bessere Orga von Gemeinde-Events in Zukunft helfen wird: https://forms.office.com/e/KNgDe64zXs
  • Das nächste größere Gemeinde-Event wird am Reformationstag, den 31.10., stattfinden. Dazu laden wir schon jetzt alle Gemeindeglieder ein, sich den Tag freizuhalten. Weitere Infos folgen im September. Der eigentlich vorgesehene Gemeindevormittag am 21.10. entfällt.
  • Da die nächste Gemeindefreizeit in Siloah erst 2025 stattfindet, gibt es Überlegungen zu einer kleineren Ausfahrt 2024, etwa ein Gemeindedorf zur Zeltstadt, eine Hauskreisfahrt oder ein 3-tägiges Gemeindecamp. Ideen, Meinungsäußerungen oder Mitwirkungsangebote nimmt der KV gern entgegen.
  • Die personelle Neuaufstellung unserer Gemeinde gestalten wir weiter: Zum Schulanfangsgottesdienst am 27.08. wird Silje Eick als neue Gemeindepädagogin für die Arbeit mit Kindern offiziell eingeführt. Für die zusätzliche Gemeindepädagogenstelle wurde ein Auswahlgremium benannt, die ausgeschriebene Bufdi-Stelle wartet auf weitere passende Bewerber, weswegen wir diese nun nochmal bewerben und ums Teilen in der Gemeinde bitten: https://www.andreasgemeinde.org/380-ab-dem-01-07-2021-neuer-bufdi-gesucht.html
  • Darüber hinaus haben wir beschlossen, aus dem Jugendbudget eine Minijobstelle zu finanzieren und auszuschreiben, damit eine Begleitung des T4Js und der Jungen Erwachsenen zum neuen Schuljahr gesichert bleibt. Neben einer organisatorischen Unterstützung z.B. durch einen Theologie-Studenten wird künftig eine erweiterte Teamlösung aus jungen Menschen und erfahrenen Christen angestrebt. Es werden über den Sommer Menschen dafür angesprochen, Interessierte können sich bei Talida Benndorf melden.
  • Aktuell beschäftigt sich der KV und eine AG Struktur der Region V mit einer weiteren Runde der Strukturreform der Landeskirche. Vertreter der Andreasgemeinde sind Manfred Lohöfener und Albrecht Schödl. Konkrete Auswirkungen sind derzeit noch nicht absehbar. Wir erbitten um Gebet für Weisheit aller beteiligten Entscheidungsträger.
  • Im Hinblick auf Weihnachten fürs Volk wird sich die KV-Pavillon-Beratungsgruppe nach den Sommerferien beraten, wie die gemeinsame soziale Arbeit generell aufgestellt werden kann. Verantwortlich für Andreasgemeinde sind Albrecht Schödl, Harald Flemmig und Christian Keller. Engagierte in den Bereichen Weihnachten fürs Volk, Freundesgeburtstag und Kleiderkammer sollen zu gegebener Zeit beteiligt werden.
  • Es hat am 12.06. ein Visionstag zur Gestaltung des Saals im Pavillon stattgefunden. Neben anstehenden und kostenintensiven Maßnahmen im Sinne des Brandschutzes und der Veranstaltungssicherheit sind auch ergebnisoffen Ideen zusammengetragen worden, die nun weiter in der bereits benannten AKG-Pavillon-Gruppe besprochen, strukturiert und ggf. in eine längerfristige Planung Eingang finden.
  • Aus der AG Lobpreis& Technik wurde berichtet von der Planung eines Lobpreis- und Technik-Workshops am 09.09.; im Bereich Beamer ist eine Neuanschaffung des Beamer-PCs nötig.
  • Das Logo der Andreasgemeinde soll überarbeitet werden, da es als „verstaubt“ wahrgenommen wird. Gleiches gilt nachfolgend für Homepage und Gemeindeblatt. Vor einer Neugestaltung sollen Gedanken zu einem Leitbild der Andreasgemeinde gesammelt werden. Wortbeiträge, Hilfestellung und Mitarbeitsavancen werden in der AG Netzwerke & Kommunikation gesammelt. Ansprechpartnerin ist Silke Faber
  • Daneben gab es auch noch dies und das, z.T. unwesentlich, z.T. (noch) nicht spruchreif. Darum bleibt nun nur noch den nächsten Sitzungstermin anzukündigen, und zwar am 22.08. Damit zusätzliche Themen aus der Gemeinde in die Agenda einsortiert werden können, sind diese bis spätestens 14 Tage vor der Sitzung bei Christian Keller oder Albrecht Schödl einzureichen.

Und zum Abschluss noch herzliche Einladung zum Gemeindegebet am 10.07. um 20 Uhr ins Gemeindehaus!

Bericht von der Kirchenvorstandssitzung im Mai 2023

Am 11. Mai tagte wieder unser Kirchenvorstand. Im Mittelpunkt standen Vorbereitungen zum Abschiednehmen und Willkommenheißen, das uns in den kommenden Wochen in der Gemeinde bewegen wird. Hier ein Themenauszug:

  • Nach einer Begehung der Pfarrwohnungsetage in der Scharnhorststraße 21, die gerade grundhaft und unter Einsatz erheblicher finanzieller Mittel saniert wird, waren Entscheidungen zu treffen zur künftigen Vermietung. So mussten Mietkonditionen unter Berücksichtigung kirchenrechtlicher Rahmenbedingungen festgelegt werden. Mittlerweile ist neben der zum 01.06. von unserem Pfarrer bezogenen Pfarrwohnung auch die Nachbarwohnung zur Vermietung ausgeschrieben (https://www.andreasgemeinde.org/images/agmcontent/inhalt/dokumente/Expose_.pdf). Natürlich freuen wir uns besonders über Mietinteressenten aus dem Umfeld der Andreaskirchgemeinde, da unser Pfarrhaus stets auch ein wichtiger Bezugspunkt für Gemeindeleben war und wieder werden soll.
  • Für das Gemeindefest am 18.06. nach dem Gottesdienst zur Einführung von Albrecht Schödl sind vielfältige Vorbereitungen zu treffen. Die Koordination für Küche und Auf-/Abbau hat Markus Holtz übernommen, für ein musikalisches Rahmenprogramm sorgen Musiker unserer Gemeinde koordiniert von Manfred Lohöfener und Jakob Schneider, Programmbeiträge und Mitmachangebote werden von Veronika Günther verantwortet. Wir freuen uns auf ein Fest mit sommerlichem Wetter und nettem Beisammensein von Gemeinde und Gästen und laden herzlich dazu ein!
  • Auch die Leiterretraite des Kirchenvorstands mit ausgewählten Haupt- bzw. ehrenamtlichen Leitern in Seitenroda (Thüringen) wurde vorgesprochen, Orgafragen geklärt und der von Pfr. Albrecht Schödl und Christian inhaltlich vorbereitete Rahmen beraten. Im Zentrum steht natürlich das einander kennenlernen, zudem ist mit dem Thema Gastfreundschaft ein erster Impuls gesetzt. Für die Zeit vom 08. bis 11. Juni freut sich der Vorstand ganz besonders über die Begleitung im Gebet durch die Gemeinde.
  • Intensiv wurde die Ausschreibung unserer Gemeindepädagogenstelle beraten. Wie bereits berichtet suchen wir zur Verstärkung des Mitarbeiterteams einen Gemeindepädagogen, der die vielen ehrenamtlich getragenen Gemeindebereiche unterstützt und fördert (strukturell, aber auch durch Inspiration). Als besonderes Highlight haben wir uns entschieden, die 75%-Stelle dadurch aufzuwerten, dass auch die Begleitung der Jugend zum Stellenprofil optional dazugewählt werden kann, sodass wir eine gut bezahlte Vollzeitstelle (100%) ermöglichen. Dies ist durch die zahlreichen Spender für unsere Gemeindejugend möglich, vielen Dank an dieser Stelle dafür!
    Nun geht es allerdings daran, in recht kurzer Zeit, d.h. bis zum 30. Juni, Bewerber dafür zu begeistern. Dazu ist nun ein Flyer entstanden, zudem wurde auf christlichen Jobportalen, in der evangelischen Allianz sowie zahlreichen Ausbildungsstätten bundesweit Anzeigen geschaltet bzw. persönliche Empfehlungen erfragt. Gern dürfen Gemeindeglieder bzw. Freunde der Gemeinde die Stellenausschreibung teilen (https://www.andreasgemeinde.org/475).
  • Als Kirchvorsteher sind wir immer mal wieder angefragt zum Ältestengebet für Gemeindeglieder. Dafür stehen wir ausdrücklich zur Verfügung. Hierzu kann jeder Vorsteher und jede Vorsteherin angesprochen werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, das Angebot des Segnungszeltteams während unserer Gottesdienste zu nutzen. Herzliche Einladung dazu.
  • Die offiziellen Verabschiedungen von Kerstin Kluge und Markus Holtz aus ihrem hauptamtlichen Dienst sind in Planung: Am 04.06. wird Kerstin Kluge verabschiedet und am 03.09. Markus Holtz. Weitere Infos folgen
  • Zum Ende der KV-Sitzung verabschiedeten wir unseren Vakanzpfarrer Lüder Laskowski mit Dankesworten und Pflanzengruß aus unserem Gremium. Er begleitete uns im Kirchenvorstand und in der Gemeinde über insgesamt 21 Monate, stand mit Rat und Tat zur Seite und nutzte seine Verbindungen zu Amtsträgern im Kirchenbezirk bzw. im Regional- und Landeskirchenamt zum Wohl unserer Gemeinde. Nach der bevorstehenden Übergabe des Pfarramts an unseren neuen gewählten Pfarrer Albrecht Schödl wird Lüder Laskowski sich wieder stärker seinen eigentlichen Aufgaben bei der Entwicklung kirchlicher Arbeit in neuen Stadtquartieren widmen. Dafür wünschen wir ihm alles Gute. Eine Verabschiedung von der Gemeinde ist im Rahmen des Einführungsgottesdienstes am 18.06. möglich und geplant.

Die nächste Sitzung des Kirchenvorstands findet am 27.06. statt. Anfragen sind bitte bis 14 Tage vor der Sitzung an Christian Keller zu senden.

Bericht von der Kirchenvorstandssitzung im April 2023

Am 19.04. tagte unser Kirchenvorstand, der Beginn war jedoch ganz, ganz anders… lest selbst

Dass der Kirchenvorstand aktuell einen starken Fokus auf die Jugendarbeit legt, das konnte man schon aus den Vorstandsinfos der letzten Monate ausmachen.

Und so trafen wir uns Mitte April noch vor der eigentlichen Sitzung mit den Konfirmanden, die nun Anfang Mai gesegnet, getauft bzw. konfirmiert werden. In einem von Markus angeleiteten Workshop lernten wir uns zunächst kennen und wurden dann kreativ. In gemischten Kleingruppen zu je 2 Kirchvorstehern und 2 - 3 Konfirmanden durften wir auf einem Blatt Papier ein Kirchengebäude füllen mit Zeichnungen. Leitend war die Frage: Was gehört in eine Kirche, was wünschen wir uns von der Kirchgemeinde? Nach einer eher stillen Zeit des Malens kamen wir sodann in den Austausch, wie wir Kirchvorsteher in unserer Jugend erlebt haben, aber auch was unsere jungen Leute mit Kirche heute verbindet. Auch wenn es an mancher Stelle etwas zäh war, haben wir doch spielerisch unsere Perspektiven ausgetauscht und nebenbei unsere Konfis kennengelernt.

An den Workshop schloss sich dann Andacht, Gebet und gemeinsames Abendessen an, sodass wir frisch gestärkt die Agenda in Angriff nehmen konnten.

Zu Beginn reflektierten wir die vergangenen zwei Jahre Vakanz: Wir haben als Kirchenvorstand, gemeinsam mit den Haupt- und Ehrenamtlichen unserer Gemeinde ziemlich gut funktioniert: Wir haben Vergangenes reflektiert und bewältigt und neuen Samen gesät. Neu wichtig geworden ist uns das Miteinander über den Dienst hinaus. Für den persönlichen Austausch nehmen wir uns hin und wieder zu wenig Zeit. Zudem mangelte es an manchen Stellen an Feedbackschleifen (was läuft gut, und was kann man besser machen?), oft genug haben wir auf kritische Nachfragen zugunsten des Weiterfunktionierens verzichtet. Das wollen wir zukünftig anders handhaben und freuen uns darauf, dass uns hierbei auch unser neuer Pfarrer eine Stütze sein wird. Einige der folgenden Schlussfolgerungen mögen auch für die Gemeinde relevant sein:

  • In der Zusammenarbeit im Haupt- und Ehrenamt wollen wir auf eine klare Beauftragung und Kommunikation achten.
  • Wir wollen darauf achten, dass wir uns unserer Rolle stärker bewusst sind und diese ggf. kennzeichnen (z. B. Sage ich etwas als Privatperson, als Ehemann oder in meiner Rolle als Kirchvorsteher?)
  • Jeder Leitende in der Gemeinde sollte einen persönlichen Mentor haben.
  • Wir nehmen uns Zeit für Feedback, auch auf die Gefahr hin, dass manches länger dauert oder erstmal anstrengend ist.
  • Wir wollen die Person hinter dem Dienst im Blick haben: Fragen, wie es dem anderen geht und darauf reagieren.

Zum zweiten Tagesordnungspunkt erfuhren wir, dass die Förderzusage der Landeskirche für die zusätzliche 75%-Gemeindepädagogenstelle zum Ehrenamtsmanagement erneuert wurde und die Stelle nun im Mai im Amtsblatt ausgeschrieben wird.

Eine Option im Hinblick auf die im Sommer freiwerdende Jugendstelle ist nun, dass wir potentiellen Bewerbern sogar eine Aufstockung auf 100% anbieten könnten. Wir rechnen uns recht gute Chancen aus genau in dieser Kombi Jugend und Ehrenamtsmanagement Bewerber zu finden und werden im Mai diese Stelle auf zusätzlichen Kanälen bekanntmachen und bewerben. > Wer kennt jugendaffine Gemeindepädagogen?

Für die Jugendstelle haben wir auch noch weitere Optionen im Blick. Hierzu muss in den kommenden Wochen noch weiter beraten werden.

Einen großen Raum nahmen auch die Vorbereitungen für den Stellenantritt unseres neuen Pfarrers ein. So steht inzwischen ein grobes Rahmenprogramm zum Einführungsgottesdienst am 18.06. mit anschließendem Gemeindefest. Die Gemeinde ist herzlich eingeladen mitzutun, sowohl bei Auf- und Abbau, als auch als Kuchenbäcker können wir uns in Gastfreundschaft üben. Wir erwarten relativ viele Gäste auch von außerhalb, u.a. ist eine größere Abordnung vom Kloster Volkenroda, Albrechts bisherigem Einsatzort angemeldet. Weitere Infos wird es in den nächsten Wochen per Newsletter und Abkündigung im Gottesdienst geben.

Albrecht Schödl wird seinen Hauptarbeitsort künftig im Gemeindebüro in der Scharnhorststraße haben. Hierzu finden ja gerade die Aufräumen und Sanierungsarbeiten seines künftigen Büros statt. Bei einer Begehung konnten wir uns über die Fortschritte ein Bild machen. Zudem beschlossen wir, dass auch Clubraum und Archiv weitere Aufhübsch-Aktionen erhalten werden. U.a. sind neue Küchenmöbel und eine Erneuerung der WC-Anlage geplant. Die dafür erforderlichen Mittel können aus Haushaltsresten sowie einer größeren Spende dafür aufgebracht werden.

Das Gemeindebüro in der Scharnhorststraße ist Arbeitsort von so manchem Bundesfreiwilligen gewesen, so wollen wir auch dieses Jahr wieder eine/n Bufdi finden. Wir möchten hier ergebnisoffen suchen, vorstellbar sind Aufgaben im Backoffice sowie praktisch-diakonische Tätigkeiten in der Gemeinde. Wer jemanden kennt, der jemanden kennt, gebt uns gern Bescheid bzw. ermutigt zur Bewerbung bei uns. Die Stelle umfasst 21 h/Woche und wird wie üblich mit einem Taschengeld entgolten und eignet sich idealerweise für ein Übergangsjahr oder den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt.

Vom 08. - 11. Juni werden wir als Kirchenvorstand mit unserem neuen Pfarrer, den hauptamtlichen Mitarbeitern der Gemeinde und ausgewählten Ehrenamtlichen zur Leiterretraite nach Seitenroda fahren. Den groben Rahmen haben Christian und Albrecht bereits geplant, eine Einladungsliste wurde beschlossen, die Einladungen folgen in Kürze. An dieser Stelle sei vorweggenommen, dass bitte niemand enttäuscht sein soll, wenn er oder sie keine Einladung erhält. Leider ist die Zahl der Plätze von der Unterkunft her begrenzt:)

Ende März gab es ja auch die Vorstandssitzung aller Schwesternkirchgemeinden. Der Wunsch einen Gottesdienst im Jahr gemeinsam zu feiern hat sich nun im Vorschlag manifestiert auch im Jahr 2024 wieder den Neujahrsgottesdienst gemeinsam zu feiern und so ist inzwischen geplant, dass wir nächstes Jahr in der Paul-Gerhardt-Kirche in Connewitz einen gemeinsamen Gottesdienst feiern werden.

Im Bericht aus den KV-AGs erhielten wir Infos von der Sanierung der Pfarrwohnungsetage, dem geplanten und inzwischen stattgefunden Danke-Abend für unsere Ehrenamtlichen sowie Informationen aus dem regelmäßigen Austausch mit dem Pavillon-Vorstand. Im Mai bzw. Juni wird es einen gemeinsamen Visionstag zur Gestaltung der Halle geben. Das Treffen wurde von Kirchvorstehern, Pavillon-Vorständen und Nathanael Erler gemeinsam vorbereitet. Für den Visionstag selbst sind bereits ausgewählte Menschen aus Pavillon, Gemeinde und Kulturwerk angesprochen.

Dazu gab es noch den ein oder anderen „Kleinkram“, nicht minder wichtig, allerdings nicht so interessant, dass wir die Geduld der Leser unserer KV-Infos überstrapazieren möchten????.

Die nächste Sitzung des Kirchenvorstands findet bereits am 11. Mai statt. Themen aus der Gemeinde können dann wieder bis 14 Tage vor der Sitzung (am 27.6.) eingebracht werden.

Bericht von der Kirchenvorstandssitzung im März 2023

Am 16.03. hatten unsere Kirchvorsteher wieder eine knackige Agenda. Hier einige Gedanken und Entscheidungen aus der letzten Kirchenvorstandssitzung:

  • Wir bereiten uns darauf vor, unseren Wirkungsbereich wieder weiter zu fassen. In den letzten 2-3 Jahren haben wir corona- und vakanzbedingt unser Augenmerk stark nach innen gerichtet. Die so benannte AG Zusammenbleiben und deren vielfältige Ideen sind da beispielgebend. Mit dem bevorstehenden Stellenantritt unseres Pfarrers in spe Albrecht Schödl rückt zunächst das Einladungsmoment mehr in den Fokus: Wie schaffen wir an unseren kirchlichen Orten im Pfarr- und Gemeindehaus in der Südvorstadt und im Pavillon der Hoffnung auf der Alten Messe eine einladende Atmosphäre? Und was suchen die Menschen, die uns in unserem Gemeindegebiet anvertraut sind? Hier stehen wir noch am Anfang, werden aber in den kommenden Monaten weiter intensiv dazu beraten.
  • Bereits in der Sitzung am 28.02. hat der KV entschieden, dass die spendengestützte Finanzierung der Anstellung von Markus Holtz beim Pavillon der Hoffnung für arabische Gemeinde, Konfirmanden und Jugendarbeit in der Andreaskirchgemeinde zu Ende Juli beendet wird. Entsprechende Gespräche wurden mit Markus und dem Pavillon geführt. Eine Würdigung von Markus' langjähriger Arbeit wird es voraussichtlich Ende Juni zur Verabschiedung aus seinem Dienst geben.
    • Bis zum Sommer wird Markus Holtz die Jugendarbeit weiterführen, die diesjährigen Konfirmanden in die bestehende T4J-Gruppe zu integrieren versuchen und einen gemeinschaftsstärkenden Abschluss in Form einer Jugendfreizeit in Peenemünde organisieren. Zudem wird Markus die Übergabe der bisher von ihm betreuten Konfirmandengruppe an Pfarrer Schödl betreuen.
    • Darüber hinaus berät der Kirchenvorstand aktuell Perspektiven für die Jugendarbeit. Hierzu wurde bereits Anfang des Jahres ein Gesprächsprozess zur Neuausrichtung unserer Jugendarbeit mit den Jugendlichen und Jungen Erwachsenen initiiert. Zur nächsten Kirchenvorstandssitzung am 19.04. haben wir unsere diesjährigen Konfirmanden eingeladen. Welche Entwicklungen es über die vergangenen Jahre in der Jugend gab und welche besonderen Herausforderungen sich aktuell stellen, dazu haben Markus Holtz und Christian Keller einen erläuternden Brief an die Unterstützer der Jugendarbeit geschrieben, den man hier nachlesen kann.
    • Die Arbeit mit den getauften Flüchtlingen wird Markus in Zusammenarbeit mit Pfarrer Schödl und dem Ehepaar Zimmermann von der Deutschen Missionsgesellschaft weiter ehrenamtlich unterstützen.
  • Ein weiterer Schwerpunkt bilden aktuell die Planungen rund um die bevorstehende Einführung von Pfarrer Schödl in unserer Gemeinde. So wurde eine Einladungsliste zusammengestellt, die insbesondere auch ehemalige Gemeindeglieder, Kooperations- und Netzwerkpartner usw. umfasst. Wir sind gespannt, wer unserem Gottesdienst und dem anschließenden Empfang am 18.06. beiwohnen wird. Auch der um 14 Uhr beginnende Gottesdienst ist bereits in Planung, für das Rahmenprogramm haben sich Veronika Günther und Christian Keller bereiterklärt zu sorgen.
  • Die Renovierung des künftigen Dienstzimmers im Gemeindebüro schreitet voran. Somit konnten die nächsten Schritte und Investitionen beauftragt werden. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ist bei den Instandsetzungs- und Einrichtungsarbeiten auch der Clubraum als Versammlungsort in den Blick genommen worden, sodass auch hier sukzessive Modernisierungen vorgenommen werden, Ziel: eine einladendere Atmosphäre... Für die Umsetzung werden auch weitere praktische Helfer gesucht, damit das Planungsteam rund um Maria Keller, Thomas Sitte und Christiane Lohöfener nicht überfordert wird.
  • Für die am 30.03. einberufene Sitzung der Kirchenvorstände aller Schwesternkirchgemeinden wurde vorbereitend ein Beschlussvorschlag diskutiert, der die weiteren Beratungen rund um seitens der Landeskirche und des Kirchenbezirks in Aussicht gestellte Stellenkürzungen im Bereich der Gemeindepädagogik und Kirchenmusik an eine annähernd paritätisch besetzte AG Struktur verweist. Die Andreaskirchgemeinde wird von Manfred Lohöfener und Veronika Günther vertreten.
  • Wir sind dankbar, dass in diesem Jahr wieder ein Osterfrühstück stattfinden kann. Wir gehen damit einem Impuls aus der Gemeinde nach und freuen uns über erste Zusagen fürs Orga-Team. Wer dazu kommen möchte, kann sich an den Koordinator Markus Holtz wenden.
  • Auch der Jahresabschluss 2022 konnte wohlwollend beschlossen werden. Wir sind dankbar, dass wir dank sparsamen Haushalten und einem stattlichen Spendenaufkommen zur freien Verfügung nicht nur die steigenden Nebenkosten für die Miete im Pavillon der Hoffnung tragen konnten, sondern auch einen kleinen Teil in die Rücklage für anstehende Investitionen und Kredittilgungen stecken konnten.
  • Dankbar sehen wir auf den Lobpreisabend zurück. Eine Auswertungsrunde des Orga-Teams ergab neben Optimierungsvorschlägen im Detail viel Positives. Zudem besteht der Wunsch, weitere Lobpreisabende zu organisieren. Das Vorbereitungsteam rund um Valentin Bilz und Corinna Kosin wird ermutigt, weiter zu planen und sofern möglich weitere engagierte Musiker, Künstler u.ä. in die Gestaltung der Abende einzubeziehen.

  • Am 21.06. gibt es im Gemeindehausgarten wieder die "fete de la Musique", Zeitraum etwa 18-20 Uhr. Manfred Lohöfener und Team organisiert
  • Wir freuen uns und danken der Gemeinde über einen ordentlich gefüllten Opferkorb für "Camissio". Zum Opfersonntag Anfang März kamen knapp 1.400 Euro zusammen. Das ermöglicht uns als Gemeinde Teilnehmerbeträge von Familien mit mehreren Kindern und solchen, die es sich nicht leisten können ihre Kinder anzumelden, zu reduzieren.

Männerwochenende im Erzgebirge

Stimmen zum Männerwochenende:

**Burkhard B.**
Das Männerwochenende war für mich eine Zeit, bei der  Gott mich und ich glaube auch uns alle als Gemeinschaft von Männern verschiedener Generationen und Lebenssituationen zusammen geführt und gesegnet hat. Die Zeiten des gemeinsamen Hörens und Austauschs mit der Geschichte Josefs und seines Vaters Jakob, der  Ort und die Umgebung haben mir sehr gut getan und neue Perspektiven aufgezeigt.
Burkhard Brzoska

**David L.**
"Es war eine Zeit in der ich zur Ruhe kommen konnte und mich ganz auf das konzentrieren konnte, was Gott mir sagen will. Da wir nur Männer waren, konnte ich mehr sein wie ich bin und mich Mitteilen und ohne Zweifel sagen, was mein Herz bewegte. Ich danke für die Zeit und glaube, dass Gott mich liebt und ich wirklich so sein darf wie ich bin."‌

**Andreas E.**
Und sie blieben beständig in der Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten (Apg. 2,42)
Beim Männerwochenende waren Klaus und Björn sehr gut vorbereitet. Die Bibelarbeit, das Gebet, die Gemeinschaft und das das Brotbrechen haben die Männer sehr gut zusammen gebracht.
Dankeschön, Klaus und Björn. Abgesehen von etwas Muskelkater nach dem Bergwandern, ein rundum gelungenes Wochenende.

**Jannik B.**

Ich bin das erste Mal dabei gewesen und gleich auf den Geschmack gekommen. Als Gemeinschaft sind wir sehr zusammengewachsen, haben spannende Erfahrungen geteilt und füreinander gebetet. Das hatte ich in der Form gar nicht erwartet. Thematisch und persönlich war für mich interessant, dass die Männer des Glaubens wie Josef und Jakob auch durch schwierige Phasen und Leid in ihrer Identität und Berufung reifen mussten. Der Spaziergang auf den Fichtelberg war trotz Matsch im Schuh und wolkiger Aussicht für mich ein Highlight! Nächstes Jahr bin ich definitiv wieder dabei.

**Joachim D.**
Liebe Brüder und Schwestern . Vom 13 - 16 Oktober habe ich am Männerwochenende im Erzgebirge teilgenommen. Es war für mich eine schöne Zeit, neue Brüder im Glauben kennenzulernen, untereinander austauschen, zusammen singen, Bibellesen, wandern und vieles mehr. Björn brachte uns nahe, das Leben von Joseph, sein Leid, seine Beziehungen zu seinen Brüdern und seinem Vater und am Ende wie er Barmherzigkeit ausübte mit seiner ganzen Familie. Das hat mich persönlich angesprochen, dass auch wenn wir mal Leid erfahren von unseren Mitmenschen, von unserer Familie , von unbekannten , Gott will das wir trotzdem immer barmherzig und vergebungsvoll sein sollen , auch in jeder noch so schwierigen Situation. Was meint Ihr? Wir haben schmackhaft gegessen, gut geschlafen, zwei Wanderungen gemacht. Ich habe es nicht geschafft auf den Fichtelberg zu steigen, bin aber einige Kilometer gewandert mit der Gruppe durch Fichtenwälder, sehr schön. Ich danke hier extra, Jörg und Guido die mich begleitet haben, da ich hinter der Gruppe blieb und der nicht so schnell hinterherfolgen konnte. Ich werde nicht vergessen abends auf den Sofas , mit einem Glas Wein und Schokolade, gespendet von Manfred , sehr interessante Gespräche hatten über Technik, Wissenschaft, Energiekrise, natürlich auch Politik usw. Sehr wichtig auch: Klaus Bergmann, Björn, Mathías und Manfred haben, wer wollte, für uns Hand aufgelegt und für uns gebetet. Ich bin sehr dankbar unserem Herrn, das ich dabei sein durfte, von der heiligen Schrift lernen konnte, Freundschaften geschlossen und vieles mehr.
Mit brüderlichem Gruß Joachim Driedger‌

**Matthias S.**
23 Männer nicht allein im Wald… Mitte Oktober machten wir uns auf einen gemeinsamen Weg. Das Männerwochenende im Erzgebirge war geprägt von großer Achtsamkeit untereinander, wir teilten nicht nur Essen, Zimmer und Wanderweg, sondern auch Lebensgeschichten. So wie Josef, Jakobs Sohn, sich von Gott getragen wusste, so trugen wir uns. Wir waren Brüder unter Brüdern…gern das nächste Jahr wieder.
Matthias Schmidt

**Jeremia R.**
24 Männer 3 Tage in einem Haus umgeben von Wald.
Wir hatten guten Input aus dem Leben von Josef aus der Bibel und aus den Leben der beiden Referenten. Ich empfand das Wochenende als eine gute Mischung aus Begegnungen mit anderen Brüdern, mit Gott und der Natur. Spaß, gutes Essen und Bewegung haben auch nicht gefehlt.
Zum Schluss sind wir gestärkt von dem Wochenende und einem Gottesdienst mit bewegenden Zeugnissen nach Hause gefahren.
Jeremia Rau

**Johannes-Benjamin A.**
Das diesjährige Männerwochenende fand im Erzgebirge, unweit des Fichtelberges statt. Dadurch, dass die Anreise bereits am Donnerstagabend geplant war, hatten wir im Vergleich zum Männerwochenende im vergangenen Jahr einen ganzen Tag mehr Zeit für Lobpreis, Bibelarbeiten und auch für Gespräche untereinander. Sehr bewegt hat mich zu sehen, wie Gott innerhalb eines Jahres spürbar an uns gearbeitet hat und dieses Arbeiten keineswegs abgeschlossen ist. Ganz persönlich möchte ich Zeugnis geben, dass ich wieder erleben durfte, dass Gott genau wusste, welche Fragen mich gerade umtreiben und er diese mit seinem Wort beantwortet hat! Sehr schön empfand ich auch die gemeinsamen Abendmahlsandachten am Morgen, weil wir so „anders“ in den Tag gestartet sind.‌

**Wolle**
Am Freitag, den 14.Okt. machten wir uns aus der Umgebung der Lutherstadt Wittenberg, in S./A. mal wieder auf dem Weg zu einem Männerwochenende, - diesmal nach Neudorf bei Oberwiesenthal am Fuße des Fichtelberges. Wir, das sind Thorsten, Kevin und ich (Wolle) trafen am Freitagmittag in der gewaltigen Unterkunft mit den vielen Gängen, Räumen und Zimmern, bei dem bereits am Donnerstag-Abend begonnenen Seminar, wie geplant ein. Wir behandelten und lernten von der gewaltigen Lebensgeschichte des Josef und seinen vorbildlichen Charaktereigenschaften. Vor allem in den Kleingruppen-Gesprächen konnten wir uns gegenseitig anvertrauen. Die vertrauliche und persönliche Atmosphäre in dieser Art Zusammenkunft ermöglichte einen ehrlichen Umgang mit unseren Schwächen und Baustellen, so dass wir von den Erfahrungen des anderen profitierten und Verständnis und Hilfen empfingen. Die angeschobenen Themen konnten wir bei ausgiebigen Wanderungen vertiefen. Vor allem das unkomplizierte Wandern bot eine ideale Möglichkeit sich mit wechselnden Gesprächspartnern ganz ungezwungen auszutauschen. Besonders wertvoll waren die Segnungszeiten am Samstag-Abend und am Sonntag im Gottesdienst, in denen Gott uns beschenkte, wir alte Lasten ablegen konnten und wir mit neuen Zielen, klaren Blicken für die nächsten Schritte in unsere Zukunft und Visionen gesegnet wurden.

LG Wolle aus Bergwitz bei Wittenberg ????

**Jörg B.**
**Ein kurzer Rückblick ins Sehmatal, Männerwochenende im schönen Erzgebirge:**

**Josef, ein Mann der Barmherzigkeit? ... Das war mir neu!!!**

Aber vom Anfang:   siehe wie fein und lieblich ist`s, ... Ps.133,1 (ein Lied Davids im höheren Chor!).

Und genau so war es! Täglich Abendmahl feiern, ehrliche Gemeinschaft, den Alltag hinter sich lassen, und sich von Björn und Klaus in die alte Josefgeschichte mitnehmen lassen, das war genau  DAS, was in diesen "verrückten Zeiten" dringend bei mir angesagt war. Ich bin schon ein paarmal im Bethlehemstift in Sehmatal gewesen und wusste: das wird "krisensicher". Hausvater Jens managt das Haus souverän und entspannt. Die Mitarbeiter haben jeden (auch kulinarischen) Wunsch prompt erfüllt, und der noch immer vorhandene Ostcharme vermittelt ein authentisches Heimatgefühl.  23 Männer waren dabei, (eine internationale Truppe!) aber die ganz junge "Mannschaft" hat leider was verpasst!

In den Tageseinheiten war alles dabei: Lobpreis (danke nochmals Manfred! War echt super!) Anbetung, Abendmahl, natürlich die Geschichte um Josef, ganz persönliche Kleingruppen, eine kleine Entdeckungsreise ins Sehmatal bis zur Privatkapelle, eine große Tour zum Fichtelberg, sogar das Wetter hatte gute Laune.

In der Josefgeschichte wurden die Männer in seelsorgerliche Sichtweisen hineingeführt.
Josef: verraten und verkauft, versucht,  eingesperrt und vergessen, (aber barmherzig?)  zeigt in der Geschichte auf, das ein Festhalten an GOTT (als Typus für Jesus) doch zum Segen für viele bestimmt ist, und er und sein Volk samt den Ägyptern GOTTES Barmherzigkeit erfährt. Der Plan GOTTES geht in jedem Fall auf. Josef: 1. Mo. 41,16 : GOTT wird verkündigen, was dem Pharao zum Wohl dient!

Der Höhepunkt vom Männerwochenende war der Segnungs- und Zeugnisabend, an dem auch wir Jesu Zuspruch, Segen und Barmherzigkeit erfahren durften! Es stimmt, wir haben einen treuen gnädigen und barmherzigen HERRN!

Am meisten haben mich die unfassbar ehrlichen Erfahrungsberichte von Björn und Klaus aus deren eigenem Leben angesprochen. Das war seelsorgerlich das Ehrlichste und  Wertvollste was ich in den letzten Jahren erleben durfte. Und das Besondere: Ich weiß wie GOTT alles am Ende zu seinem gutem Ziel ausführt! Nochmal Josef: [1.Mo](http://1.Mo "‌"). 50,20: Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun, aber GOTT gedachte es gut zu machen, ...

Ganz zum Schluss hat ein Bruder als Abschiedsgeschenk noch "original Ost Taschentücher" jedem Mann geschenkt! Vielleicht ist das Eine oder Andere bei der Verabschiedung in Gebrauch gekommen.

Ich melde mich schon mal "prophylaktisch" für das nächste Männerwochenende an, so GOTT will und wir leben!

Ich grüße die Geschwister in Leipzig und alle die diese Zeilen lesen mit Phil.1, 3-6,

Der HERR segne Euch, Jörg B., aus Straubing/Niederbayern.

**Dirk R.**

Ein Männerwochenende im Sehmatal Neudorf/Erzg. das fetzt. Die Ankunft war entspannt, trotz Stau in Leipzig. Die Tage verliefen sehr gemütlich, mit Morgenandacht (wer mochte), Frühstück etc.

In den thematischen Einheiten berichteten Björn und Klaus über Josef. Dabei brachten beide zusätzlich ihre eigenen Erfahrungen mit in den Diskurs ein. Die Wanderungen (oder wie mancher sagte: "Es ist ein Spaziergang.") waren sehr gut. Höhepunkte waren dabei die Einkehr in der Kapelle in Neudorf und das Erreichen des Gipfels des Fichtelbergs. Ich kannte Neudorf schon aus früheren Jahren (Chorprobe EOS bzw. Carl von Bach Gymnasium aus Stollberg/ Sachsen). Klaus und Björn oder Björn und Klaus haben einen neuen Meilenstein geschaffen für ein (hoffentlich künftig regelmäßiges) Bergwochenende in Sachsen und in meiner Heimat dem Erzgebirge.‌

Liebe Grüße Dirk Römer

Das war viel Text. Na klar. Aber vielleicht haben euch die Rückmeldungen der Männer ja neugierig auf das nächste Männerwochenende gemacht.
-> Hier nochmals der Termin: 19.10.-22-10.2023 im Erzgebirgshof „Bethlehemstift“, Vierenstraße 22, 09465 Sehmatal Neudorf**

Wir freuen uns, Dich im nächsten Jahr dort zu treffen.

Herzliche Grüße
Björn Karachouli & Pfr. i.R. Klaus Bergmann

Möglichkeiten zum Mitsingen

1. Kinder-und Jugendchor des Pavillon der Hoffnung und der Andreasgemeinde Leipzig

Claudia Laule lädt herzlich die Kinder unserer Gemeinde ein und freut sich über einen größer werdenden Chor. Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 15 Jahren singen gemeinsam Singspiele, Musicals, moderne und alte Lieder sowie Kirchenlieder.
Verschiedene Projekte werden in Zusammenarbeit mit anderen Chören durchgeführt.

Wann? Donnerstag, 16 Uhr 45 bis 17 Uhr 30
Wo? Pfeffingerstraße 29, 04277 Leipzig bei Frau Chorleiterin Claudia Maria Laule

Tel.: 0152/59552492
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
https://violinlehrer-leipzig.de/violinistin

2. Lobpreisbands
Es gibt einige Lobpreisgruppen in unserer Gemeinde, wo Du vielleicht mitsingen oder mit musizieren könntest. Wer schon länger mal darüber nachgedacht hat, wer Freude hat, mit seinem Instrument oder mit seiner Stimme Gott in dieser Weise zu ehren, kann gern mit Manfred Lohöfener Tel. 0341/3586222 ins Gespräch kommen. 

3. Gospelchor mit Erik Emanuel Wohlrab:

Wann? Dienstag 19 bis 21 Uhr 

Wo? Pavillon der Hoffnung, Raum Herzliya
Wer Lust auf Gospels hat, kann sich hier informieren und mitsingen.

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/-gospelchor-neustart-hast-du-lust-mitzusingen-komm-vorbei-/2168326173-262-4259?utm_source=gmail&utm_campaign=socialbuttons&utm_medium=social&utm_content=app_ios

4. Zum Weitersagen:

Corinna Kosin beginnt einen Chor mit ukrainische Flüchtlingen. Dafür kann gern eingeladen werden.

Wann? Immer mittwochs 11:00 -12:30 Uhr

Wo? im Kulturwerk, Puschstr.9, MH 14.

Jeder, der selber mitsingen möchte oder jemanden kennt, meldet sich bitte bei Corinna Kosin Tel. 0341/3019561

 

 

WillowCreek Leitungskongress 2022

Ein Teilnehmer berichtet mit interessanten Gedanken, die auch für unser Gemeindeleben nachdenkenswert sind:

Stell dir vor, wie es ist, wenn sich 4.650 Christen ohne sichtbare Beschränkungen im Plenum auf der Neuen Messe Leipzig und an acht Übertragungsorten treffen, um sich mit drängenden Fragen unserer Zeit auseinander zu setzen und neue Verbindungen untereinander und mit Gott zu suchen. Das war der Leitungskongress LK22 unter dem Motto „Connected“ – und ich war dabei!

Eigentlich hätte ich schon nach dem ersten Vortrag von Prof. Dr. Michael Herbst: „Als Gemeinde wieder an Momentum gewinnen“ gleich wieder gehen können, weil schon da so viele Impulse gegeben wurden. Was blieb bei mir hängen? Zunächst „Krise ist das neue Normal!“, das gilt sowohl gesamtgesellschaftlich mit Pandemie, Krieg und Klimakrise, als auch für die schrumpfende Kirche und führt zu schwer verdaulichen Einsichten für Christen:
• Die neue Normalität wird nicht christlich sein.
• Nichtchristen leben zufrieden und benötigen keine Kirche.
• Viele Menschen trauen Christen nicht über den Weg, die Skandale zeigen Wirkung.
• Es gibt feindliche Haltungen gegenüber dem Christentum, die offen vorgetragen werden bis hin zu Gewalt gegenüber kirchlichen Gebäuden oder Amtsträgern.

Doch Kirche in der Minderheit zu sein ist nicht schlimm, das ist eine ehrliche Kirche, das ist Kirche mit „Momentum“ (ein Begriff aus der Wirtschaftswelt, der den Schwung bzw. die Wucht einer Organisation oder eines Börsenkurses meint). Die Kirche der Apostelgeschichte ist beispielhaft für diese Kirche mit „Momentum“.

Die drängende Frage ist, wie Gemeinden wieder „Momentum“ gewinnen. Das lernen wir aus der Apostelgeschichte und erkennen die Merkmale:
• Wir Christen gehen mit Vorfreude zum Gottesdienst. Wir sind lebensfroh und realitätsnah. Auch unsere Kinder wissen, dass es im Gottesdienst wieder spannend wird.
• Wir sind „connected“ und treffen uns in Hauskreisen, wir reden stolz von Jesus.

Schließlich gibt uns Prof. Herbst fünf Anregungen:
1. Wir Christen begreifen die Lage der Kirche als „Platzanweisung Gottes“, wir nehmen die Situation an, so wie sie ist, ohne dabei zu resignieren. Die Kirche, wie wir sie früher kannten, wird es allerdings nicht mehr geben.
2. Wir suchen Gott im Gebet, auch und gerade im Blick auf unsere Gemeinden. Wir behandeln das Gebet nicht als einen „Zaubertrank“, mit dem wir Gott manipulieren können, sondern wir bekennen unser Versagen und halten unsere leeren Hände hin.
3. Wir suchen Versöhnung in der Zerstrittenheit der Christenheit, die katastrophal ist und als gescheitertes Projekt angesehen werden muss. Wir lernen, uns in der Verschiedenartigkeit zu lieben, wir akzeptieren die bleibenden Unterschiede und haben Respekt voreinander.
4. Wir feiern aufs Neue Gottes Evangelium, die Gute Nachricht, dafür darf unser Herz brennen. Gott kann und wird uns nicht aufgeben, er hat einen Platz im Himmel für uns – mit Namensschild für dich und für mich. Die Erlösung kommt, weil in Jesu Opfertod Versöhnung geschah.
5. Wir blasen zum Aufbruch, nicht zum Rückzug. Wir werden uns nach außen wenden, weil wir die Gute Nachricht, das Evangelium im Herzen haben und weiter tragen. Wir dürfen erwarten, dass wir selbst im Gehen verändert werden, wir selbst werden erneuert.

Viele junge Pfarrer werden mit neuem Elan und Jesus im Herzen in den Dienst gehen. So viele Ehrenamtliche brennen im Dienst für Jesus. Das ist die Hoffnung für die Zukunft der Kirche, die in den Händen von Jesus Christus selbst liegt.

Das ist bereits so viel Material aus dem ersten Vortrag – und über ein Dutzend weitere Referate sollten noch folgen. Gern berichte ich in Gemeindegruppen noch mehr vom Erlebten, ladet mich doch dazu ein.

Autor: Manfred Lohöfener

Bilder: © Willow Creek Deutschland52309731783 f263e3f466 k

Albanienmissionsreise - ein Reisebericht von Elke Holtz

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Als ich das Jahresprogramm 2022 vom Missionswerk Josua/Zagelsdorf durchblätterte, blieb mein Blick auf einer geplanten Albanien­missionsreise hängen und das Interesse, daran teilzunehmen, war geweckt. Erstaunlicherweise bekam ich grünes Licht für die Reise von meinem Chef und von meinem Ehemann, für den es bedeutete, unsere Kinder samt Hund allein zu versorgen. Also meldete ich mich an, ohne genau zu wissen, was mich erwarten würde und flog Ende Mai nach Albanien.

Zu unserem Team gehörten Kirstin aus der Nähe von Hannover, Markus aus Berlin, Karl aus Leipzig sowie Ingrid und Johannes aus Zagelsdorf. Vestim und seine Frau Merita, beide leiten eine kleine Gemeinde in Tirana, waren sehr gute Gastgeber und unterstützten uns bei unserem Aufenthalt, wo es ging.  Sie sind ehemalige Bibelschüler vom Missionswerk Josua.

Häufig gingen wir in ein Caféhaus. Die Albaner trinken ihren Kaffee meist außerhalb und in Gesellschaft. Eine Aussage von Ingrid habe ich mir notiert: „Die Deutschen arbeiten und wenn noch Zeit ist, dann pflegen sie ihre Freund­schaften. Die Albaner pflegen ihre Freundschaften und wenn noch Zeit ist, dann arbeiten sie.“ Sicherlich wäre es gut, von­einan­der zu lernen.

An zwei Tagen verteilten wir in der Umgebung Einladungen für die abendlichen Evangelisa­tions­­veranstaltungen. Diese fanden auf einer Wiese rund um eine ehemalige Ziegelfabrik statt. Zur Abendveranstaltung kamen einzelne Gäste, aber auch zahlreiche Gemeindemitglieder hatten sich eingefunden. Wir sangen, gaben Zeugnis und predigten.

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Ein Albaner, Baschi aus Hamburg, den wir eingeladen hatten, hörte aufmerksam zu. Nach der Veranstaltung konnte ich noch lange mit ihm reden. Er erzählte viel über die Geschichte seines Landes. Er verglich die Zeit Albaniens unter Enver Hoxha mit dem heutigen Nordkorea. Religion war, seitdem sich Albanien 1967 als ersten atheistischen Staat der Welt bezeichnet hatte, verboten und alles, was nur danach roch. Wurde jemand bei der Religionsausübung erwischt oder besaß er religiöse Dinge, reichte das, um in ein Strafarbeitslager zu kommen, von denen es über hundert im ganzen Land gab.

So erzählte er mir von seinem Mathematiklehrer. Weihnachten zu feiern war verboten in dem damaligen Albanien. Alle feierten den Jahresübergang und stellten dafür einen Baum auf. Sein Lehrer bat Baschi, ihm einen Baum zu besorgen und zwar etwas früher und am besten am Abend, wenn es bereits dämmrig sei. Baschi wunderte sich darüber, aber erfüllte den Wunsch. Später fragte er seinen Lehrer, warum er den Baum so früh haben wollte. Da verriet dieser ihm, dass er Christ sei und Weihnachten gefeiert habe.

An einem Morgen fuhren drei Leute aus unserem Team zusammen mit Vestim in ein Gefängnis. Wir konnten ca. 20 Gefangenen Zeugnis geben, ihnen von der Hoffnung in unserem Leben berichten. Auch ein Schweizer saß ein und kam mit zur Versammlung. Dadurch hatten wir einen optimalen Übersetzer.

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Am Sonntagsgottesdienst beteiligten wir uns in verschiedener Form. Ich hatte den Eindruck, den Leuten zu sagen, dass jede gute Gabe von Gott kommt und nur er unser Herz froh machen kann. Auch wenn die meisten Albaner wenig materiellen Besitz haben und sehr herausgefordert sind, haben sie doch Schätze: ihr herzliches Miteinander, ihr schönes Land, die wunderbare Natur.

Am letzten Tag fuhren wir in das Stadtzentrum und besuchten u. a. das eindrucksvolle Bunkermu­seum, in dem die jüngere Geschichte Albaniens aufgearbeitet wird. Die Reise war reich an Eindrücken und Erlebnissen.  Und obwohl ich kam, um den Menschen zu dienen, bin ich beschenkt nach Hause geflogen.

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Konzert mit Markus Holtz am 09.07.2022

Hallo Leute,

nach 8 Jahren ist es nun soweit: Ich werde mein erstes Konzert in Leipzig geben, seit ich anfing Gitarre zu spielen. Das ist für mich eine große Herausforderung, nicht nur musikalisch, sondern auch spirituell und seelisch, da ich in meinen Songs, die oft auch gesungene Gebete sind, viel von mir preisgebe.

Ich werde mich mit drei verschiedenen Gitarren, geloopter Livepercussion und Flügelhorn durch sieben Genres hangeln in einer werkstattähnlichen Performance. Neben Gospelklassikern und Jonny-Cash-Adaptionen gibt es viele eigene Songs von Liedermacherstyle bis hin zu angejazzten Nummern und sogar leicht psychedelischen Songs als Klagegesang. Lasst Euch überraschen!

Wann: Samstag, 09.07.2022 um 19 Uhr
Wo: Marienkirche Stötteritz, Dorstigstr. 5

(Eintritt frei, um Spende wird gebeten.)

Ich würde mich freuen, mit einer soliden Fanbase anzureisen und zähle auf Euch.

Euer Markus

Buchvorstellung "Von Generation zu Generation" von Bayless Conley

Eine Rezension von Veronika Günther

Dietrich Bonhoeffer: „Die letzte verantwortliche Frage ist nicht, wie ich mich heroisch aus der Affäre ziehe, sondern wie eine kommende Generation weiter leben soll. - Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung, DBW Band 8, Seite 24 f)

Seit der Schöpfung haben wir durch Gott das Privileg erhalten, freie Entscheidungen zu treffen. Es ist ein Geschenk mit durchaus weitreichenden Konsequenzen. Das zeigt sich bereits zu Anfang, mit der Wahl der „verbotenen“ Frucht, durch die die ersten Menschen ihren Zutritt zum Garten Eden verloren. Der erste Mord folgte eine Generation später. Gott sprach zu Kain, als er dessen Absichten erkannte. Aber dies hinderte ihn nicht daran, seinen eigenen Bruder Abel zu töten.

So zieht sich durch die Geschichte dieser Welt und der Menschheit von Beginn an ein Band von Bitterkeit. Wir sollten uns wie Brüder und Schwestern lieben und unterstützen und doch sehen wir unermessliches Leid, das ein Mensch dem anderen zufügt.

Gibt es noch Hoffnung für uns? Ich stelle mir Jesus vor, wie er auf seinen Schultern den Schmerz von Generationen bis heute getragen hat und das lässt mich aufatmen. Wie gut, dass Gott uns niemals verlassen hat und uns seine Weisheit und Hilfe so gern schenkt.

Doch wie sollen wir heute leben? Wofür sollen wir uns entscheiden? Inmitten einer globalen Politik- und Klimakrise samt Rohstoffknappheit fällt die Wahl meist auf das vermeintlich kleinere Übel. Das ist unbefriedigend. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir Möglichkeiten haben, Positives in unserem Umfeld und für unsere Zukunft auf dieser Erde zu bewirken.

Zur Inspiration stelle ich Impulse eines amerikanischen Pastors vor.

„Von Generation zu Generation“ ist in großen Lettern auf dem orangefarbenen Buchcover zu lesen. Darunter befinden sich flüchtig skizziert zwei Personen bei einer Staffelübergabe. Auf der Rückseite lächelt ein Mann im Karohemd. Bayless Conley ist es, der seine Gedanken über die Förderung der kommenden Generation mit uns teilt. Es ist kein Roman, eher ein Arbeitsbuch, das Anekdoten bereithält und zahlreiche Bibelzitate im Zusammenhang erklärt. Darüber hinaus sind Übungen enthalten sowie Vorschläge für die praktische Umsetzung.

Conley betont unsere Verantwortung, Gottes Weisheit weiterzugeben und unsere Kinder von unseren Erfahrungen profitieren zu lassen.

„Jede Generation soll die nächste inspirieren, ermutigen, belehren, unterstützen und für sie beten- und wir alle sollen Gott gemeinsam dienen.“ (vgl. Conley 2015, S. 40)

Darüber hinaus fordert er die ältere Generation zur Präsenz im Leben der Jüngeren auf. Wir sollen teilen, was wir gelernt haben.

„Es ist falsch, eine neue Generation ganz von vorn anfangen zu lassen. Die ältere Generation sollte niemals sagen: ‘Wir mussten es auch auf die harte Tour lernen. Also schaut selbst, wie ihr das macht.’" (vgl. Conley 2015, S. 40)

Als verschiedene Generationen stehen wir miteinander vor Gott, um ihm zu dienen. Es gibt keine festgemeißelte „Thronfolge“, vielmehr betont Conley die Bezogenheit der Generationen aufeinander und die gegenseitige Bereicherung. Die Offenheit füreinander muss auf beiden Seiten gegeben sein. Es ist ein Prozess des gemeinsamen Lernens. „Der Moment, in dem der Stab übergeben wird, dauert auf der Rennbahn nur wenige Sekunden- aber geistlich dauert er Jahrzehnte. Und genau damit werden Sie und ich für den Rest unseres Lebens auf der Erde beschäftigt sein: als Mitglieder von Gottes Familie, ob jung oder alt, miteinander zu laufen und miteinander zu dienen.“ (vgl. Conley 2015, S. 17)

Mit Gottes Hilfe ein Vorbild zu werden, ist dem Autor besonders wichtig.

Er beschreibt Kriterien guter Leiterschaft und Persönlichkeitsmerkmale. Schließlich definiert er die Absicht geistlicher Vaterschaft.

„Das Ziel eines geistlichen Vaters sollte es sein, seine Kinder zu einer geistlichen Reife und Freiheit zu führen, in der sie ihre Identität und die Gaben Gottes entfalten können […]. Wir wollen die jüngere Generation gewinnen, fördern und einsetzen.“ (vgl. Conley 2015, S. 60)

Wie kann das Miteinander der Generationen in der Gemeinde praktisch aussehen? Dazu teilt Pastor Bayless Conley zahlreiche seiner erprobten Formate. Sie sind einfach umzusetzen und darunter ist mindestens eine interessante Aktivität für jeden Charakter zu finden.

Wichtig sind ihm gemeinsame Veranstaltungen, beispielsweise ein wöchentliches Bibelcafé mit jungen und älteren Leuten, regelmäßig gemeinsam angeln oder golfen zu gehen. Auch regelmäßige Tischgemeinschaft von jungen und älteren Menschen und der Austausch junger und älterer Ehepaare lässt beide Seiten profitieren. Den Zusammenhalt können besonders gelegentliche Teamtage stärken.

In diesem Sinne, schauen wir nach vorn. Tun wir Gutes füreinander und vertrauen wir auf Gottes Hilfe entlang unseres Weges.

Das vorgestellte Buch ist online im Shop von Bayless Conley erhältlich bzw. leihweise bei Christian Keller

https://bayless-conley.de/produkt/von-generation-zu-generation-arbeitsbuch/

Buchvorstellung "Das Haus der Frauen"

Das Haus der Frauen

von Laetitia Colombani

Bevor ich mit meiner Buchvorstellung beginne, möchte ich das Zitat voranstellen, mit dem auch das Buch beginnt:

               Solange Frauen weinen, wie sie es jetzt tun – will ich kämpfen.

               Solange Kinder Hunger leiden müssen, wie sie es jetzt tun – will ich kämpfen. (…)

               Solange es Mädchen gibt, die auf der Straße unter die Räder geraten (…) – will ich kämpfen.

               Ich kämpfe bis zum letzten Atemzug.

               (William Booth, Gründer der Heilsarmee)

Ich mag Romane, in denen sich in zwei Erzählsträngen die Handlung in zwei Zeitebenen entfaltet. In „Das Frau der Frauen“ ist es so, dass man in der Gegenwart Solène begleitet und in der Vergangenheit Blanche Peyron kennenlernt.

Solène ist eine erfolgreiche Anwältin und lebt in einem schicken Pariser Viertel. Mit den Armen und Bedürftigen ihrer Stadt hat sie kaum Berührungspunkte. Das wird sich im Laufe der Geschichte ändern. Zunächst aber erleidet Solène aufgrund eines schockierenden Ereignisses einen psychischen Zusammenbruch. Sie ist nicht mehr in der Lage zu arbeiten, ja kaum fähig das Haus zu verlassen. Als Teil ihrer Therapie empfiehlt ihr ein Arzt, durch eine ehrenamtliche, soziale Tätigkeit ihrem Alltag einen neuen Sinn zu verleihen.

So landet sie schließlich im Palast der Frauen, einem Frauenhaus der Heilsarmee. Ihre Aufgabe ist es, für die dort lebenden Frauen Briefe zu schreiben. Doch dazu später mehr.

In der zweiten Zeitebene, die sich parallel zur Gegenwart entwickelt, geht es zurück in die Vergangenheit, zum Ende des 19. / Anfang 20. Jahrhunderts und wir lernen die reale, historische Person Blanche Peyron kennen.

Kennst du Blanche Peyron? Vor der Lektüre von „Das Frau der Frauen“ sagte mir der Name jedenfalls absolut nichts.

Im Juli 1926 öffnete in Paris auf dem Gelände eines ehemaligen Klosters der Palast der Frauen seine Türen als Obdach für Frauen und Kinder mit über 700 Zimmern. Möglich gemacht hat dies vor allem der unermüdliche Einsatz einer Frau: Blanche Peyron.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Albin Peyron hat sie ihr Leben als Offizierin und später als Kommissärin der Heilsarmee den Ärmsten der Armen und unter ihnen vor allem Frauen und Kindern gewidmet.

Auch in die Arbeit und Struktur der 1865 in London gegründeten Heilsarmee erhält man einen kleinen Einblick.

In der Gegenwart lernen wir nun einige sehr, sehr verschiedene fiktive Frauen kennen, die eine Gemeinsamkeit verbindet: Sie alle sind Bedürftige und Gestrandete, die ihren Unterschlupf im Palast der Frauen gefunden haben.

Die Schicksale dieser Frauen, auf die der Leser gemeinsam mit der Hauptprotagonistin Solène trifft, machen nachdenklich und berühren. Doch zunächst einmal machen es die Frauen Solène gar nicht so leicht zu helfen und sie findet erst einmal gar keinen Zugang zu ihnen. Langsam jedoch kann sie das Vertrauen der Frauen gewinnen und ihnen mit Schreiben an Behörden, Bewerbungsschreiben, aber auch sehr persönlichen Schreibaufträgen helfen. Dabei sind auch durchaus amüsante Episoden eingeflochten. Beispielsweise wird Solène für eine Bewohnerin einen Brief an HM The Queen Elisabeth II. schreiben. Aber was es damit auf sich hat und ob die Queen antwortet, wird hier nicht verraten.

Eine der Stärken von „Das Haus der Frauen“ ist es, dass es Laetitia Colombani gelingt, auf nur etwa 220 Seiten eine runde, geschlossene Geschichte zu erzählen.

Für mich als Vielleserin hätte der Roman allerdings gerne 100 Seiten mehr haben dürfen. Der Kürze und Kompaktheit des Romans geschuldet, bleibt leider manches an der Oberfläche. Durch die Vielzahl der Nebencharaktere können deren Geschichten leider nicht auserzählt werden. Ich hätte mir da doch ein wenig mehr Raum gewünscht. Aber bei der Fülle der gesellschaftlich relevanten Themen, die hier angesprochen werden, ist wohl bei nur reichlich 200 Seiten nicht mehr als ein Anreißen möglich.

Außerdem ist mir das Ende des Buches dann doch ein wenig zu zuckrig geraten. Doch ich verstehe und respektiere das Ziel der Autorin, die Geschichte auf ein sehr hoffnungsvolles Ende zulaufen zu lassen.

Das in Worte gekleidete Denkmal, das die Autorin mit diesem Buch einer besonderen und zu Unrecht weithin unbekannten Frau gesetzt hat, verdient meiner Ansicht nach aber Aufmerksamkeit. Ich habe den Roman trotz seiner kleinen Schwächen sehr gern gelesen.

Blanche Peyron, geboren am 8. März 1867 in Lyon - verstorben am 21. Mai 1933 in Paris.

Noch ein Extra-Tipp von mir:

Das Buch hat, wie ich finde, ein ausgesprochen schönes Cover und musste allein schon deshalb als Dauerbewohner in mein Bücherregal einziehen. Ansonsten bin ich jedoch eine rege Nutzerin unserer sehr gut ausgestatteten Leipziger Stadtbibliothek. „Das Haus der Frauen“ ist sowohl in der Hauptbibliothek als auch in zahlreichen Stadtteilbibliotheken vorhanden, ebenso das Hörbuch.

Und natürlich bleibt es dabei:

Lesen lohnt sich!

Eure Jacqueline

Aus der internationalen Gemeindearbeit

Aus der internationalen Gemeindearbeit

Für einen Bruchteil von Sekunden versteinern sich die Gesichtszüge, dann hellen sie sich auf und die Anfänge eines Lächelns sind zu sehen. Eine Hand fährt mit mittlerer Geschwindigkeit zur Stirn und legt sich mit einem kaum hörbaren Geräusch darauf. „Ach so! Jetzt verstehe ich, ich habe es immer falsch gesagt“!

Es ist wunderbar, Menschen beim Deutschlernen zu helfen. Momente wie diese sind einfach großartig zu erleben. Wenn Menschen in Deutsch anfangen zu verstehen und sich verständlich ausdrücken zu können, ist das eine Freude – denn dann wird Beziehung möglich.

10 intensive Deutsch-Lern-Tage liegen hinter uns. Wir freuen uns, zwei iranische und zwei afghanische Frauen beim Deutschlernen zu unterstützen. Alle sind Anfänger, aber haben sich schon einen Überlebenswortschatz angeeignet. Wir wollen sie weiterbringen und haben ihnen zugesagt, 100 Stunden Unterricht zu geben.

Ein zweijähriger Junge möchte parallel unterhalten werden. Da wir zu zweit sind, wechseln wir uns mit Unterricht und Kleinkindbetreuung ab.

Wir fangen den Tag mit einem Bibelvers an – es ist gar nicht so einfach, einen Vers mit Wörtern zu finden, den alle verstehen können.

Nach dem Bibelvers geht es weiter mit dem Unterricht für 4 Stunden. Nur Deutsch ist während des Unterrichts erlaubt, auch untereinander und in den Kaffeepausen machen wir ‚Small-Talk‘ in Deutsch.

Sprache ist natürlich ein wichtiger Schlüssel zur Integration.
Aber um was geht es da eigentlich?

Migrantenarbeit 1 1

Menschen, die nicht aus Deutschland sind, stellen fest, dass das Leben hier anders funktioniert.  Noch schlimmer aber ist, dass sie nicht mehr die gleiche Identität haben, wie in ihrer Heimat. Sie brauchen eine neue „Familie“, in der sie das Leben neu lernen können.

Das ist ein schwieriger und schmerzlicher Prozess. Nicht alles an verlorener Identität kann ersetzt werden und viele müssen auch lernen, mit Verlusten zu leben. Je mehr Beziehung diese Menschen zu verschiedenen Deutschen aufbauen können, desto besser!

Diesen Prozess wollen wir unterstützen.Migrantenarbeit 2

An manchen Sonntagen nach dem Gottesdienst wollen wir Zeit mit der kleinen internationalen Gruppe der Andreasgemeinde verbringen. Die Gruppe besteht derzeit aus Leuten von Syrien, Irak, Marokko, Iran, Afghanistan und Rumänien. Hierzu möchten wir gerne noch deutsche Gemeindeglieder einladen.

Meist am ersten Sonntag im Monat wollen wir gemeinsam Mittagessen. Jeder der kommt, bringt etwas zu Essen mit oder wir haben Gemeinschaft beim Kirchencafé, wenn das wieder stattfindet. Auch gemeinsame Freizeitaktivitäten sind geplant (Bowlen, Beachvolleyball) So wollen wir Gemeinschaft zwischen den Kulturen erleben.

Bei Interesse meldet Euch bei Jörg: 01729185230

Als Team, bestehend aus Markus Holtz (Leiter der internationalen Gemeindearbeit der Andreasgemeinde) und Angela und Jörg Zimmermann (Partner der Gemeinde und Missionare der DMG), werden wir zusammen mit unserer Gruppe am 24.04. den Gottesdienst gestalten. Herzliche Einladung auch dazu, bewusst die ‚Fremden‘ in unserer Mitte wahrzunehmen und anzusprechen.

MarkusJA

Es muss nicht immer organisiert sein, ein freundlicher Gruß, ein paar Worte, vielleicht den Namen herausfinden und sich bis zum nächsten Mal merken… oder sogar ein Besuch bewirken Großes in den Herzen der Menschen, die sich oft einsam und fremd fühlen.

Buchverlosung - Komm Geist Gottes

Komm Geist Gottes
Wie eine Einladung alles verändert
von Swen Schönheit, erschienen 03.2022 im GGE Verlag

Wir freuen uns sehr, dass der GGE Verlag uns ein Gratisexemplar zur Verfügung gestellt hat, das wir unter den Lesern unseres Newsletter verlosen dürfen.

Wie für so vieles im Leben, gibt es auch für diese Verlosung einige kleine Regeln.
Du musst mindestens 18 Jahre alt sein und die Möglichkeit haben, Dir das Buch im Gemeindebüro abzuholen (oder Dir abholen zu lassen). Ein Postversand ist nicht vorgesehen.
Du möchtest an der Verlosung teilnehmen? Dann schreibe einfach eine Mail mit dem Betreff: „Buchverlosung“ an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Einsendeschluss ist der 30.04.2022.
Die Verlosung erfolgt natürlich ohne notarielle Aufsicht und unter Ausschluss des Rechtsweges nur durch die zarten Finger einer noch zu bestimmenden Person.

Dem Gewinner wünschen wir viel Freude mit dem Buch!

Empfehlung: Dieses Buch ist auch gut geeignet für das gemeinsame Lesen im Hauskreis.

Lust auf Mehr?
Zusätzlich biete ich die Möglichkeit eines Buddyreads an. Was heißt das?
Ich lese das Buch parallel zu Dir in Deinem Tempo. Vorab stimmen wir uns darüber ab, in welche Abschnitte wir die Lektüre aufteilen und nach jedem Abschnitt tauschen wir uns über den Inhalt aus. Am Ende schreiben wir gemeinsam oder auch nur ich einen kleinen Bericht über die Lektüre, der dann im Newsletter veröffentlicht wird. Du bestimmst natürlich komplett darüber, ob Dein Name in diesem Bericht genannt werden darf und wieviel aus dem Austausch darin auftauchen darf. Lesen ist immer auch eine sehr persönliche Sache und deine Persönlichkeitsrechte werden wir uneingeschränkt beachten!

Wenn Du das Buch alleine oder mit Deinem Hauskreis liest, kannst Du gerne für den Newsletter einen kleinen Leseeindruck verfassen.

All dies ist jedoch nicht ausschlaggebend für den Gewinn dieses Buches, es ist keinerlei Verpflichtung damit verbunden! Wir sind überzeugt, dass in jedem Fall Segen fließen wird, egal bei wem das Buch landet.

Und natürlich gilt wie immer: Lesen lohnt sich!

Eure Jacqueline Römer

Damit Du weißt, worum es in dem Buch überhaupt geht, hier nun der Klappentext:

Wie eine Einladung alles verändert

Wer eine Einladung ausspricht, wartet auf Antwort. Vor allem, wenn die Einladung von Herzen kommt. Gott lädt uns ein, zu ihm zu kommen. Dieser Grundton zieht sich durch die gesamte Bibel: „Kommt alle zu mir! Bei mir werdet ihr Ruhe finden“ (Matthäus 11,28).
Zugleich wartet Gott darauf, dass wir ihn einladen: „Komm, Geist Gottes!“ Mit diesem Gebetsruf haben sich Menschen zu allen Zeiten und aus den unterschiedlichsten Kulturen für Gott geöffnet: in Form von Liedern und Gebeten, in ihrer ganzen Existenz und mit erstaunlichen Auswirkungen.

„Wie eine Einladung alles verändert …“ Bei diesem Untertitel denken Sie vielleicht an gute Freunde, die Einladung zu einem besonderen Abend oder eine spannende Reise. Einladungen können unserem Leben eine neue Richtung geben. Wenn wir Gottes Geist einladen, kommen Licht und Wärme, Frieden und Geborgenheit in unser Leben. Er bewegt uns in die richtige Richtung, Gott wartet auf unsere Antwort. Ein kleiner Anfang kann alles verändern.

Ein Kurs für authentische geistliche Erfahrungen

Vielleicht sind Sie bereits auf der Suche nach der spirituellen Dimension. Vielleicht haben Sie schon verschiedene geistliche Erfahrungen gemacht. Oder Sie haben bisher kaum etwas über den Heiligen Geist gehört.

Wie auch immer: Dieses Buch will Sie persönlich inspirieren. Es ist bewusst so gestaltet, dass es sich auch als Grundlage für einen Kurs verwenden lässt: für Abende in einer Kleingruppe, im Rahmen einer Gemeindeveranstaltung oder als Gottesdienstreihe. „Komm, Geist Gottes!“

Lassen Sie sich einladen auf einen Weg, der Sie zu neuen, frischen Erfahrungen mit Gott führt!

Buchvorstellungen- Samuel Koch

Samuel Koch

Bei mir durfte im letzten Monat das 2019 erschienene Buch „STEH AUF MENSCH! Was macht uns stark? Kein Resilienz-Ratgeber.“ von Samuel Koch einziehen. Ich habe noch nicht reingelesen, aber in dem Zusammenhang kam mir die Idee, Euch seine beiden anderen Bücher zu empfehlen.

Zwei Leben“, erschienen April 2012 und „Rolle vorwärts“, erschienen Oktober 2015, beide im adeo Verlag.

Samuel Koch wurde 1987 geboren und wuchs in Baden-Württemberg auf. Er ist als ältestes von vier Kindern in einer christlichen Familie aufgewachsen. In „Zwei Leben“ schreibt er:

>Der Zusammenhalt unserer Familie ist ein wichtiger Teil meines Lebens, der mir auch jetzt sehr weiterhilft. Der zweite sind meine Freunde, die mir schon immer sehr wichtig waren und es heute umso mehr sind. Und ein weiterer, auf einer ganz anderen Ebene, ist mein Glauben.<

Schon früh galt seine Begeisterung dem Sport. Bereits mit 6 Jahren begann er als Kunstturner und nahm später an Geräte- und Kunstturn-Wettkämpfen teil. Doch wie kommt es, dass dieser junge Mann im Alter von 23 Jahren beginnt ein autobiografisches Buch zu schreiben?

Im Dezember 2010 erlangte Samuel Koch traurige Berühmtheit. Bei einem Auftritt in der Fernsehshow „Wetten, dass..?“ verletzt er sich lebensbedrohlich und ist seitdem Tetraplegiker, das heißt er ist vom Hals abwärts gelähmt.

In „Zwei Leben“ geht es um die Monate direkt nach dem Unfall. Um den Unfall, die Krankenhausaufenthalte, um Hoffnungen und Enttäuschungen in Bezug auf seine Gesundheit und auch um den sich bei Samuel vollziehenden Sichtwechsel.

Dazu schreibt er:

>Früher bin ich oft wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass Gott auf mich aufpasst und mir schon nichts Schlimmes passieren würde. Inzwischen ist mir klar geworden, dass die Sache so nicht läuft. Jeden Tag geschehen Leuten schlimme Sachen. Jeden Tag gibt es allein in Deutschland 5 neue Querschnittsgelähmte, und Gott verhindert das nicht. Vielleicht verfolgt er damit sogar ein bestimmtes Ziel; vielleicht stimmt es auch, was in der Bibel steht: „Denen, die Gott lieben, müssen alle Dinge zum Besten dienen.“ (Römer 8,28). Das verstehe ich so, dass Gott auch aus schlechten Ereignissen letztlich etwas Gutes machen kann. Wie das in meinem Fall aussehen soll, weiß ich allerdings nicht. Ich bin immer noch mit Gott darüber im Gespräch und habe noch keine richtig zu Ende gedachten Antworten auf die Frage nach dem „Warum?“, oder besser: „Wozu?“<

Nachdem Samuel Koch 2014 als erster Rollstuhlfahrer das Schauspieldiplom ablegt, erscheint 2015 sein zweites Buch „Rolle vorwärts“. In dem Buch geht es im Wesentlichen darum, wie er das Schauspiel-Studium bewältigt.

Außer mir haben sicher noch einige von euch Samuel Koch gemeinsam mit Samuel Harfst im November 2017 in einer Konzertlesung im Pavillon der Hoffnung erlebt. Ich habe diesen Abend in sehr guter Erinnerung und bin sicher noch ein Stück beeindruckter von Samuel Koch nach Hause gegangen.

Das Buch „Rolle vorwärts“ lag danach allerdings noch eine Weile ungelesen bei mir herum. Im Februar 2020 habe ich es dann endlich gelesen. In meinem Bookjournal habe ich anschließend notiert: „ermutigend, inspirierend, sehr warmherzig, dabei schonungslos im Blick auf seine körperliche Situation bleibt er voll Hoffnung und Humor“

Ich kann beide Bücher wirklich warm empfehlen und ihr wisst doch:

Lesen lohnt sich!

Jacqueline Römer

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