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Ev.-Luth. Andreaskirchgemeinde Leipzig

 

Seminartag mit Arne Elsen - Ein Interview zum Vorglühen

Arne Elsen ist in dieser Gemeinde fast schon eine Instanz. Die meisten von uns haben vermutlich bereits eine seiner Veranstaltungen besucht. Der Gebetswecker hat für viel Gesprächsstoff gesorgt – nicht zuletzt mit dem Herrn. Arne ist am Samstag, den 17. Februar, wieder im Pavillon der Hoffnung zu Gast. Das haben wir zum Anlass genommen, um ein paar Fragen an ihn zu richten.

Herr Dr. Elsen, was erwartet die Teilnehmer bei Ihrem Seminar? Kann man sich darauf vorbereiten und wenn ja, wie?

In meinen Predigtdiensten höre ich im Gebet auf den Heiligen Geist und bitte um SEINE Führung. Ich weiß vorher oft nicht, welches Thema „dran“ ist. Insofern gibt es vorher auch keine „Inhaltsangabe“. Die beste Vorbereitung für die Teilnehmer des Seminars ist, dafür zu beten.

Aus geistlicher Sicht: Warum werden Menschen eigentlich krank (oder kann man das so überhaupt nicht sagen), und kann Krankheit unter Umständen auch etwas Gutes bedeuten?

Nur Gott weiß, warum Menschen krank werden. Das „Warum“ müssen wir IHM überlassen, dessen Gedanken so unfassbar viel höher sind, als wir begreifen können. Krankheit kommt nicht von Gott, sie ist Teil der gefallenen Schöpfung. Jeder Umstand, mit dem wir zu tun haben, auch Krankheit, ist ein Anlass zu beten. 1. Petrus 5, 6: So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. 7: Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. Römer 8, 28: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

Was ist der/sind die Schlüssel zur Heilung?

Von einem Schlüssel zur Heilung im Sinne eines Patentrezepts, wie man von einer Krankheit geheilt wird, spreche ich nicht. Der Kern der Heilung ist die Heilung der Beziehung zu Jesus Christus.

Der Bibelvers, der bei Ihnen eine zentrale Bedeutung einnimmt, ist „Bleibet allezeit im Gebet“. Geht eine enge Gottesbeziehung notwendigerweise immer mit Heilung einher?

Nein.

Was, wenn jemand keine Sehnsucht mehr nach Heilung hat, weil scheinbar oder auch offensichtlich kein Gebet bisher Veränderungen gebrachte? Was sagen Sie Menschen, die in Bezug auf persönliche Heilung am Aufgeben sind, trotz enger Gottesbeziehung?

Das kann ich nur in jeder einzelnen Situation entscheiden, indem ich mit und für den Menschen bete. Manchmal bekomme ich einen geistlichen Eindruck, den ich weitergebe.

 

 

Ein herzliches Dankeschön an Arne Elsen, dass er sich für uns die Zeit genommen hat.

Wer mehr über diesen Themen erfahren möchte, ist herzlich zum Seminar eingeladen. Anmelden kann man sich über den Senfkorn e. V. (www.senfkorn-leipzig.org). Jeden Sonntag gibt es während des Gottesdienstes die Möglichkeit im Heilungszelt für sich beten zu lassen.


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